Ver­kehrs­aus­schuss zur D-Li­nie in der Re­gi­on am 2013-03-05: Das Pro­to­koll


So, heu­te war nun die Son­der­sit­zung des Ver­kehrs­aus­schus­ses, in der über die Be­schluss­druck­sa­che zur D-Li­nie ab­ge­stimmt wer­den soll­te. Ich war wie­der da, ha­be mit­pro­to­kol­liert und ver­öf­fent­li­che die­ses Pro­to­koll hier­mit. Wie üb­lich bei den hier ver­öf­fent­lich­ten Mit­schrif­ten: Das ist in­of­fi­zi­ell und zwar nach bes­tem Wis­sen und Ge­wis­sen er­stellt, es kann aber sein, dass es Feh­ler ent­hält. Ich schrei­be in der Sit­zung mit und ha­be kei­ne Mög­lich­keit, im Nach­hin­ein mit et­was an­de­rem zu ar­bei­ten als mit mei­ner Er­in­ne­rung.

In Kurz­form vor­ab das Er­geb­nis: Nach er­neu­ter ein­ein­halb­stün­di­ger De­bat­te wur­de die Be­schluss­druck­sa­che mit den Stim­men von Grü­nen und SPD an­ge­nom­men. Die an­de­ren Frak­tio­nen lehn­ten sie eben­so ge­schlos­sen ab. Die Dis­kus­si­on brach­te nicht all­zu vie­le neue As­pek­te, ei­ne ge­naue­re Ana­ly­se muss aber noch fol­gen.

Hier nun das Pro­to­koll:

Be­zeich­nung: Sit­zung des Ver­kehrs­aus­schus­ses
Gre­mi­um: Ver­kehrs­aus­schuss
Da­tum: Di, 05.03.2013 Sta­tus: öffentlich/​nichtöffentlich
Zeit: 11:00 An­lass: Sit­zung
Raum: Raum 602
Ort: Hil­des­hei­mer Stra­ße 20, 30169 Han­no­ver

Ö 1 Fest­stel­lung der ord­nungs­ge­mä­ßen La­dung, der Be­schluss­fä­hig­keit und der Ta­ges­ord­nung

To­boldt lei­tet wie­der. Kei­ne Wün­sche zur Ta­ges­ord­nung.

Ö 2 Fra­gen von Ein­woh­ne­rin­nen und Ein­woh­nern

To­boldt: Die Ein­woh­ner­fra­ge­stun­de dau­ert ei­ne hal­be Stun­de. Bit­te kei­ne State­ments, son­dern Fra­gen. Die wer­den von der Ver­wal­tung und oder Frak­tio­nen be­ant­wor­tet. Re­de­zeit ma­xi­mal fünf Mi­nu­ten, aber nach Mög­lich­keit nicht aus­schöp­fen. Grund­sätz­lich kei­ne Dis­kus­si­on.

Harm, Han­no­ver (Bür­ger): Ir­ri­tiert dar­über, dass Scheel­haa­se-Va­ri­an­te von Ver­wal­tung über­haupt nicht in Er­wä­gung ge­zo­gen wird. Va­ri­an­ten A und B aus der In­for­ma­ti­ons­druck­sa­che sind „zu­fäl­lig“ gleich teu­er. Fühlt die Ver­wal­tung sich ge­bun­den an die Hin­ter­zim­mer­ab­spra­chen von Rot und Grün? LNVG [= Lan­des­nah­ver­kehrs­ge­sell­schaft, zu­stän­dig für die Zu­schuss­an­trä­ge] wird dem ei­nen Rie­gel vor­schie­ben, wie schon bei der Nie­der­flur­lö­sung.

Wi­cke (Bür­ge­rin): Wie kommt die Re­gi­on da­zu, Ober­flä­chen­lö­sung zu pla­nen, die Um­stei­gen in 90% der Fäl­le ver­schlech­tert? 10% der Um­stei­ge­be­zie­hun­gen sind zwar von der Weg­län­ger her gleich, dau­ern durch die Am­peln län­ger.

Weil (Bür­ger): Ra­sen­gleis ist nur in der Braun­stra­ße vor­ge­se­hen und nicht mehr in Kurt-Schu­ma­cher-Stra­ße. Ra­sen­gleis dämmt Lärm, be­grünt Stadt­bild. Ha­be den Ein­druck, dass auf Ra­sen­gleis we­gen Park­plät­zen am Stra­ßen­rand ver­zich­tet wird. Es gibt doch aber die Park­häu­ser?! Es ist doch auch so, dass der Lie­fer­ver­kehr in der Fuß­gän­ger­zo­ne zeit­wei­lig frei ist. Könn­te man nicht über­all Ra­sen­gleis bau­en, dann aber kei­ne Park­buch­ten, und für den Lie­fer­ver­kehr die Geh­weg­flä­chen zeit­wei­lig frei­ge­ben? Die Park­plät­ze wer­den doch dann von al­len, nicht nur vom Lie­fer­ver­kehr be­nutzt. Au­ßer­dem: Ha­be mir Ge­dan­ken ge­macht dar­über, dass in der In­nen­stadt Park­häu­ser nicht sinn­voll sind, son­dern die am Stadt­rand ge­baut wer­den soll­ten und man für die In­nen­stadt auf ÖPNV setzt. Stra­ßen­bahn ist kein Ver­kehrs­hin­der­nis. For­de­re wei­ter­ge­hen­des Kon­zept.

