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Lena Meyer-Land­rut in Han­no­ver: Fo­to­ga­le­rie vom Emp­fang vor dem Rat­haus

Ich schrieb ja ges­tern schon vom Stand­ort­vor­teil, den man als Han­no­ve­ra­ner beim dies­jäh­ri­gen Eu­ro­vi­sion Song Con­test hat: Die deut­sche Teil­neh­me­ne­rin und Ge­win­ne­rin Lena Meyer-Land­rut kommt ja nun mal von hier. Und so fand auch der Emp­fang am Tag nach ih­rem Sieg hier in Han­no­ver statt. Das ließ ich mir nicht ent­ge­hen, habe aber – an­ders als am Vor­tag – dies­mal die Ka­mera mit vors Rat­haus ge­nom­men. Viele Fo­tos, die ich auf die­sem Event ge­macht habe, fin­den sich un­ter

http://​lena​-in​-han​no​ver​.hill​brecht​.de

Der Tramm­platz war bes­tens ge­füllt als Punkt 17:00 Uhr die USFO-Mo­de­ra­to­ren Sa­bine Hein­rich und Mat­thias Op­den­hö­vel auf der Bühne er­schie­nen und „eine to­tal un­ge­plante Live­sa­che“ an­kün­dig­ten.

Sabine Heinrich und Matthias Opdenhövel eröffnen die Veranstaltung

Sa­bine Hein­rich und Mat­thias Op­den­hö­vel er­öff­nen die Ver­an­stal­tung

Mit Be­ginn der Live­über­tra­gung auf ARD und Pro7 er­schie­nen dann Ste­fan Raab und eine gut ge­launte Lena Meyer-Land­rut und wur­den aus­gie­big vom Pu­bli­kum ge­fei­ert.

Stefan Raab und Lena Meyer-Landrut

Ste­fan Raab und Lena Meyer-Land­rut

Hö­he­punkt der Ver­an­stal­tung war wohl eine wei­tere Liveper­for­mance von „Sa­tel­lite“ durch Lena. Ich möchte nicht wis­sen, wie oft sie die­ses Lied in den ver­gan­ge­nen zwei Mo­na­ten ge­sun­gen hat.

Lena singt ein weiteres Mal Satellite - live und mit lauter Unterstützung durchs Publikum

Lena singt ein wei­te­res Mal Sa­tel­lite - live und mit lau­ter Un­ter­stüt­zung durchs Pu­bli­kum

Das Pu­bli­kum je­den­falls war be­geis­tert, sang aus vol­ler Kehle mit und fei­erte an­sons­ten aus­gie­big die „Stars aus Oslo“.

Der Trammplatz war die ganze Zeit voll von Zuschauern

Der Tramm­platz war die ganze Zeit voll von Zu­schau­ern

Mein Fa­zit: So­was er­lebt man nicht alle Tage. Viele wei­tere Fo­tos von der Ver­an­stal­tung, wie be­reits ge­schrie­ben, un­ter

http://​lena​-in​-han​no​ver​.hill​brecht​.de

Der Eu­ro­vi­sion Song Con­test, Lena Meyer-Land­rut und ich

Was für ein Abend! Ei­gent­lich hatte ich ei­nen ru­hi­gen Abend zu Hause ge­plant und ne­ben dem Grand-Prix im Fern­se­hen – man mag es an­ge­sichts der Er­eig­nisse kaum schrei­ben – Wä­sche ge­wa­schen und die Woh­nung auf­ge­räumt. Na gut, und get­wit­tert. Und dann das! Zu­nächst mal ein rich­tig gu­ter Auf­tritt von Lena auf Platz 22 im Con­test:

Naja, und als dann auf der Hälfte der Punk­te­ver­gabe Deutsch­land doch deut­lich in Füh­rung lag, dachte ich mir, es sei ir­gend­wie un­an­ge­mes­sen, ei­nen der­ar­tig his­to­ri­schen Mo­ment al­lein im stil­len Käm­mer­lein zu ver­brin­gen. Also habe ich mal gna­den­los mei­nen Stand­ort­vor­teil ge­nutzt, mich aufs Fahr­rad ge­schwun­gen und bin rü­ber­ge­fah­ren zum Tramm­platz, der ja in den Fern­seh­über­tra­gun­gen auch das eine oder an­dere Mal er­wähnt wurde als eine der zen­tra­len Grand-Prix-Fei­ern in Deutsch­land – und Han­no­ver.

Als ich an­kam, wa­ren ge­rade die letz­ten vier oder fünf Punk­te­ver­ga­ben im Gange und Lena lag be­reits un­ein­hol­bar vorne. Dann wurde mal rich­tig ge­fei­ert. Ich fand mich ir­gend­wann in ei­ner Gruppe Ab­itu­ri­en­ten wie­der und freute mich, dass „Zu spät“ von den Ärz­ten auch heute noch die Party rockt – das habe ich schon zu mei­ner Abifeier ge­hört. 😉 Den Ab­schluss der Party bil­dete ein Livekon­zert von den Jet­lags mit USFO-Kan­di­dat Cy­ril Krue­ger. Noch so ein his­to­ri­scher Mo­ment: Dass trotz all der schwer lärm­ge­pla­ten und kla­ge­freu­di­gen Ein­woh­ner Han­no­vers mal ein Kon­zert mit­ten in der Stadt um 1:30 Uhr zu Ende geht – das glaubt ei­nem doch spä­ter nie­mand mehr…

Lena Meyer-Landrut auf der Pressekonferenz nach dem Sieg

Lena Meyer-Land­rut auf der Pres­se­kon­fe­renz nach dem Sieg

Bild­quelle: Ind­rek Ga­letin (EBU)

Lena war der­weil auf der Sie­ger­pres­se­kon­fe­renz und man merkte ein wei­te­res Mal, wie über­rascht alle Be­tei­lig­ten über den Sieg wa­ren. Das finde ich eine der ganz be­son­de­ren Tat­sa­chen die­ser Grand-Prix-Nacht: Trotz all der gu­ten Pro­gno­sen hatte wohl nie­mand wirk­lich da­mit ge­rech­net, dass aus­ge­rech­net die­ses kleine, un­prä­ten­tiös vor­ge­tra­gene Lied ganz Eu­ropa über­zeu­gen würde. Am Nach­mit­tag hatte ich mich hier im Haus noch mit zwei Nach­barn un­ter­hal­ten. Die mein­ten uni­sono: „Naja, viel­leicht reicht es für die ers­ten fünf“ und nach­dem ich – save​.tv sei Dank – beide Halb­fi­nals ge­se­hen hatte, war ich mir auch nicht so si­cher: Da wa­ren mal wie­der viele gute Lie­der ganz un­ter­schied­li­chen Zu­schnitts da­bei.

Egal – heute nach­mit­tag werd‘ ich noch­mal ver­su­chen, mich zum Tramm­platz durch­zu­schla­gen. So­was er­lebt man nicht oft!