Monatliches Archiv für Juni, 2009

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Schönere Zensur mit der SPD

Ich war heute den gan­zen Tag auf einem Semi­nar und habe inso­fern erst jetzt mit­be­kom­men, dass die SPD mit dem Basis­an­trag gegen die Inter­net­zen­sur unter dem Vor­wand der Kin­der­por­no­gra­fie­be­kämp­fung kur­zen Pro­zess gemacht hat: Der Antrag­stel­ler wurde schlicht ignoriert.

Das war dann wohl ein Vor­ge­schmack auf kom­mende Zei­ten, bloß dass hier einst­wei­len der Par­tei­tags­zen­sur­fil­ter der SPD ein Stopp­schild vor den miss­lie­bi­gen Antrag gesetzt hat.

Mir ist ehr­lich gesagt unklar, wie die SPD das Wort „demo­kra­tisch” in ihrem Namen behal­ten kann, ohne dass den Ver­ant­wort­li­chen dabei die Scha­mes­röte ins Gesicht steigt. Nicht zum ers­ten Mal tritt diese Par­tei demo­kra­ti­sche und frei­heit­li­che Werte mit Füßen und ver­kauft vor Fäul­nis stin­kende „Kom­pro­misse” als rechts­staat­li­che Heils­brin­ger. Naja, viel­leicht erle­ben wir ja wie­der, wie dem­nächst ein Trupp gequäl­ter See­len bit­tere Kro­ko­dils­trä­nen ver­gießt ob des eige­nen Tuns. Wie wär’s denn, Frau Nah­les? Ach nein, Sie sind ja momen­tan damit beschäf­tigt, den super­tol­len Kanz­ler­kan­di­da­ten Ihrer Par­tei in den Him­mel zu loben. Frank-​Walter, oder wie wir, seine Freunde, ihn nen­nen: „Inter­net” Stein­meier, der vor allem damit beschäf­tigt zu sein scheint, Unter­stüt­zer­ur­kun­den zu unter­schrei­ben.

Die SPD stellt also ihre Igno­ranz demo­kra­ti­schen Grund­wer­ten gegen­über mal wie­der ein­drucks­voll unter Beweis, sowohl was die Beschluss­lage betrifft, als auch bezüg­lich des Weges zu die­sen Beschlüs­sen. Bleibt noch eine gewisse Hoff­nung, dass es bei der Lesung im Bun­des­tag zu einem „Stopp­schild für das Stopp­schild” kommt. Viel­leicht ist den Abge­ord­ne­ten die Ver­hin­de­rung einer all­ge­mei­nen Zen­surin­fra­struk­tur ja aber genauso egal wie der SPD-​Parteitagsregie. Dann braucht es wohl ande­rer Mit­tel, den frei­heit­li­chen Grund­wer­ten in Deutsch­land wie­der zum ihnen gebüh­ren­den Platz im poli­ti­schen Sys­tem zu verhelfen.

Rück­grat­lose Weich­eier, alle zusam­men. Ok, immer schön die Con­ten­ance wah­ren. Ich ändere die Zeile in: Alles in allem kein schö­ner Tag für Recht und Frei­heit.

SPD, Internetsperren und Kinderpornos: Doch nichts begriffen

Gerade erst habe ich über die SPD und ihre par­tei­in­ter­nen Fin­dungs­pro­zesse in Sachen Inter­net­sper­ren geschrie­ben. Da lese ich von einem Vor­stands­be­schluss der selbst­er­nann­ten Inter­net­par­tei. Hier wer­den „Nach­bes­se­run­gen” an dem Gesetz gefor­dert. Kon­kret sieht das so aus:

  • Bevor man Inhalte sperrt, soll immer erst ver­sucht wer­den, sie zu löschen. Dazu will man das BKA sogar verpflichten.
  • Die Sperr­liste soll der Kon­trolle durch ein unab­hän­gi­ges Gre­mium unterliegen.
  • Der Daten­schutz muss gewähr­leis­tet sein. Ins­be­son­dere, und das finde ich irgend­wie beson­ders cool, sol­len die Stopp­schild­zu­griffs­da­ten nicht der Vor­rats­da­ten­spei­che­rung unterliegen.
  • Das Gesetz soll auf drei Jahre befris­tet sein und dann eva­lu­iert werden.