Franz (Re­gi­on Han­no­ver, Ver­kehrs­de­zer­nent): (1) Wir ha­ben Pla­nung von ober­ir­di­schen Stre­cken­va­ri­an­ten nicht we­gen Hin­ter­zim­mern, son­dern we­gen ein­stim­mi­ger Be­schlüs­se ge­macht. (2) Scheel­haa­se wur­de früh­zei­tig ver­wor­fen. Sie­he Ver­kehrs­ent­wick­lungs­plan Pro Kli­ma: Wenn Stadt-​/​S-​Bahn nicht über Kröpcke/​Bahnhof, gibt es kei­ne nen­nens­wer­te Nach­fra­ge. Scheel­haa­se wä­re im­mer nur ein Pro­vi­so­ri­um, der Vor­teil des Stadt­bahn­sys­tems sind ja die ex­zel­len­ten Um­stei­ge­be­zie­hun­gen an Bahn­hof und Kröp­cke. (3) Um­stei­ge­pro­ble­me kann ich nicht nach­voll­zie­hen, wird al­les bes­ser. (4) Ra­sen­gleis: In der Tat nicht in Kurt-Schu­ma­cher-Stra­ße. Ge­mein­sa­mer Pla­nungs­pro­zess mit Stadt Han­no­ver. Nicht nur we­gen Par­ken, son­dern ins­ge­samt we­gen grö­ße­rer Sei­ten­räu­me, Fuß­gän­ger und Rad­fahr­strei­fen. Des­halb die Bah­nen stra­ßen­bün­dig. (5) Park­mög­lich­kei­ten am Stra­ßen­rand sind nö­tig, u.a. For­de­rung der Be­hin­der­ten­ver­bän­de. Au­to in der In­nen­stadt ist Reiz­the­ma. Ist zwar nur Min­der­heit, die so dort fährt, Be­deu­tung ist aber im­mens, da die­se Be­su­cher Ein­käu­fe mit viel grö­ße­rem Wert tä­ti­gen. In­nen­städ­ti­sches Par­ken ist nö­tig.

Wi­cke (Bür­ge­rin): Um­stei­ge­si­tua­ti­on: Zur S-Bahn wä­re nach den Pla­nun­gen dann ja über den Kurt-Schu­ma­cher-Stra­ße-Bahn­steig, bes­ser wä­re aber durch den A-Tun­nel.

Pi­la­wa (Bür­ger): Rot-grün auf Lan­des­ebe­ne will kei­ne Po­li­tik a la Or­der del Muf­ti. Hier auf Re­gi­ons­ebe­ne ist das nicht. (1) LVNG hat deut­lich ge­macht, dass es För­der­mit­tel nur für Va­ri­an­ten­un­ter­such­te An­trä­ge gibt. Gibt es schrift­li­che Zu­sa­ge für För­de­rung? (2) Stra­ßen­um­bau ist von der Stadt zu tra­gen: 15-20% der Ge­samt­kos­ten. Liegt Zu­sa­ge der Stadt vor? An­sosn­ten nicht be­schluss­fä­hig.

Stro­bel (Bür­ger): BIU, Lin­den. Um­stei­ge­be­zie­hun­gen wer­den ja deut­lich bes­ser: Stein­tor zum Tun­nel und die an­de­ren auch.

Franz: Gleis 1-2 bes­ser vom EAP zu er­rei­chen, 13/14 vom Rasch­platz. Ober­ir­di­sche Füh­rung hat ja 2 Hal­te­punk­te. (Ir­ri­ta­tio­nen zwi­schen To­boldt, Wi­cke, Franz, über wel­che Va­ri­an­te ei­gent­lich ge­re­det wird.) (2) Ver­fah­ren ist so wie üb­lich: Erst hier Be­schluss­fas­sung, dann För­der­an­trä­ge. Be­wer­tung der­sel­ben mit Stan­dard­ver­fah­ren. Hier dann Prü­fung, ob Va­ri­an­ten ge­prüft wur­de und ob die Lö­sung die kos­ten­güns­tigs­te ist. Im­mer Ge­fühl, dass D-Li­ne was be­son­de­res wä­re. Ist aber wie im­mer, Stadt­bahn wie al­le an­de­ren. Und Stadt: Ver­fah­ren läuft dort par­al­lel. Stadt Han­no­ver wird ih­re städ­te­bau­lich ver­an­lass­ten Maß­nah­men selbst fi­nan­zie­ren. Ist ja auch nicht ers­te Stadt­bahn­pro­jekt, das wir in Han­no­ver bau­en.

Weil (Bür­ger): Ab wann wer­den auf der Li­nie 10 denn zu­künf­tig die Sil­ber­pfei­le ein­ge­setzt. Sind ja schon leich­ter zu­gäng­lich we­gen der mehr Stu­fen, selbst oh­ne Hoch­bahn­steig.

Franz: Tech­nisch Auf­wei­tung in zwei Be­rei­chen nö­tig: Goe­the­stra­ße und Kurt-Schu­ma­cher-Stra­ße. Spä­tes­tens ein­zu­set­zen, wenn der Ab­schnitt Rich­tung Rasch­platz in Be­trieb geht. Even­tu­ell frü­her. Wir wer­den se­hen

11:23 Uhr

Ö 3 Mit­tei­lun­gen des Re­gi­ons­prä­si­den­ten

Nix.

