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Verkehrsausschuss zur D-​Linie in der Region: Das Protokoll

Am 2013-​02-​19 fand eine denk­wür­dige Sit­zung des Ver­kehrs­aus­schus­ses in der Region Han­no­ver statt. Wich­tigs­ter Tages­ord­nungs­punkt: Die zukünf­tige Füh­rung der D-​Linie. Ich war als Bür­ger vor Ort und habe mit­ge­schrie­ben. Hier das Protokoll:

Sit­zung des Ver­kehrs­aus­schus­ses der Region Hannover

2013-​02-​20

[Hin­weis: Mit „Lini­en­splitt“ oder „Tun­nel­splitt“ ist die Auf­tei­lung der Stre­cke am Goe­the­platz gemein, sodass ein Teil ober­ir­disch wei­ter­fährt und der andere Teil in den vor­han­de­nen Tun­nel über Water­loo und Kröp­cke unter­ir­disch bis Hauptbahnhof.]

16:00 Uhr

TOP 1: Eröffnung

Brandt (CDU, Aus­schuss­vor­sit­zen­der): Freue mich, dass so viele da sind. Zur Tages­ord­nung: 3 Anträge, CDU am 14.2. ein­ge­gan­gen, Linke am 18.2., beide zur D-​Linie; außer­dem Linke für ver­trau­li­chen Teil. Zu Ein­wohner­fra­gen: Bür­ger­fra­ge­stunde split­ten: In Tages­ord­nungs­punkt Ö3: Alles außer D-​Linie, Ö5 dann nach Vor­trä­gen von Franz und Bode­mann max. eine Stunde Fra­gen. In eige­ner Sache: Herr Jagau ist im Auf­sichts­rat Zoo und hat für heute Nach­mit­tag eine Sit­zung anbe­raumt, bei der ich nicht ver­tre­ten wer­den kann. Ich muss des­halb um halb fünf weg. Herr Toboldt macht dann die wei­tere Sit­zungs­lei­tung und Frau Behre ver­tritt mich im Ausschuss.

Vor­stel­lung Elke-​Maria van Zadel

van Zadel (Regi­ons­ver­wal­tung): (berich­tet kurz über ihren Lebenslauf)

Brandt: Vor­gän­ger hin­ter­lässt große Fuß­stap­fen.
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D-​Linie: Aktuelle Entwicklung im Verkehrsausschuss der Region

In der Region Han­no­ver hat heute der Ver­kehrs­aus­schuss getagt. Ich war — als „ein­fa­cher Bür­ger” — am Anfang der Ver­an­stal­tung zuge­gen, da auf der Tages­ord­nung die Druck­sa­che zum Aus­bau der D-​Linie stand.

Schon län­ger war zu hören, dass es statt der ursprüng­lich ange­kün­dig­ten Beschluss­druck­sa­che nur eine Infor­ma­ti­ons­druck­sa­che würde — und so war es auch. Da sel­bige aber auch erst heute mor­gen ver­füg­bar war, kam post­wen­dend von der SPD der Antrag, den Tages­ord­nungs­punkt abzu­set­zen. Mit den Stim­men von SPD und Grü­nen wurde das dann auch gemacht. Im Rah­men der Bür­ger­fra­ge­stunde wurde das Thema dann aber erneut auf­ge­bracht und es gab von jeder Frak­tion (ok, fast jeder) ein State­ment dazu.

Darum geht's: Wie soll die Stadtbahnlinie 10 zukünftig durch die Innenstadt fahren? Die Kurt-Schumacher-Straße ist schon heute chronisch verstopft.

Darum geht’s: Wie soll die Stadt­bahn­li­nie 10 zukünf­tig durch die Innen­stadt fah­ren? Die Kurt-​Schumacher-​Straße ist schon heute chro­nisch verstopft.

Ent­schei­dend aber die Aus­sage von Dezer­nent Franz: Dass es heute nur eine Infor­ma­ti­ons­druck­sa­che gege­ben hat, ist nur der Tat­sa­che geschul­det, dass noch „Details” in den Plä­nen mit der Stadt Han­no­ver zu klä­ren seien. Ziel der Regi­ons­ver­wal­tung ist wei­ter­hin, eine Beschluss­druck­sa­che vor­zu­le­gen und bis Mai 2013 die För­der­an­träge stel­len zu können.

Ich war ja vor allem gespannt, ob die Umwand­lung zur Infor­ma­ti­ons­druck­sa­che so eine Art „Beer­di­gung ers­ter Klasse” für die ober­ir­di­schen Aus­bau­pläne würde. Aber klein beige­ben tun sie doch noch nicht mit ihrem Murks!

