Zens­ur­su­las Websper­ren sind weg – Ein Sieg für die Pi­ra­ten­par­tei!


Das „Zu­gangs­sper­ren­ge­setz“ wird be­er­digt. Ges­tern von der Re­gie­rung be­schlos­sen, dem­nächst dann im Par­la­ment un­se­res (hof­fent­lich) ge­rings­ten Miss­trau­ens be­sie­gelt. Ein gro­ßer Tag! Für Deutsch­land, für die Mei­nungs­frei­heit aber auch und ins­be­son­de­re für die Pi­ra­ten­par­tei. Denn die Re­gie­rung setzt hier ganz klar und ganz ein­fach ein­seh­ba­rer­wei­se ei­ne un­se­rer Kern­for­de­run­gen um.

Der Kampf ge­gen die ver­nied­li­chend „Zu­gangs­sper­ren“ ge­nann­te In­ter­net­zen­sur ist ei­nes der Kern­stü­cke des Selbst­ver­ständ­nis­ses der Pi­ra­ten­par­tei und die­je­ni­ge po­li­ti­sche Fra­ge, die wohl mit Ab­stand die meis­ten Mit­glie­der zu uns ge­bracht hat. Dass un­se­re For­de­rung „Kei­ne Zu­gangs­sper­ren, kei­ne In­ter­net­zen­sur, Lö­schen statt Sper­ren“ nun qua­si 1:1 um­ge­setzt wird, dass die­se von der Sa­che un­be­leck­te und wohl in der Sa­che auch wei­test­ge­hend un­in­ter­es­sier­te Fa­mi­li­en­mi­nis­ter­in­dar­stel­le­rin der ver­gan­ge­nen Le­gis­la­tur­pe­ri­ode da­mit die „vol­le Pa­ckung“ kas­siert, dass das größ­te Da­mo­kles­schwert über der Mei­nungs- und Re­de­frei­heit im deut­schen In­ter­net da­mit ent­schärft ist – das ist auch un­ser Sieg!

Wir tä­ten gut dar­an, dies ge­büh­rend zu wür­di­gen. Ich bin ja kein Freund stän­di­ger Pres­se­mit­tei­lun­gen, aber hier ist die schö­ne gro­ße PM mal an­ge­bracht, die heu­te die Pi­ra­ten­home­page ziert. Und wir soll­ten durch­aus ein­mal durch­at­men, uns grin­send zu­rück­leh­nen und aus die­sem Sieg die Kraft schöp­fen, ge­gen all die neu­en Her­aus­for­de­run­gen an­zu­ge­hen, die seit­dem auf der Ta­ges­ord­nung ste­hen. „In der Ru­he liegt die Kraft“ – die­sen durch­aus zu­tref­fen­den Sinn­spruch über­se­hen all die par­tei­in­ter­nen Kri­ti­ker, die jetzt mit „zu we­nig, zu spät“-Äußerungen vor­pre­schen. Sie re­den da­mit un­se­ren Er­folg in die­ser Sa­che klein – und da­mit auch uns als Pi­ra­ten­par­tei.

Ich hal­te die­ses The­ma üb­ri­gens des­halb für so au­ßer­or­dent­lich wich­tig, weil wir da­mals da­mit wirk­lich die Leu­te auf die Stra­ße be­kom­men ha­ben und Öf­fent­lich­keit er­zeu­gen konn­ten. Ich hat­te das da­mals selbst in die­sem Blog do­ku­men­tiert (boah, wat war ich da­mals pum­me­lig…).

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