Ö 4 Stadt­bahn­stre­cke D-West: Neu- und Aus­bau Ci­ty-Stre­cke

mit:

Ö 4.1 Stadt­bahn­stre­cke D-West: Neu- und Aus­bau Ci­ty-Stre­cke – Ab­schluss­be­richt zur Ver­kehrs­un­ter­su­chung
0721 (III) IDs
Ö 4.2 Stadt­bahn­stre­cke D-West: Neu- und Aus­bau Ci­ty­stre­cke – Va­ri­an­ten­ver­gleich
0803 (III) IDs

Ö 4.3 Stadt­bahn­stre­cke D-West: Neu- und Aus­bau Ci­ty­stre­cke – Grund­satz­be­schluss
0644 (III) BDs
Ö 4.4 Stadt­bahn­stre­cke D-West: Neu- und Aus­bau Ci­ty­stre­cke Än­de­rungs­an­trag der CDU-Frak­ti­on vom 14. Fe­bru­ar 2013
0840 (III) ÄAn
Ö 4.5 Stadt­bahn­stre­cke D-West: Neu- und Aus­bau Ci­ty­stre­cke Än­de­rungs­an­trag der Frak­ti­on DIE LIN­KE. vom 18. Fe­bru­ar 2013
0844 (III) ÄAn
Ö 4.6 Stadt­bahn­stre­cke D-West: Neu- und Aus­bau Ci­ty­stre­cke – Grund­satz­be­schluss Ge­mein­sa­mer Än­de­rungs­an­trag der CDU- und FDP-Frak­ti­on vom 1. März 2013
0862 (III) ÄAn

To­boldt: Soll nicht noch­mal die Prä­sen­ta­ti­on ge­ben. Bit­te Wort­mel­dun­gen. Zu­nächst Ds 721

(Kei­ne)

To­boldt: Ok, dann 4.2. Der Va­ri­an­ten­ver­gleich.

Kloc­kow (FDP): Es exis­tie­ren zwei Va­ri­an­ten. Ei­ne wird von der Ver­wal­tung fa­vo­ri­siert, die an­de­re, nicht fa­vo­ri­sier­te, mit Li­ni­en­splitt [al­so Füh­rung ei­nes Teils der Bah­nen aus Ah­lem durch den A-Tun­nel über Wa­ter­loo]. Herr Franz, Sie er­zäh­len im­mer von ei­nem ein­stim­mi­gen Be­schluss. Bit­te sei­en Sie prä­zi­se. Es gibt nur ei­nen Be­schluss, die Va­ri­an­te bis zum Platz der Kauf­leu­te zu un­ter­su­chen. Nichts an­de­res! Ich ken­ne an­sons­ten nur den Ko­ali­ti­ons­be­schluss von rot-grün, aber das ist nicht Be­schluss­la­ge in der Re­gi­on. Zum Ver­fah­ren mit den För­der­gel­dern: Herr Franz, Sie sag­ten, üb­lich ist, dass die Nah­ver­kehrs­ge­sell­schaft die Un­ter­la­gen am En­de be­kommt, nach­dem al­les ge­plant wur­den ist. In ih­rer Ant­wort an CDU und FDP we­gen un­se­re An­fra­ge be­züg­lich der Scheel­haa­se-Lö­sung sag­ten Sie aber, Sie hiel­ten die­se Lö­sung nicht für ge­eig­net. Das heißt für mich: Sie ha­ben oh­ne Rück­spra­che mit den Gre­mi­en die­se Va­ri­an­te nicht über­prüft. Ist das rich­tig? Dann sag­ten Sie in Ih­rer Ant­wort: Die Be­die­nungs­va­ri­an­ten wer­den im De­tail mit der LNVG fest­ge­legt, wenn der Grund­satz­be­schluss exis­tiert. Die Me­di­en schrei­ben, die LNVG ha­be ge­sagt hat, dass die Scheel­haa­se-Lö­sung mit über­prüft wer­den muss. Al­so sind Sie ver­pflich­tet?!? Dann ver­ste­he ich Ih­re Ant­wort nicht. War­um ent­hal­ten Sie uns die Be­rech­nun­gen zur Scheel­haa­se-Lö­sung vor, wenn Sie sie dann an­schlie­ßend doch prü­fen müs­sen?

Franz: Die Fra­ge­stel­lung ist in­ter­es­sant: War­um prü­fen wir et­was nicht, für das wir kei­nen Auf­tag ha­ben? Ganz ein­fach: Wir wol­len kei­ne Kos­ten ver­ur­sa­chen! Die Ver­wal­tung hält Scheel­haa­se für nicht sinn­voll, weil wir Stadt­bah­nen nicht am Ran­de der In­nen­stadt hal­ten las­sen. Scheel­haa­se will ja auch nicht bar­rie­re­frei bau­en. Wenn wir da­für Gel­der be­an­tra­gen, kön­nen wir kei­ne Gel­der mehr für spä­te­re Maß­nah­men be­kom­men. Wir sind skep­tisch und ha­ben das nicht nä­her un­ter­sucht, wir se­hen kei­ne Ver­an­las­sung. Un­se­re Text­pas­sa­ge be­züg­lich der Va­ri­an­ten ist mit der LNVG ab­ge­stimmt. Va­ri­an­ten müs­sen ge­prüft wer­den. Wel­che dann in Kos­ten­ver­gleich ein­ge­hen, steht noch nicht fest. Wird nach Be­schluss­fas­sung ab­ge­stimmt.

