Belit Onay beim Townhall-Meeting im Expowal

Warum ich immer noch empfehle, am Sonntag Belit Onay zu wählen


Vor zwei Wochen habe ich bereits emp­foh­len, Belit Onay im ers­ten Wahl­gang die Stim­me zum Ober­bür­ger­meis­ter zu geben. Was ich da geschrie­ben habe, gilt wei­ter­hin unein­ge­schränkt.

Belit Onay beim Townhall-Meeting im Expowal

Belit Onay beim Town­hall-Mee­ting im Expow­al

Dar­über hin­aus haben mir die ver­gan­ge­nen zwei Wochen noch­mal gezeigt, wie sehr der Mensch Belit Onay geeig­net ist, Ober­bür­ger­meis­ter eine Stadt wie Han­no­ver zu wer­den. Dut­zen­de Dis­kus­si­ons­ver­an­stal­tun­gen, hun­der­te Wahl­ver­an­stal­tun­gen, sicher­lich tau­sen­de Bür­ger­kon­tak­te – und dann steht er da ges­tern abend im „Expow­al” bei der letz­ten gro­ßen Wahl­kampf­ver­an­stal­tung der Grü­nen in die­sem Wahl­kampf auf­ge­räumt und auf­merk­sam wie eh und je. Erklärt sou­ve­rän, wofür er steht und was sei­ne Zie­le für Han­no­ver sind. Hört über eine Stun­de lang ver­schie­dens­ten Fra­gen zu und beant­wor­tet sie kon­zen­triert.

Belit Onay beim Townhall-Meeting im Expowal

Belit Onay beim Town­hall-Mee­ting im Expow­al

Das fin­de ich ja das fas­zi­nie­rends­te: Einem Ober­bür­ger­meis­ter­kan­di­da­ten wer­den Fra­gen aus allen mög­li­chen Berei­chen des Stadt­le­bens gestellt. „Wie wol­len Sie die früh­kind­li­che Kin­der­be­treu­ung för­dern?” – „Was machen Sie gegen die Unter­be­zah­lung in der Pfle­ge?” – „Was wird aus dem Ihme­zen­trum?” – „Wie sen­ken Sie die Mie­ten?” Belit hat am Don­ners­tag bei der letz­ten publi­kums­öf­fent­li­chen Dis­kus­si­ons­ver­an­stal­tung des Wahl­kamp­fes bei Ver­di gesagt, dass schöns­te am Wahl­kampf sei gewe­sen, dass er sei­ne Hei­mat­stadt noch­mal ganz neu ken­nen­ge­lernt hat. Und das schöns­te dar­an ist, möch­te ich ergän­zen, dass er davon auch sehr viel mit­ge­nom­men hat.

Stichwahl-Diskussionsveranstaltung von Verdi. Im Bild: Belit Onay, Hendrik de Boer, Ramona Heimberg, Eckhard Scholz

Stich­wahl-Dis­kus­si­ons­ver­an­stal­tung von Ver­di. Im Bild: Belit Onay, Hen­drik de Boer, Ramo­na Heim­berg, Eck­hard Scholz

Ges­tern abend hat­ten die Grü­nen als größ­te Wahl­kampf­ver­an­stal­tung noch­mal zu einem Town­hall-Mee­ting gela­den. Und wäh­rend letz­tes Mal die Bun­des­vor­sit­zen­de Anna­le­na Baer­bock dabei war, kam dies­mal ihr Mit­bun­des­vor­sit­zen­der Robert Habeck. Wie­der gab es eine Stun­de lang die Mög­lich­keit, dem Vor­sit­zen­den und dem OB-Kan­di­da­ten Fra­gen zu stel­len und wie­der haben Hun­der­te Men­schen die­se Mög­lich­keit vor Ort genutzt – trotz des ziem­lich weit drau­ßen lie­gen­den Ver­an­stal­tungs­or­tes und des schmud­de­li­gen Wet­ters.

