Der Nahverkehrs-Adventskalender (21): Zürich, Central, 2004


Zürich Central, im Hintergrund der Hauptbahnhof

Zürich Cen­tral, im Hin­ter­grund der Haupt­bahn­hof

Zum heu­ti­gen Bild schrei­be ich nicht viel: Zürich gilt seit lan­gem als einer der Vor­rei­ter welt­weit für einen leis­tungs­fä­hi­gen attrak­ti­ven Stra­ßen­bahn­ver­kehr und die­ses Bild zeigt, war­um: Zu vor­ge­rück­ter Stun­de bli­cken wir auf eine der Haupt­ach­sen des Zür­cher Stra­ßen­bahn­net­zes. Im Vor­der­grund liegt der „Cen­tral”, ein Ver­kehrs­kno­ten mit vier zulau­fen­den Stra­ßen­bahnäs­ten, die hier sechs ver­schie­de­ne Hal­te­stel­len­be­rei­che haben. In der Ach­se des Bil­des führt die Stre­cke über die Bahn­hof­brü­cke zum Haupt­bahn­hof, wo sich wei­te­re Lini­en ver­zwei­gen. Alle Stre­cken sind unter­ein­an­der ver­knüpft und allein auf die­sem Foto kann man ein hal­bes Dut­zend Stra­ßen­bahn­fahr­zeu­ge sehen, die in und aus allen mög­li­chen Rich­tun­gen fah­ren und kom­men – und das um 22:45 Uhr abends.

Zürich hat seit den 1970er Jah­ren sein inner­städ­ti­sches Stra­ßen­bahn­netz sys­te­ma­tisch aus­ge­baut und beschleu­nigt. Damit wur­de es zum Vor­bild für vie­le Net­ze, die in den 1990er- und 2000er-Jah­ren in Deutsch­land moder­ni­siert wur­den. Mitt­ler­wei­le wer­den anders­her­um in Zürich Ergän­zun­gen am Netz wie die Glat­tal­bahn vor­ge­nom­men, die weit in das Umland hin­ein­rei­chen und sich damit ihrer­seits wie­der­um an Ent­wick­lun­gen wie zum Bei­spiel in Karls­ru­he ori­en­tie­ren.

Zürich ist – wie eigent­lich die gan­ze Schweiz – immer eine Rei­se wert. Für jeman­den, der sich für Stra­ßen­bah­nen und öffent­li­chen Ver­kehr all­ge­mein inter­es­siert aber umso mehr. Wer die­sen Advents­ka­len­der ver­folgt, der wird ahnen, war­um ich an Zürich immer beson­ders gern zurück­den­ke. 😉

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