Vorratsdaten, Zensurgesetze und Nacktnasenwombats

Am Diens­tag wird das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt sein Urteil in Sachen Vor­rats­da­ten­spei­che­rung spre­chen und der Prä­si­dent hat — rau­nend wie ein „Lost”-Trailer — schon ein „Urteil mit Bedeu­tung für ganz Europa” ange­kün­digt. Die CDU-​FDP-​Koalition hin­ge­gen wagt einen aben­teu­er­li­chen Spa­gat zwi­schen der Inkraft­set­zung eines par­la­men­ta­risch beschlos­se­nen Geset­zes und einer Anwei­sung an die betrof­fene Behörde, die­ses nicht umzu­set­zen und lieb­äu­gelt dabei damit, irgend­wann heim­lich, still und leise die Nichtum­set­zung fal­len zu las­sen. Und mit einem Regu­lie­rungs­kon­zept auf Län­der­ebene, des­sen Wur­zeln aus der Vor-​Internet-​Ära stam­men, wird mal wie­der Hand an die freie Mei­nungs­äu­ße­rung gelegt.

Seufz

Ich kup­fere statt­des­sen mal ganz dreist beim Nig­ge­meier ab. Der hat sei­ner­seits Kiwis­pot­ting ver­linkt und dort ins­be­son­dere das herz­al­ler­liebste Video über die Nackt­na­sen­wom­bats. Ich wün­sche 4:45 Minu­ten ent­spannte Unter­hal­tung. Is’ doch Weih­nach­tenSonn­tag. ;-)

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