Großer Andrang beim Townhall-Meeting im Expowal

Gro­ßer Andrang beim Town­hall-Mee­ting im Expow­al

Bun­des­po­li­ti­ker haben noch­mal eine ganz ande­re Sicht­wei­se auf vie­le Din­ge. Zumal Robert Habeck, der ja sei­ner­zeit völ­lig ohne Ver­wal­tungs­er­fah­rung Land­wirt­schafts­mi­nis­ter in Schles­wig-Hol­stein gewor­den war. Das hat gut geklappt, weil er von Anfang an mit „sei­nem Haus” zusam­men­ge­ar­bei­tet hat, ohne Rück­sicht auf Par­tei­zu­ge­hö­rig­kei­ten: „Wenn die Mit­ar­bei­ter sehen, dass sich der Minis­ter vor sie stellt, dann hal­ten sie ihm auch den Rücken frei.” Und wenn das in Kiel funk­tio­niert, dann geht das auch in Han­no­ver. Gro­ßer Applaus.

Belit Onay und Robert Habeck beim Townhall-Meeting

Belit Onay und Robert Habeck beim Town­hall-Mee­ting

Span­nend auch, wie man auf Bun­des­ebe­ne über so man­che Sache mal ganz anders nach­den­ken könn­te als bis­her. Robert stell­te die Idee einer „ein­ma­li­gen Exis­tenz­för­de­rung” in den Raum: Ein­mal im Leben bekommt man, wenn man will, 25.000 EUR als „Start­ka­pi­tal” für eine Unter­neh­mung. Ich fin­de sowas erfri­schend neue Denk­an­stö­ße in gesell­schaft­lich teil­wei­se arg fest­ge­fah­re­ne Debat­ten. Genau sol­che neu­en Denk­an­stö­ße gibt Belit für Han­no­ver und genau so wer­den sie Han­no­ver sehr gut tun, wenn Belit die Mög­lich­keit bekommt, sie umzu­set­zen – sprich: Wenn er gewählt wird.

Robert Habeck beim Townhall-Meeting im Expowal

Robert Habeck beim Town­hall-Mee­ting im Expow­al

Robert hat am Ende auch noch­mal betont, wie weit das Signal „Ober­bür­ger­meis­ter Belit Onay” über Han­no­ver hin­aus reicht: Es wäre – und das sind jetzt Roberts Gedan­ken aber mei­ne eige­nen Wor­te – ein star­kes Signal gegen die anti-frei­heit­li­chen Ten­den­zen in der Gesell­schaft, gegen den Men­schen­hass, der im rech­ten Par­tei­en­spek­trum geschürt oder tole­riert wird und den inter­es­sier­te Kräf­te wei­ter in die Gesell­schaft zu tra­gen ver­su­chen. Und zusätz­lich wür­de Han­no­ver noch einen rich­tig guten Ober­bür­ger­meis­ter bekom­men. Lang anhal­ten­der Applaus.

Belit Onay gibt Antworten. Daneben: Moderatorin Carolin Kolbe und Robert Habeck

Belit Onay gibt Ant­wor­ten. Dane­ben: Mode­ra­to­rin Caro­lin Kol­be und Robert Habeck

Im Wahl­kampf, das hat Belit ges­tern noch­mal gesagt, haben sich die Posi­tio­nen der Wett­be­wer­ber im Lau­fe des Wahl­kamp­fes bemer­kens­wert an sei­ne und all­ge­mein die grü­nen Posi­tio­nen ange­nä­hert. Das sehe ich auch so: Wer hät­te sich träu­men las­sen, dass ein von der CDU auf­ge­stell­ter Kan­di­dat eine „Fahr­rad­haupt­stadt” aus­ruft – die frei­lich schon sei­ne eige­nen Leu­te nicht haben wol­len. Ich fin­de aber: Wenn man grü­ne Poli­tik haben will, dann doch lie­ber mit dem Ori­gi­nal.

Robert Habeck würde Belit Onay zum Oberbürgermeister wählen

Robert Habeck wür­de Belit Onay zum Ober­bür­ger­meis­ter wäh­len

Und des­halb emp­feh­le ich wei­ter­hin und noch­mal ver­stärkt, an die­sem Sonn­tag Belit Onay zum Ober­bür­ger­meis­ter von Han­no­ver zu wäh­len!

Der Blogautor am Wahlkampfstand am Neuen Haus

Der Blog­au­tor am Wahl­kampf­stand am Neu­en Haus

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