In­ter­view Deutsch­land­ra­dio Kul­tur

Heu­te um kurz nach dreivier (16:07 Uhr) bringt Deutsch­land­ra­dio Kul­tur ein zehn­mi­nü­ti­ges In­ter­view mit mir. Es gibt ei­nen Li­vestream im In­ter­net und die Mög­lich­keit, den Bei­trag auch spä­ter no­ch an­zu­hö­ren.

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13 Kommentare zu In­ter­view Deutsch­land­ra­dio Kul­tur

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  2. reeaal sagt:

    1a ge­re­det!
    du sprichst was ich fühl ^^

  3. joe sagt:

    Die Pi­ra­ten­par­tei ist mit­ten im Wahl­kampf an­ge­kom­men und wird wahr­ge­nom­men. Das zeigt die öf­fent­li­ch-recht­li­che Be­richt­erstat­tung nur über­deut­li­ch.

    Zu­er­st das In­ter­view mit Dir auf Phö­nix, bei dem Du hoff­nungs­los un­ter­le­gen warst.

    Jetzt zieht 3sat nach. In der Sen­dung “bau­er­feind” vom 1.7.09 wird übels­tes Po­lit-Ba­shing be­trie­ben. Und wo set­zen sie an? Klar, an der schwächs­ten Stel­le: dem Ur­he­ber­recht. Es wird nun­mehr er­neut sug­ge­riert, die Pi­ra­ten­par­tei wä­re für ei­ne kom­plet­te Ab­schaf­fung und die Autoren/​Künstler soll­ten buch­stäb­li­ch ver­hun­gern.

    Ei­ne Ein­spie­lung aus der Sen­dung “Elek­tri­scher Re­por­ter” wird mit der Ein­blen­dung “raub­ko­piert vom Elek­tri­schen Re­por­ter” ver­se­hen. Hier, lie­be bau­er­feind-Re­dak­ti­on gibt es ein klei­nes Pro­blem:

    Die Sen­dung “Elek­tri­scher Re­por­ter” wur­de ur­sprüng­li­ch nur im In­ter­net pu­bli­ziert und steht un­ter ei­ner Crea­ti­ve-Com­mons-Li­zenz. Ein Ko­pie­ren zu nicht-kom­mer­zi­el­len Zwecken ist so­gar aus­drück­li­ch er­laubt!

    Die Ver­wen­dung in dem 3sat-Bei­trag wä­re un­zu­läs­sig (ei­ne Raub­ko­pie im Sin­ne der CC-Li­zenz), wenn nicht das ZDF zu­fäl­li­ger­wei­se die Nut­zungs­rech­te hät­te, weil der “Elek­tri­sche Re­por­ter” mitt­ler­wei­le auch im ZDF-in­fo­ka­nal ge­sen­det wird und über die ZDF-me­dia­thek ab­ruf­bar ist.

    Die Ein­blen­dung “Raub­ko­piert von” ist al­so ge­lin­de ge­sagt grob ir­re­füh­rend. Von dem wei­te­ren In­halt des Bei­trags ganz zu schwei­gen, jour­na­lis­ti­sches Ni­veau oder so­ge­nann­ter “Qua­li­täts­jour­na­lis­mus” sieht an­ders aus.

    Von ei­ner Re­dak­ti­on in der Kat­rin Bau­er­feind sitzt, hät­te ich mehr er­war­tet. Zu­mal sie doch ei­ner der meist­ge­se­he­nen In­ter­net-Sen­dun­gen (Eh­ren­senf) lan­ge Zeit ein Ge­sicht ge­ge­ben hat.

    Aber es zeigt, dass die Pi­ra­ten­par­tei erns­ter ge­nom­men wird, als ihr viel­leicht lieb ist. Des­halb: Will­kom­men im schmut­zi­gen Ge­schäft des Bun­des­tags­wahl­kampfs.

    PS: Die PP soll­te ein­deu­tig klar­stel­len, dass Autoren/​Künstler/​Musiker/​Fotografen usw. mit ei­nem no­vel­lier­ten Ur­he­ber­recht viel ge­rech­ter für ih­re Schöp­fun­gen ent­lohnt wer­den, als es bis­her über Ver­wer­tungs­ge­sell­schaf­ten und -in­dus­rie mög­li­ch ist und sie kei­nes­wegs ver­hun­gern müs­sen.