Ist das dreist? Die ver­lan­gen da irgend­wel­che „Ver­bes­se­run­gen”, die nichts, aber auch gar nichts ändern:

  • Noch immer soll es eine Zen­s­ur­liste und damit auch die kom­plette geplante Zen­surin­fra­struk­tur geben.
  • Noch immer soll das BKA zur Zen­sur­be­hörde wer­den, die ohne wirk­same gesell­schaft­li­che Kon­trolle über das deut­sche Inter­net wachen soll.
  • Noch immer wird die Mär ver­brei­tet, es gäbe keine wirk­sa­men Mit­tel gegen „Kinderpornografie”.
  • Noch immer wird das Inter­net als so eine Art „rechts­freier Raum” dar­ge­stellt, in dem „rechts­wid­rige Inhalte beson­ders schnell ver­brei­tet und anonym […] abge­ru­fen wer­den” können.

Falls der SPD-​Vorstand mit die­sem Beschluss die grund­sätz­li­chen Beden­ken der­je­ni­gen zer­streuen wollte, die gegen das Geset­zes­vor­ha­ben sind und z.B. in mitt­ler­weile sechs­stel­li­ger Anzahl die ent­spre­chende Peti­tion gezeich­net haben: Der Kan­di­dat hat null Punkte.

Es wird hier kein ein­zi­ges Stück von dem Vor­ha­ben abge­rückt, eine Zen­surin­frastuk­tur für das deut­sche Inter­net zu schaf­fen. Es wird zudem nach wie vor kei­ner­lei wirk­same Kon­trolle der Zen­so­ren ein­ge­baut. Es wird bei Lichte betrach­tet über­haupt nichts am Kern der von-​der-​Leyenschen Unge­heu­er­lich­kei­ten geän­dert. Das ist doch alles Mist.

Liebe SPD, noch­mal zum mit­mei­ßeln: In eurem Duk­tus ist die Lösung nicht „Erst löschen, dann sper­ren”, son­dern „Löschen statt sper­ren”. Inter­net­sper­ren sind in jeder Form bür­ger­rechts– und grund­ge­setz­wid­rig. Die Sper­rung des Zugriffs ver­hin­dert kei­nen ein­zi­gen Miss­brauch eines Kin­des. Das ist alles schon lang und breit von Men­schen auf­ge­drös­elt wor­den, die höchst­wahr­schein­lich sogar mehr Ahnung vom Inter­net haben als ich — mehr Ahnung als ihr haben die auf jeden Fall.

Ihr habt das alles noch nicht ver­stan­den. Des­halb las­sen wir aber trotz­dem nicht von euch unsere Ver­fas­sung kaputt machen. Von euch nicht!

Hin­weis: Der Vor­stands­be­schluss war sei­ner­zeit unter „www​.spd​.de/​d​e​/​p​d​f​/​0​9​0​6​1​3​_​p​v​b​e​s​c​h​l​u​s​s​.​pdf” ver­füg­bar, ist aber mitt­ler­weile ent­fernt wor­den. Schade.

Post für die Piraten in Niedersachsen

Hier sieht man mich und unse­ren nie­der­säch­si­schen Lan­des­vor­sit­zen­den Chris beim Sor­tie­ren von etwa der Hälfte(!) der Post, die diese Woche beim nie­der­säch­si­schen Lan­des­ver­band ein­ge­gan­gen ist. Ins­ge­samt 136 Unter­stüt­zer­un­ter­schrif­ten waren das hier. Zusam­men mit denen, die Chris aus dem Post­fach geholt hat, sind das diese Woche über 250. Damit sind jetzt die 90% erreicht. Also: Nicht nach­las­sen! Ein paar Unter­schrif­ten feh­len noch!