Schü­mer (Grü­ne): Es gab ei­ne ein­stim­mi­gen Be­schluss des Re­gi­ons­aus­schus­ses und 95% der Re­gi­ons­ver­as­mmm­lung ha­ben da­für ge­stimmt, ober­ir­disch zum Platz der Kauf­leu­te oder zum Rasch­platz zu fah­ren – es ist ok, dass das un­ter­sucht wur­de. In den Druck­sa­chen stand, dass wir ver­su­chen, zum Platz der Kauf­leu­te zu fah­ren. Scha­de dass es nun nicht klappt, aber Sie wol­len die des­halb jetzt am Stein­tor kap­pen?

Franz: Ich ha­be hier noch­mal die Druck­sa­chen. Es gibt ei­nen Pla­nungs­auf­trag zum Rasch­latz in Druck­sa­che 100/2010, wo es um Hoch- und Nie­der­flur ging. Und dann die Druck­sa­che 404/2012 mit der Stre­cke bis zum Platz der Kauf­leu­te. Bei­de Pla­nungs­auf­trä­ge zu­sam­men ha­ben et­was über 300.000 € ge­kos­tet. Ale Be­schlüs­se wa­ren ein­stim­mig 15:0 Re­gi­ons­aus­schuss, 11:0 Ver­kehrs­aus­schuss.

Hey (Pi­ra­ten): Wenn bis zum Rasch­platz aus­ge­baut wird, gibt es dann noch Chan­cen für den D-Tun­nel?

Franz: Das ist ei­ne hy­po­the­ti­sche Fra­ge­stel­lung. Selbst jetzt ist es aus­ge­spro­chen un­wahr­schein­lich, dass der D-Tun­nel ge­baut wer­den kann. Je­de Aus­bau­maß­nah­me, die jetzt mit För­der­gel­dern voll­zo­gen wird, schmä­lert die Chan­cen, dass an­de­re ge­baut wer­den..

Hey: Al­so: Kei­ne För­der­gel­der für Tun­nel. Al­so auch nicht für Rasch­platz? (???) Stein­tor al­so bes­ser, weil we­ni­ger För­der­gel­der. (Die Fra­ge er­schien nicht in sich kon­sis­tent)

Franz: Wenn nur (…)

Wi­cke (CDU): Sie wol­len von uns heu­te ei­nen „Grund­satz­be­schluss“. Was ist denn das ei­gent­lich? So­was kommt in der Kom­mu­nal­ver­fas­sung nicht vor. Dort gibt es nur Be­schlüs­se zu Sach­ver­hal­ten. Und Kos­ten sind in die­sem An­trag ja nicht drin. Wenn die LNVG dann for­dert, die Tei­lungs­va­ri­an­te [al­so Scheel­haa­se] noch­mal zu prü­fen, ist dann die Po­li­tik noch be­tei­ligt oder ent­schei­det Ver­wal­tung al­lei­ne? Herr Franz, Ih­re öf­fent­li­hen Äu­ße­run­gen va­ri­ie­ren ja auch, sie­he Takt­dich­te in den Pla­nun­gen. Was dür­fen wir dann noch ent­schei­den oder han­deln Sie dann nach Gut­dün­ken?

Franz: Die Tak­te wer­den durch die Re­gi­ons­gre­mi­en fest­ge­legt. Ja, es gab öf­fent­li­che For­de­run­gen von an­de­ren Per­so­nen für ei­nen 5-Mi­nu­ten-Takt. Druck­sa­che sagt deut­lich, dass 7.5-Minutentakt ge­fah­ren wird und 5-Mi­nu­ten­takt nur wenn es in Zu­kunft nö­tig wür­de. Mo­men­tan ist die Be­die­nung der Li­nie ab­so­lut an­ge­mes­sen. – Zum „Grund­satz­beshluss“: Das be­deu­tet, dass wir ein „Go“ be­kom­men für die Plan­fest­stel­lung ein­zel­ner Stre­cken­ab­schnit­te be­kom­men. Die De­bat­te ist ja nun mo­men­tan un­über­sicht­lich, des­halb wol­len wir erst­mal po­li­ti­sche Be­schlüs­se in den Gre­mi­en. Rat und Re­gi­on müs­sen da­bei über­ein­stim­mend sein. Dann be­gin­nen wir erst mit der Plan­fest­stel­lung. Ein Grund­satz­be­schuss für die D-Li­nie ist das glei­che wie ein Grund­satz­be­schluss für die Ver­län­ge­rung nach Hem­min­gen oder Mis­burg. Er gibt uns die Mög­lich­keit, die Pla­nun­gen vor­zu­be­rei­ten für die ein­ze­len Stre­cken­ab­schnit­te. Da­mit die Re­gi­ons­ver­samm­lung po­li­tisch die Klam­mer bil­den kann, ist es sinn­voll, dass wir Ih­nen nicht für ei­nen Plan­fest­stel­lungs­ver­fah­ren An­trä­ge ein­rei­chen, son­dern daß Sie ein­mal die Ge­samt­stre­cken­füh­rung be­schlie­ßen und wir dann auf die­ser Grund­la­ge pla­nen. So ha­ben wir es in Mis­burg auch ge­macht.

