Neues Rathaus: Zum Neujahrsempfang illuminiert

Neujahrsempfang im Rathaus: Volles Haus und Blick nach vorn


Ges­tern war der Neu­jahrs­emp­fang der Stadt Han­no­ver. Wie schon seit eini­gen Jah­ren war er auch dies­mal wie­der als offe­ne Ver­an­stal­tung für alle Bür­ger gestal­tet. Ich war auch da. Und es gab merk­li­che Unter­schie­de zum Emp­fang im Vor­jahr.

Neues Rathaus: Zum Neujahrsempfang illuminiert

Neu­es Rat­haus: Zum Neu­jahrs­emp­fang illu­mi­niert

Belit Onay, seit Novem­ber Ober­bür­ger­meis­ter, rich­te­te in sei­ner sie­ben Minu­ten kur­zen Rede den Blick nach vorn und aufs gro­ße Gan­ze: Kli­ma­wan­del und eine star­ke Demo­kra­tie sind The­men, die eine Stadt­ge­sell­schaft ganz direkt betref­fen.

Oberbürgermeister Belit Onay am Rednerpult

Ober­bür­ger­meis­ter Belit Onay am Red­ner­pult

Bemer­kens­wert deut­lich hat er die gesell­schaft­li­chen Ten­den­zen ange­pran­gert, die hier eine Gefahr sind und sich dabei den Bogen über das Ende des 2. Welt­kriegs und die Befrei­ung der Kon­zen­tra­ti­ons­la­ger gespannt. Eine schö­ne Ges­te fand ich, dass er am Ende der Rede die Dezer­nen­ten­rie­ge zu sich auf die Rat­haus­trep­pe geholt hat.

Der Oberbürgermeister und die Dezernentenriege: Uwe Bodemann, Sabine Tegtmeyer-Dette, Axel von der Ohe, Belit Onay, Rita Maria Rzyski, Konstanze Beckedorf

Der Ober­bür­ger­meis­ter und die Dezer­nen­ten­rie­ge: Uwe Bodemann, Sabi­ne Tegt­mey­er-Det­te, Axel von der Ohe, Belit Onay, Rita Maria Rzy­ski, Kon­stan­ze Becke­dorf

Vor allem die­se Rede hat offen­sicht­lich viel Publi­kum ange­zo­gen: Es war deut­lich vol­ler als im Vor­jahr. Damals bin ich auch spät noch ziem­lich nah an die Rat­haus­trep­pe gekom­men. Die­ses Jahr war kei­ne Chan­ce, über­haupt in die Rat­haus­haupt­hal­le hin­ein­zu­kom­men – alles voll.

Volles Rathaus auf allen Rängen

Vol­les Rat­haus auf allen Rän­gen

Das Pro­gramm war mit Blick auf die Bewer­bung zur Kul­tur­haupt­stadt 2025 von viel Kul­tur geprägt – vor allem Musik. Von der Mar­ching Band auf dem Rat­haus­vor­platz über ein Vio­lin­cel­lo-Akkor­de­on-Duo auf der Rat­haus­trep­pe hin zu den ver­schie­dens­ten Dar­bie­tun­gen in den ein­zel­nen Rat­haus­sä­len. Dazu gab es ein Fin­ger­food-Buf­fet, das ange­sichts des gro­ßen Andrangs aber recht schnell leer­ge­fut­tert war.

Marching Band auf dem Rathausvorplatz

Mar­ching Band auf dem Rat­haus­vor­platz

Marcus Sundermeyer (Violincello) und Nicolae Gutu (Akkordeon)

Mar­cus Sun­dermey­er (Vio­lin­cel­lo) und Nico­lae Gutu (Akkor­de­on)

A-Cappella-Gruppe der Musikschule Hannover im Gobelinsaal

A‑Cap­pel­la-Grup­pe der Musik­schu­le Han­no­ver im Gobe­lin­saal

Asiatische Klänge im Hodlersaal

Asia­ti­sche Klän­ge im Hod­ler­saal

Einen gro­ßen Unter­schied habe ich im Publi­kum fest­ge­stellt. 2019 drück­te die gan­ze Ver­an­stal­tung die damals schwe­len­de Rat­haus­af­fä­re. Rund um die Rede des dama­li­gen Ober­bür­ger­meis­ters war ein Haupt­punkt der Gesprä­che: „Na, ob das jetzt sein letz­ter Neu­jahrs­emp­fang war?” Ein Jahr spä­ter wis­sen wir: Ja, war es.

Gesprächsrunden in der Haupthalle

Gesprächs­run­den in der Haupt­hal­le

Die­ses Jahr ging es viel mehr um den Blick nach vorn, um die Ver­än­de­run­gen, die der neue OB ange­kün­digt hat und wie man sie wohl umset­zen kann. Kul­tur­haupt­stadt­be­wer­bung, Reor­ga­ni­sa­ti­on der Ver­wal­tung, Ver­kehrs­wen­de – span­nen­de Zei­ten bre­chen in Han­no­ver an. Und vie­le Men­schen wol­len sie aktiv umset­zen. Ich bin mit gutem Gefühl und vol­ler Taten­drang nach Hau­se gefah­ren.

Leuchttafel am Rathauseingang

Leucht­ta­fel am Rat­haus­ein­gang

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