Etwa die Hälfte der Unterstützerunterschriften dieser Woche

Etwa die Hälfte der Unter­stüt­zer­un­ter­schrif­ten die­ser Woche

Übri­gens eines der sel­te­nen Fotos, in denen man mich in mei­nen Büro­schlup­pen sieht…

Presseartikel über die Piratenpartei bei der Europawahl

Der Ach­tungs­er­folg der Pira­ten­par­tei bei der Euro­pa­wahl hat zu eini­gen Berich­ten in der Presse geführt. Beson­ders erwäh­nens­wert sind mei­nes Erach­tens das Inter­view mit Andreas Popp vom bay­ri­schen Lan­des­ver­band in Spie­gel Online und die Hams­ter­be­trach­tun­gen von Jens Sei­pen­busch bei Focus Online, die bereits kurz vor der Euro­pa­wahl ver­öf­fent­licht wurden.

Auch ich wurde kurz nach der Wahl inter­viewt. Zunächst von der TAZ, deren Arti­kel auch online ver­füg­bar ist.

TAZ-Artikel über die Piratenpartei

TAZ-​Artikel über die Piratenpartei

Etwas spä­ter hat dann auch noch die han­no­ver­sche Neue Presse mit mir über die Pira­ten­par­tei und ein wenig über Gott und die Welt gespro­chen. So war der Redak­teur sehr inter­es­siert an mei­nem „Stra­ßen­bahn­hobby” und hat meine dies­be­züg­li­che Aus­sage pro­mi­nent im Arti­kel plat­ziert. Auch dies ist online nach­les­bar.

Hannoversche Neue Presse zur Piratenpartei

Han­no­ver­sche Neue Presse zur Piratenpartei

SPD gegen Internetzensur — jedenfalls an der Basis

Hurra, sie mer­ken doch etwas. Sowohl Heise Online als auch Spie­gel Online berich­ten, dass es in der SPD-​Basis rumort und auf dem Son­der­par­tei­tag nächs­ten Sonn­tag (über den Online nichts Inhalt­li­ches zu fin­den ist — soviel zum Thema Web 2.0, liebe SPD…) ein Antrag gegen die Annahme des Internet-​Zensur-​Gesetzentwurfes unter Feder­füh­rung des Fami­li­en­mi­nis­te­ri­ums gestellt wer­den soll. Unter dem Vor­wand der „Bekämp­fung von Kin­der­por­no­gra­fie” soll mit die­sem Gesetz eine all­ge­meine Internetzensur-​Infrastruktur geschaf­fen wer­den, die schon vor ihrer Ein­füh­rung Begehr­lich­kei­ten weckt (wenn auch noch nicht wider­spruchs­los).

Als Kan­di­dat der Pira­ten­par­tei für die Bun­des­tags­wahl 2009 käme mir natür­lich ein aus­ge­spro­chen deut­li­ches Bei­spiel für die Feh­ler der aktu­el­len Poli­ti­ker­ge­ne­ra­tion abhan­den, wenn auf die­sem Wege die Inter­net­zen­sur­sula gestoppt würde. Als Bür­ger und poli­ti­scher Mensch, der um die Frei­heit und Demo­kra­tie in die­sem Land besorgt ist, kann ich aber den Antrag der SPD-​Basis nur begrüßen.

Also: Go for it, SPD-​Basis!