Tob­rindt: Und was ist nun mit wei­te­rer Be­fas­sung?

Franz: Be­schlüs­se wer­den zu ein­zel­nen Bau­ab­schnit­ten be­fasst. Wie auch für die Hoch­bahn­stei­ge.

Opitz (?, CDU): Der Be­schluss be­inhal­tet nur noch ei­nen Fi­nan­zie­rungs­vor­be­halt, an­sons­ten legt sie al­les fest. Wenn dem hier zu­ge­stimmt wird, dann kann die Ver­wal­tung kom­plett pla­nen. Ist dann al­les vor­ge­ge­ben?

Franz: Es geht um Haus­halts­mit­tel. Das ist wie bei den Hoch­bahn­steig­pla­nun­gen: Wir be­schlie­ßen grund­sätz­lich, ei­nen Ast aus­zu­bau­en; da­nach gibt es dann für je­den Hoch­bahn­steig ei­ne se­pa­ra­te Plan­fest­stel­lung, die durch die Gre­mi­en läuft.

Wi­cke: Dan­ke, ich kann mei­ne Schlüs­se zie­hen. Die Plan­fest­stel­lung ist recht­lich nor­miert. Nun ist klar, was Sie wol­len: Ei­nen Blan­ko­scheck.

Her­zig (SPD): Es geht hier um ei­nen Grund­satz­be­schluss. Wol­len wir die D-Li­nie von Ah­lem bis Haupt­bahn­hof in der hier be­schrie­be­nen Form aus­bau­en mit bes­tem Über­gang zu S-Bahn etc. und mit wei­te­rem Hal­te­punkt ge­ge­über Pla­nu­gen von 1966. Wir zie­hen hier jetzt ei­nen Be­schluss in das Ver­fah­ren ein wie bei ei­ner Stre­cken­wei­ter­füh­rung, z.B. von La­he nach Alt­warm­bü­chen oder Mis­burg. Auf die­ser Grund­la­ge plant dann die Ver­wal­tung und wir be­schlie­ßen über die ein­ze­len Ab­schnit­te. Das ma­chen wir al­les an­schlie­ßend, aber jetzt geht es erst­mal um den Grund­satz­be­schluss. Sie vn der CDU sa­gen: Nein, wol­len kein Ab­schnitt Stein­tor-Rasch­platz. Wir sa­gen: Ja, wir wol­len den, weil er wich­tig ist. Wir wol­len die Stre­cke ober­ir­disch best­mög­lich ein­bin­den.

Kloc­kow (FDP): Ei­gent­lich sind wir ja gar nicht so weit aus­ein­an­der. Wir wol­len al­le ei­ne Pla­nung in die Zu­kunft. Und: Bis Stein­tor sind wir ja auch ei­ner Mei­nung. Sie wol­len dann wei­ter­bau­en, wir wol­len statt­des­sen den Li­ni­en­split. Wir ha­ben kei­nen Va­ri­an­ten­ver­gleich, der das ab­bil­det! Den brau­chen wir aber für ei­nen or­dent­li­chen Be­schluss. Wir brau­chen Da­ten und Fak­ten. Die Scheel­haa­se-Lö­sung wur­de von der Ver­wal­tung ei­gen­sin­nig ver­wor­fen. Da­mit feh­len die­se Fak­ten. Die­se In­for­ma­tio­nen wer­den uns vor­ent­hal­ten. Ob­wohl die LNVG die­se Da­ten ha­ben wird wol­len. Ich will die­se Da­ten jetzt! Es kann ja sein, dass Ih­re Lö­sung bes­ser ist. CDU/​FDP/​Piraten stel­len für sich an­hand der uns be­kann­ten Da­ten aber fest, dass der Li­ni­en­split die bes­se­re Lö­sung ist. Wir ha­ben even­tu­ell vor­han­de­ne In­for­ma­tio­nen, die die ge­gen­tei­li­ge An­sicht un­ter­mau­ern wür­den, nicht be­kom­men.

Franz: Wir ha­ben al­le Fra­gen be­ant­wor­tet, die uns ge­stellt wur­den – auch die­je­ni­gen, die kom­ple­xen wa­ren und erst kürz­lich ge­stell­ten wur­den – und das aus­führ­lich. An die­ser Stel­le ei­nen Dank an die Kol­le­gen in der Ver­wal­tung! Wenn Sie die Qua­li­tät der Ant­wor­ten an­ders ein­schät­zen als wir, ist das ihr Ding.

Schü­mer: Ver­ste­he hier ei­ni­ges nicht. War­um ha­ben Sie kei­nen An­trag ge­stellt? Der Scheel­haa­se-Vor­schlag steht seit ei­nem Jahr im Raum. War­um ha­ben Sie kei­nen An­trag auf Prü­fung ge­stellt? Ver­wal­tung hat das ge­prüft, was die Be­schluss­la­ge er­for­der­te.

Kloc­kow: Sie ha­ben die Da­ten?