  4. schiffeversenker sagt:

    Sehr gut ge­macht, Dirk
    Ein­zi­ger Kri­tik­punkt: Bei der Fra­ge, wie Du Kin­der­por­no­gra­phie be­kämp­fen will­st, hät­test Du lie­ber die Fra­ge di­rek­ter be­ant­wor­ten sol­len, so z. B. :
    „Die Sei­ten müs­sen di­rekt beim Pro­vi­der ge­löscht wer­den, dann be­nö­tigt man auch kein Stopp­schild. Ein Stopp­schild kann man im­mer um­ge­hen, bei ei­ner Lö­schung der Web­sei­te ist ei­ne Um­ge­hung nicht mög­li­ch, weil die Kin­der­por­no­gra­fie eben „ge­löscht“ ist. Wir müs­sen die Su­che nach den Tä­tern welt­weit aus­wei­ten und kei­ne Sym­bol­po­li­tik im In­ter­net be­trei­ben.“
    Da­na­ch hät­test Du im­mer no­ch von der Zen­sur­in­fra­struk­tur re­den kön­nen.
    So ähn­li­ch hät­te ich es wohl aus­ge­drückt. Das mit der „Sen­der- und Emp­fäng­er­sei­te“ ha­ben wohl die we­nigs­ten Zu­hö­rer ver­stan­den.

  5. Mithörer sagt:

    Gut ge­spro­chen!

    Als ge­gen En­de das The­ma in ab­ge­wan­del­ter Form auf den rechts­frei­en Raum kam, hät­te vllt. ein Hin­weis dar­auf kom­men kön­nen, dass der Staat „im In­ter­net“ na­tür­li­ch bis­her nicht un­tä­tig war bzw. sein muss, im Ge­gen­teil. Ab­ge­se­hen von dem Man­gel an Mit­teln bei den ent­spre­chen­den Stel­len wer­den dort doch die sel­ben Ge­set­ze an­ge­wandt und Ta­ten ver­folgt, wie bei je­dem an­de­ren Me­di­um auch.

    Das neue In­halts­ver­steck­ge­setz wur­de da­ge­gen ja bloß un­ter Zu­hil­fe­nah­me ei­nes haar­sträu­ben­den, kon­stru­ier­ten Sze­na­ri­os durch­ge­bracht: Die An­nah­me ei­ner Ma­fia mit Mil­lio­nen­um­satz an ei­nem Ort au­ßer­halb je­der Ge­setz­ge­bung und die Straf­bar­keit des Be­sit­zes (in Zu­kunft dann wohl so­gar die Re­zep­ti­on) be­stimm­ter In­for­ma­tio­nen, gar­niert mit an­geb­li­ch zu To­de ge­fol­ter­ten Klein­kin­dern und der durch „An­fi­xen“ ge­ne­rier­ten Stö­rung der Se­xu­al­prä­fe­renz.

    Klar, be­vor uns die Ma­fia-Ali­ens vom Mars al­le in Kin­der­schän­der ver­wan­deln, ist so ein Ge­setz si­cher nicht blöd. Ich fin­de es aber äu­ßer­st be­denk­li­ch, dass das plötz­li­che Auf­tau­chen die­ses Hor­ror­sze­na­rio nun in der Öf­fent­lich­keit als In­di­ka­tor da­für ak­zep­tiert wird, dass der Staat doch end­li­ch mal ir­gend­wie „im In­ter­net“ ak­tiv wer­den müs­se. Wenn das nicht bald von der Agen­da ver­schwin­det, ist das rei­ner An­sporn für wei­te­re sym­bo­li­sche Ge­setz­ge­bung mit ge­fähr­li­chen Ne­ben­wir­kun­gen. (Ich un­ter­stel­le mal ganz naiv, dass das gan­ze Ge­setz tat­säch­li­ch nur ei­ne Wahl­kampf­ma­sche war.)

  6. Stefan sagt:

    Gut ge­macht 🙂 Mehr­mals den Mo­de­ra­tor kor­ri­giert und un­se­re wirk­li­chen The­men an­ge­spro­chen, sehr gut.

  7. Raider_MXD sagt:

    Sau­be­re Leis­tung, wei­ter so

  8. STARSCrazy sagt:

    Wie wär’s mal beim Punkt „Wie ver­die­nen die Künst­ler ihr Geld“ kon­struk­ti­ve Vor­schlä­ge zu ma­chen: Co­py­Can, Kul­tur­flat­rate usw.? Das glei­che Pro­blem war auch im TV-In­ter­view.

  9. Torsten S. sagt:

    Man merkt, wie du von mal zu mal sour­verä­ner wirst. Ein gu­ter Sen­de­bei­trag für die Pi­ra­ten. 🙂

  10. marco sagt:

    die neh­mens auch nich so ge­n­au zu neh­men mit dem pro­gramm­plan oO

  11. Marc sagt:

    Wie ich eben fest­ge­stellt ha­be meint „kurz nach drei“ ei­gent­li­ch „kurz nach vier“ 😀

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