Nachdem die letzten Wochen und Monate beruflich und politisch ziemlich anstrengend waren, habe ich mich relativ kurzfristig dafür entschieden, Urlaub zu machen. Naja, eigentlich haben meine Kollegen im Unternehmen gesagt, ich soll jetzt gefälligst endlich Urlaub machen, ich hätte ihn nötig.
Das lässt man sich nicht zweimal sagen.
Nach einigen Überlegen habe ich heute morgen kurzerhand eine Woche Rom gebucht. Da war ich schonmal, vor ziemlich genau 19 Jahren, im September 1990. Damals haben wir unsere Studienfahrt zu Beginn des Schulabschlussjahres nach Rom gemacht. Ich erinnere mich an die 20-stündige Zugfahrt, auf der ich — zumindest auf der Hinfahrt — kein Auge zubekommen habe. Dann waren da die Besichtigungen — mal in der Gruppe, mal individuell — die uns in die Ruinen von Colosseum, Forum Romanum und Ostia Antica, in die vatikanischen Museen, auf den Petersplatz und zum kleinen Grabmal der Cäcilie geführt haben. Und natürlich an die Abende auf der Piazza di Spagna, den Trevibrunnen und die diversen römischen Restaurants, in denen wir Oberstufenschüler, gebrieft und misstrauisch wie wir waren, uns stets übers Ohr gehauen fühlten — nur um am nächsten Abend in der nächsten Lokalität dasselbe wieder dasselbe Gefühl zu haben.
Heute geht das alles einfacher. Statt der Eisenbahn nehme ich diesmal das Flugzeug, was die Reisezeit auf angenehme viereinhalb Stunden verkürzt — gut, Flughafen zu Flughafen, aber auch mit Transfers und Wartezeiten bleibt das unter sieben Stunden und damit bei 1/3 der Reisezeit von damals. Und das Hotel klickt man sich auf der Buchungswebsite gleich mit dazu — nach nur 30 Minuten ist die gesamte Buchung über Bühne und Flug sowie Hotel gebucht.
So, und nun sind sechs Tage Rom-Aufenthalt zu füllen. Nun traue ich mir das durchaus zu und weiß jetzt schon, dass ich mir nicht nur die antiken Überreste und diverse Museen, sondern zur Befriedigung meines persönlichen Steckenpferdes das U-Bahn-, Straßenbahn– und Vorortbahnnetz anschauen werde. Aber vielleicht bekomme ich ja auf diesem Weg auch noch ein paar Tipps. Meine Frage in die Runde also:
Was kann man zwischen 15. und 20. August tolles in Rom machen?
- Spannende Veranstaltungen?
- Besondere Sehenswürdigkeiten?
- Kulturelle Highlights?
- Interessante Museen?
Ich freue mich über jeden Hinweis und verspreche, mich mit Reiseberichten hier im Blog zu revanchieren (das Hotel hat „Highspeedinternet”).