Schü­mer: Es wä­re ab­surd ei­ne, Hal­te­stel­le mit 20.000 Kun­den ab­zu­hän­gen [ge­meint ist Ernst-Au­gust-Platz]. Es feh­len mir die Wor­te! Es ist dreist zu sa­gen, so ei­ne Lö­sung wä­re das Bes­te für die Fahr­gäs­te. Höchs­tens für den Au­to­ver­kehr. Aber auch da sa­gen die Gut­ach­ten, dass das funk­tioneirt. Ich ver­ste­he es nicht. Takt­ver­dich­tun­gen sind auf der Li­nie 9 viel wich­ti­ger als auf der Li­nie 10. Wir wol­len et­was Zu­kunft­fä­hi­ges be­schlie­ßen und nichts, was nur 2 Jah­re hält.

Wi­cke: Frau Schü­mer, ich set­ze mich mit ih­nen nicht mehr aus­ein­an­der. Wir ha­ben ver­gan­ge­nen Au­gust ei­nen of­fe­nen An­trag stel­len ge­wollt, den Sie mit tak­ti­schen Spiel­chen hin­aus­ge­zö­gert ha­ben. Mein Vor­wurf geht an die Ver­wal­tung, dass sie nicht ob­jek­tiv ist: Sie scheu­en den Va­ri­an­ten­ver­gleich wie der Teu­fel das Weih­was­ser. Es soll halt nicht der ak­zep­ta­ble Kom­pro­miss mit der Tei­lung raus­kom­men, bei dem Bür­ger und Ein­zel­han­del auf un­se­rer Sei­te sind und zu­künf­ti­gen Ge­nen­ra­tio­nen nichts ver­baut wird – da­ge­gen bas­teln Sie [bei rot-grün] sich et­was zu­recht, was Ih­rem Ko­ali­ti­ons­ver­trag passt. Ihr Be­schluss hier wird Ihr Stutt­gart 21 – Sie blockei­ren doch auch je­des an­satz­wei­se Aus­pro­bie­ren. Da­bei gab es das schon­mal, da­mals, [2002] als die Joa­chim­stra­ße ge­sperrt war. Da hat man die Fahr­gäs­te auch durch den Tun­nel fah­ren ge­las­sen. Ich weiß ge­nau, was da­bei raus­kä­me: Sie scheu­en die Ab­stim­mung mit der Fahr­kar­te. Je­der Zäh­ler wür­de die Tun­nel­lö­sung be­vor­zu­gen. Des­halb boy­kot­tie­ren Sie sie hier. Und ein an­de­rer Punkt: Die Fi­nan­zie­rung. Herr Franz, Sie ken­nen ja den „Break-Even-Punkt“. Sie schie­ben ih­re gan­zen Zah­len so, dass es Ih­nen passt. Das wird aber nicht auf­ge­hen. Ich bin ge­spannt auf die jetzt kom­men­den Dis­kus­sio­nen. Man kann auf Dau­er auch mit rot-grün nicht ge­gen die Bür­ger die­ser Stadt re­gie­ren.

Fleisch­mann (Lin­ke): Die Lin­ke hält nichts vom Än­de­rungs­an­trag der CDU. Der A-Tun­nel hat Ka­pa­zi­täts­pro­ble­me, der Ae­gi wird ab­ge­hängt. das Schau­spiel­haus wird ab­ge­hängt. Es ist nur po­si­tiv, dass die Leu­te nicht un­ter die Er­de ver­bannt wer­den. Ge­sell­schaft­li­cher Trend geht weg vom Au­to. Des­halb wol­len wir den ÖPNV stär­ken. Al­so nicht un­ter die Er­de ver­ban­nen. Wir fin­den es nicht rich­tig, dass das Schau­spiel­haus ab­ge­hängt wird. Des­halb un­ser An­trag: Li­nie 10 ab­wech­selnd zum Rasch­platz und zum Ae­gi. Und Li­nie 17 von dort wei­ter zum Zoo, da­mit die 11 die 4 ver­stär­ken kann. Die Um­welt­ver­bän­de ent­täu­schen mich da­bei auch, da hät­te ich mehr En­ga­ge­ment er­war­tet.

Pe­ters (Grü­ne): Ha­be mich in der Dis­kus­si­on bis­lang zu­rück­ge­hal­ten. Will jetzt nur ei­ne Ant­wort auf Herrn Kloc­kow ge­ben: Die Ver­wal­tung ist al­len An­for­de­run­gen nach­ge­gan­gen und hat nach bes­tem Ge­wis­sen die Fra­gen be­ant­wor­tet. Man­che wür­den auch nur bis Kü­chen­gar­ten oder Glock­see fah­ren wol­len. Das geht aber nicht. Die Scheel­haa­se-Lö­sung stellt die Leu­te in Lin­den schlech­ter. Sie bringt nichts für den ÖPNV. Jetzt müs­sen al­so die Ant­wor­ten der Ver­wal­tung lang­sam mal rei­chen. Und dann im­mer die De­bat­te mit Leu­ten, die ei­gent­lich gar nicht be­trof­fen sind. Ver­ste­he ich nicht.