Piratenpartei mit 0,9% bei den Europawahlen

Wow! Bei den gest­ri­gen Euro­pa­wah­len ist die Pira­ten­par­tei, in der ich noch bis Juli im Bun­des­vor­stand bin, bun­des­weit auf 0,9% der Stim­men gekom­men. Das klingt viel­leicht nicht viel (und, seien wir ehr­lich, ins­ge­samt gese­hen ist es das auch nicht), aber dafür, dass es uns seit nicht mal drei Jah­ren gibt, ist das schon sehr, sehr ordent­lich. Über 220.000 Bun­des­bür­ger haben ihr Kreuz­chen bei den Pira­ten gemacht und es gibt Wahl­be­zirke, wo wir auf 3 – 4% der Stim­men gekom­men sind. Zudem weiß ich aus ver­schie­dens­ten Quel­len, dass wir auf dem Wahl­zet­tel auf­ge­fal­len sind, die immer­wäh­rende Frage „Ist der Name gut oder schlecht?” schlägt mei­nes Erach­tens eher in die „gut”-Richtung aus — wir fal­len auf.
Die Euro­pa­wahl zeigt, dass die The­men und die The­sen der Pira­ten­par­tei eine zuneh­mende Öffent­lich­keit fin­den. Es gibt nie­man­den außer uns, der dedi­ziert ein neues Urhe­ber­recht for­dert und eine kom­plette Hin­ter­fra­gung des Kon­zepts vom „geis­ti­gen Eigen­tum”. Nie­mand sonst hat das Pro­blem von Bio– und Soft­ware­pa­ten­ten pro­mi­nent im Par­tei­pro­gramm. Vor allem aber nehme ich für die Pira­ten­par­tei in Anspruch, dass nie­mand sich der­art kate­go­risch für die bür­ger­li­chen Grund­rechte und unsere freie Grund­ord­nung ein­setzt wie wir. Die Debat­ten um die ver­schie­de­nen Über­wa­chungs– und Zen­sur­ge­setze und –gesetz­ent­würfe der ver­gan­ge­nen Zeit zeigt, wie wenig die Zei­ten­wende, die die neuen Tech­ni­ken brin­gen, bis­lang in die Köpfe der „eta­blier­ten” Poli­ti­ker vor­ge­drun­gen ist. Ich weiß nicht, als was dort das „Inter­net” begrif­fen wird, als das was es ist (ein Trans­port­weg für Infor­ma­tio­nen näm­lich) jeden­falls nicht. Die von-​der-​Leyensche Stopp-​Schild-​Infrastruktur jeden­falls ist im Kern nichts ande­res als Met­ter­nich­sche Zen­sur­sys­tem von 1815. Wir wis­sen, dass es keine 35 Jahre gehal­ten hat. Dies­mal wäre es mir aber lie­ber, wir wür­den gar nicht erst damit anfan­gen, der­lei zu instal­lie­ren.
Die Kern­the­men der Pira­ten­par­tei klin­gen abs­trakt und ange­sichts von Wirt­schafts­krise und ande­ren glo­ba­len The­men nur schwer ver­mit­tel­bar. Tat­säch­lich betref­fen sie aber den Kern unse­rer Gesell­schaft und des Staa­tes, in dem wir leben. Es freut mich außer­or­dent­lich, dass eine nen­nens­werte Anzahl von Wäh­lern das offen­sicht­lich ähnlich sieht und uns ihre Stimme gege­ben hat. Ich bin fest über­zeugt, dass da noch mehr kom­men wird.
Im Sep­tem­ber ist Bundestagswahl.

Rene Marik: Autschn!

im März hatte ich zum ers­ten Mal von Rene Marik gehört. Da wusste ich noch nicht, dass es um Rene Marik geht. Ich hatte nur einen Youtube-​Clip gesehen:

Ich hatte dann umge­hend zwei Kar­ten für die Maja und mich orga­ni­siert, was sich als sehr sinn­voll her­aus­ge­stellt hat, denn sowohl die gest­rige als auch die heu­tige Vor­stel­lung im Rasch­platz­pa­vil­lon in Han­no­ver waren rest­los aus­ver­kauft (und die ein­zige Vor­stel­lung in Ham­burg sowieso…). Wir hat­ten ja nun aber mal Kar­ten und einen sehr, sehr amü­san­ten Abend mit „Autschn! Ein Abend über die Liebe”.

Rene Marik zeigt ein viel­sei­ti­ges Pro­gramm: Er singt Lie­bes­bal­la­den aus den ver­gan­ge­nen Jahr­zehn­ten und beglei­tet sich dabei teil­weise selbst auf der E-​Gitarre. Er rezi­tiert Kurt Schwit­ters’ dada­is­ti­sches Lie­bes­ge­dicht „An Anna Blume” genauso wie die gru­se­li­gen Werke einer gewis­sen Els­beth Bel­l­artz, die in den 1980er Jah­ren zur meist­ver­kauf­ten Lyrik in Deutsch­land gehört haben sol­len. Deren Buch lan­det nach jedem zitier­ten Werk in hohem Bogen auf dem Bühnenboden.