Her­zig: Stutt­gart 21? Kann ich nicht nach­voll­zie­hen. Un­se­re ober­ir­dichsn Stadt­bahn­pla­nun­gen sind su­per, im­mer im Ein­klang mit der Stadt Han­no­ver. War­um soll das hier nicht klap­pen? An­bin­dung an S-Bahn ist gut, 7,5-Minuten-Takt nach Ah­lem über die bei­den Bahn­hofs­hal­te­stel­len. Nen­nen Sie mir ei­ne an­de­re Pla­nung, die das auch kann! Die Pla­nun­gen von 1966 woll­ten den ZOB stär­ken, das ist aber nicht pas­siert. S-Bahn ist heu­te vor­ne am Bahn­hof, das war da­mals nicht an­ge­dacht. Des­halb ist die ober­ir­di­sche Lö­sung bes­ser, auch weil sie grad­li­nig ist.

12:00 Uhr

Schü­mer: Will auch noch­mal kurz was sa­gen zu Stutt­gart 21. Das ist ein Mil­li­ar­den­pro­jekt mit Mil­li­ar­den­kos­ten­stei­ge­rung. Wä­re mit Tun­nel hier auch der Fall. Köln 50%+, Leip­zig +70%. Das ist der GAU. So­was wer­den wir hier nicht ha­ben. Zu Herrn Fleisch­mann: Wenn Sie was von Steu­er­ver­schwen­dung sa­gen, muss ich schmun­zeln. Ihr An­trag ist zwar nicht so schlimm wie der der CDU, aber die Be­triebs­kos­ten sind hö­her und am Rasch­platz hät­ten wir dann auch so ei­nen schlech­ten Takt wie bei der Scheel­haa­se-Lö­sung. Über­haupt: Wenn die gan­ze Pla­nun­gen so schlimm wä­ren, hät­ten wir Fahr­gast­ver­lus­te bei der Füh­rung zum Rasch­platz. Ha­ben wir aber nicht, statt­des­sen 1500 Fahr­gäs­te mehr. Und was die Stre­cke zum Zoo be­trifft: Ne­der­flur­dis­kus­si­on hat ge­zeigt, dass (…) Die­se Er­wei­te­rung könn­te aber in der Zu­kunft durch­aus noch kom­men. Die Ver­wal­tung hat das auf dem Schirm.

Hey: S-Bahn auf Gleis 13/14 wer­den nicht er­wähnt?!?

Franz: Doch. [Und er hat recht.]

Kloc­kow: Zum Va­ri­an­ten­ver­gleich im Rah­men der Hoch-​/​Niederflur-​Diskussion und den Platz der Kauf­leu­te. Wir ha­ben die Un­ter­su­chungs­er­geb­nis­se lang­fris­tig be­kom­men? Das ist falsch: Die Be­schluss­druck­sa­che ist vom 24.1. Und wir hät­ten die Mög­lich­keit ge­habt, vie­le Fra­gen zu stel­len? Nein, wir sol­len hier ei­nen Grund­satz­be­schluss ma­chen, oh­ne dass die wich­ti­ge Va­ri­an­te mit End­punkt Stein­tor ge­prüft wor­den wä­re. Sie wol­len 7.5-Minutentakt, wir 5-Mi­nu­ten­takt. Un­se­re Lö­sung ist bar­rie­re­frei ab En­de 2013. Das sind doch wich­ti­ge Un­ter­schie­de. So ei­ne Va­ri­an­ten­un­ter­su­chung muss sein. Wenn die Ver­wal­tung uns die dies­be­züg­li­chen Fak­ten vor­ent­hält, ist das skan­da­lös. Die In­for­ma­ti­ons­druck­sa­che ist von En­de Ja­nu­ar und wir ha­ben seit­dem kei­ne Fak­ten be­kom­men. Des­halb ist die LNVG ja an die Pres­se ge­gan­gen. Wir kön­nen Ih­rem Grund­satz­be­schluss nicht zu­stim­men, weil ein­fach die Fak­ten feh­len.

Tob­rindt: Al­so jetzt zur Be­schluss­druck­sa­che. Es gibt ei­nen Er­gän­zungs­an­trag der CDU vom 14.2., der Lin­ken vom 18.2. und ge­mein­sam von CDU, Frei­en Wäh­lern und FDP vom 1.3. – (Pa­la­ver) Ok An­trag vom 14.2. ist er­le­digt.

Kloc­kow: Zu un­se­rem An­trag: Ge­mein­sa­mer An­trag mit 2 Ele­men­ten: Zum Fahr­plan­wech­sel 2013 wird mit ei­nem Li­ni­en­split und 5-Mi­nu­ten­takt ge­tes­tet, wie die Li­ni­en an­ge­nom­men wer­den. Ok, die Be­triebs­kos­ten sind da­bei hö­her, aber es wird 2000 zu­sätz­li­che Fahr­gäs­te ge­ben, das sind nach üs­tra-Be­re­chun­gen 500.000 € Ein­nah­men als Ge­gen­fi­nan­zie­rung. Das kann so lan­ge lau­fen, wie es für die Fahr­gäs­te sinn­voll sind. Der zwei­te Punkt ist ein bar­rie­re­frei­er Aus­bau des ober­ir­di­schen bis Stein­tor, nicht dar­über hin­aus. Der A-Tun­nel kann die zu­sätz­li­chen Ver­keh­re pro­blem­los aus­hal­ten. Des­halb be­an­tra­gen wir die­se Än­de­rung.

Schü­mer: Will jetzt nicht noch­mal al­les wie­der­ho­len. Aber wo kom­men ih­re 2000 zu­sätz­li­chen Fahr­gäs­te her? üs­tra fa­vo­ri­sier­te ja Ae­gi, nicht Stein­tor.

Kloc­kow: Ha­ben Sie den Vor­schlag über­haupt ver­stan­den?

Schü­mer: Klar, sie wol­len nicht mehr zum Ae­gi fah­ren. Das sind doch ganz an­de­re Zah­len. Und war­um sind Sie ei­gent­lich so ve­he­ment für Takt­ver­dich­tun­gen? Das ist für die CDU ja was ganz Neu­es.

Leh­boldt-Krum­me (SPD): GO-An­trag: En­de der De­bat­te

Ein­stim­mig

Lin­ken-An­trag: 1:10(?) ab­ge­lehnt
Ge­mein­sa­mer An­trag (Tob­rindt hat kei­ne An­trags­num­mer): Mehr­heit­lich ab­ge­lehnt
Ge­samt­an­trag wie in Ö 4.3: (Tob­rindt liest den An­trag vor) 12:17 Uhr – Mehr­heit­lich an­ge­nom­men (SPD/​Grüne ge­gen Rest)

Ö 4.7 Ein­stel­lung der Pla­nungs­ar­bei­ten für ei­ne zu­künf­ti­ge Li­ni­en­füh­rung der D-Li­nie in Han­no­ver An­trag der Frak­ti­on Die Han­no­ve­ra­ner vom 26.11.2012
0743 (III) Ant

Bö­ning: Nach Durch­win­ken macht das ja nun um­so mehr Sinn. Jetzt ge­ra­de be­schlos­se­ne Lö­sung ist kein ech­ter Vor­teil zur Ist-Si­tua­ti­on. (Er­zählt läng­lich und wird von Tob­rindt ab­ge­würgt). Zu Scheel­haa­se… (Kur­zer Tu­mult, weil das nicht The­ma ist.)

Ein­stim­mig ab­ge­lehnt.

Ö 5 GVH – Groß­raum-Ver­kehr Han­no­ver GmbH – Neu­be­set­zung ei­ner Ver­tre­tung der Re­gi­on Han­no­ver im Ver­bund­aus­schuss
0772 (III) BDs

Tob­rindt: El­ke van Zadel statt Her­mann Mei­er

Ein­stim­mig an­ge­nom­men.

Ö 6 Ber­gung und Ent­sor­gung von Un­fall­wild auf Kreis­stra­ßen
0792 (III) BDs

Ein­stim­mig an­ge­nom­men.

Ö 7 W-LAN test­wei­se auf ei­ner Li­nie der Stadt­bahn An­trag der Grup­pe CDU-​Fraktion/​Freie Wäh­ler vom 30. Ja­nu­ar 2013
0811 (III) Ant

Tob­rindt: CDU/​Freie Wäh­ler

Ab­ge­ord­ne­ter (?, CDU?): ÖPNV soll at­trak­ti­ver wer­den. Al­so: Wei­te­re WLAN-Fre­quenz für Fahr­gäs­te in den Stadt­bahn­fahr­zeu­gen frei­schal­ten, so­dass Fahr­gäs­te hier­über sur­fen kön­nen. Kei­ne Roa­ming­ge­büh­ren, bes­se­re Kun­den­bin­dung, mo­der­ner. Wird in zahl­rei­chen Städ­ten be­reits er­folg­reich ge­macht.

Fleisch­mann: Ist ei­gent­lich nicht un­in­ter­es­sant. Ma­chen das aber beim fal­schen Ver­kehrs­trä­ger. S-Bahn wä­re viel bes­ser, weil die Leu­te län­ger un­ter­wegs sind. Stadt­bahn fin­de ich nicht so sinn­voll. Wer­de mich aber ent­hal­ten.

Schü­mer: Die Idee war im Som­mer letz­ten Jah­res auf­ge­kom­men. Kos­tet aber viel: 1,5 Mio. EUR. Des­halb leh­nen wir das ab. Die Leu­te sind in der Stadt­bahn ja im Durch­schnitt auch nur 12 Mi­nu­ten un­ter­wegs. Bis man da im WLAN drin ist, ist man aus der Stadt­bahn schon wie­der drau­ßen. Hal­ten das nicht für sinn­voll.

Wi­cke: Ich will zu Pro­to­koll ge­ben, dass sei­ner­zeit un­ser Fahr­gast­fern­seh­an­trag erst ve­he­ment ab­ge­lehnt und dann, als er von rot-grün kam, an­ge­nom­men wur­de. In­so­fern be­steht ja Hoff­nung.

Ab­ge­ord­ne­ter: Ja, 1,5 Mio. kos­tet es für al­le Bah­nen. Wir wol­len aber nur Er­pro­bung auf ei­ner Li­nie, das ist güns­ti­ger. Die Te­le­kom will ja auch flä­chen­de­ckend WLAN-Hot­spots ein­füh­ren. Mo­der­ne Ge­rä­te ver­bin­den sich ja auch so­fort und selbst­tä­tig. Ge­ben Sie sich doch mal ei­nen Ruck bis 14 Uhr.

Mehr­heit­lich ab­ge­lehnt.

Ö 8 An­fra­gen an die Ver­wal­tung

Nix.

Schlie­ßung um 12:29 Uhr.

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