Die eigent­li­chen Stars des Abends sind aber die Hand­pup­pen, die Marik über Kopf in einer Art Kas­per­le­thea­ter zum Leben erweckt. Sie kennt man auch aus den Youtube-​Clips, aber live ist es doch noch­mal was ande­res. Neben Eis­bär Kalle, den lie­bes­tol­len Wasch­lap­pen und dem ille­gi­ti­men Kermit-​Zwillingsbruder Fal­ken­horst ist es natür­lich vor allem der Maul­wurf, der mit lau­tem Jubel im Publi­kum begrüßt wird. Es ist fas­zi­nie­rend zu sehen, wie Rene Marik hier mit ein­fachs­ten Requi­si­ten (Pup­pen­ge­schirr, Plas­tik­fla­sche ohne Boden oder einer Papp­ta­fel mit der Auf­schrift „A9”) und einer Hand­puppe mit Sprach­feh­ler („Jemand ze Hage?” — „Autschn, autschn, Hungi, Hunger” — „Rapante, Rapante, late haade datte”) sur­reale Sze­nen ent­wirft, die neben all der Tra­gik, die die Figur des Maul­wurfs in sich ver­eint, vor allem eines sind: Brül­lend komisch.

Marik bezeich­net sich selbst als Come­dian. Ich finde aber, dass zwi­schen ihm und vie­len ande­ren, die sich eben­falls mit die­ser Tätig­keits­be­zeich­nung schmü­cken, Klas­sen lie­gen. Wo ein Mario Barth zwei Stun­den über die Macken sei­ner Freun­din her­zieht oder Cindy aus Mar­zahn die Voll­pro­le­tin gibt, ist Rene Marik gera­dezu poe­tisch. Der schmach­tende Maul­wurf, der „Schnee­wante kussn” darf, nur damit sie anschlie­ßend zu einem „Froschn” im Bikini mutiert, nimmt sich hier wie der Uhr­ma­cher­schrau­ben­zie­her neben der Was­ser­pum­pen­zange aus. Marik hat einen ganz ande­ren Anspruch und wohl auch ein deut­lich ande­res Publi­kum. Höchst­wahr­schein­lich wird er nie das Ber­li­ner Olym­pia­sta­dion fül­len, aber wenn er dafür sei­ner Art der Comedy treu bleibt, dann soll er das auch gar nicht.

Der erste Teil des Pro­gram­mes besteht aus viel Fal­ken­horst, Maul­wurf, Els­beths Gedich­ten und eini­gen Gesangs­ein­la­gen. Nach der Pause kommt dann Horst Kal­li­kow­ski, zunächst mit der abge­dreh­ten Story von sei­ner Arbeits­agen­tur­be­treue­rin Frau Schi­brul­ski und Cat­wo­man, dann per ein­ge­spiel­tem Video als Tou­ris­ten­schreck an der Sie­ges­säule. Anschlie­ßend kom­men die rest­li­chen Pro­tar­go­nis­ten des Pro­gram­mes: Eis­bär Kalle, das Lie­bes­le­ben der Wasch­lap­pen, Gedichte (jetzt auch Schwit­ters’ Anna), Lie­der und natür­lich auch wie­der Fal­ken­horst und der tra­gisch endende Maul­wurf. Den bei­den gehört nach rie­si­gem Applaus auch die zweite Zugabe mit einem der Stü­cke, die das Zeug zum Klas­si­ker haben:

Fazit: Ein höchst ver­gnüg­li­cher Abend, der Lust auf Mehr macht. Maja und ich waren rest­los begeis­tert. Wer über die Marik-​Youtube-​Clips lachen kann, wird voll auf seine Kos­ten kommen!

Spiegel Online: Die Generation C64 schlägt zurück

Am gest­ri­gen 2009-​06-​02 hat Spie­gel Online einen sehr inter­es­san­ten Arti­kel publi­ziert, der durch­aus auch das Ent­ste­hen der Pira­ten­par­tei ein wenig erklärt: Die Gene­ra­tion C64 schlägt zurück. Lesens­wert!