Ich habe den Teil der Sit­zung, den ich anwe­send war, mit­pro­to­kol­liert und gebe dies hier wie­der. Es gilt: Alles ohne Gewähr — zumal ich die Aus­schuss­mit­glie­der nicht kenne und die Akus­tik an dem Raum, gerade für Zuschauer, eher anstren­gend ist.

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Prof. Scheelhaase bei den Piraten zur Stadtbahnlinie „D” in Hannover

Anfang April hatte die Pira­ten­par­tei bei ihrem wöchent­li­chen Aktiv­en­tref­fen einen sehr inter­es­san­ten Gast: Prof. Scheel­haase, einer der „Väter” des han­no­ver­schen Stadt­bahn­sys­tems, war auf Bit­ten der Pira­ten anwe­send. Er hat über die Ent­ste­hung des han­no­ver­schen Stadt­bahn­net­zes gespro­chen, über die Per­spek­ti­ven für den Lini­enast nach Ahlem („D-​West”) und über sei­nen eige­nen Vor­schlag, wie die­ser Ast zukünf­tig in das han­no­ver­sche Stadt­bahn­netz inte­griert wer­den könnte.

Ich habe bei der Ver­an­stal­tung flei­ßig mit­ge­schrie­ben und gebe die­ses Pro­to­koll im Fol­gen­den wieder:

Prof. Scheel­haase berich­tet ein wenig. Es geht zunächst um die Zusam­men­hänge. Er geht gleich in die Nach­kriegs­zeit. 1945 — wir wol­len die auto­ge­rechte Stadt mit vie­len Krei­seln. Grund­lage war ein städ­te­bau­li­cher Wett­be­werb, aber schon 1960 die Ein­sicht: Mit dem Auto­ver­kehr allein kann man die Ver­kehrs­pro­bleme nicht bewäl­ti­gen. Des­halb Umstieg auf öffent­li­chen Ver­kehr. Es folg­ten Gut­ach­ten. Im Jahr 1965 dann der ein­stim­mige Rats­be­schluss: In Han­no­ver soll eine U-​Bahn gebaut wer­den, und zwar so wie in Ber­lin oder Ham­burg. Da das aber nicht so schnell geht: Vor­l­auf­nut­zung durch Stra­ßen­bahn. Die­ses also die Aus­gangs­lage, als Herr Scheel­haase 1967 nach Han­no­ver gekom­men ist. Diese Vor­ga­ben waren bin­dend und muss­ten auch wegen der Bun­des­för­de­rung ein­ge­hal­ten werden.

Das führte dazu, das U-​Bahn-​gerecht gebaut wer­den musste und damit ein wenig am eigent­li­chen Bedarf: Län­gere Bahn­steige, grö­ße­res Pro­fil, Hoch­bahn­steige. Außer­dem: Signal­sys­tem, das 120 Sekun­den Zug­folge erlaubt.

Wir haben also ein Tun­nel­sys­tem gebaut, das letzt­lich über­di­men­sio­niert war. Die­ses exis­tiert heute noch, die lan­gen Bahn­steige sind nach wie vor eher über­flüs­sig. Das waren aber die Weichenstellungen.

Nun also Situa­tion: Wei­chen­stel­lun­gen haben ganze Rich­tung geprägt. Aber schon 1972 fest­ge­stellt: U-​Bahn ist für Han­no­ver eine Num­mer zu groß. Das wird nichts. Des­halb: Beschei­de­ner sein. Ergeb­nis: Stadt­bahn­sys­tem ent­wi­ckelt: Im Tun­nel U-​Bahn mit Signal, ober­ir­disch aller­dings Fah­ren wie eine Stra­ßen­bahn, auf Sicht mit Ampeln etc. So wurde dann ab 1973 kon­se­quent geplant und gebaut. Aller­dings: Fak­ten waren schon gesetzt. Es wur­den also nicht nur Tun­nels gebaut, son­dern ober­ir­disch auch die Stre­cken aus­ge­baut, eigene Gleis­kör­per, kon­se­quente Tren­nung von Auto– und Stra­ßen­bahn­ver­kehr geplant und auch durchgeführt.

Außer­dem: Sys­tem „Hoch­bahn­steige” kon­se­quent wei­ter­ge­führt. Also: Ab 1975 wur­den immer Hoch­bahn­steige gebaut, ins­be­son­dere bei Stre­cken­ver­län­ge­run­gen. Ahlem, Garb­sen etc. An den End­punk­ten, an den Wei­ter­bau nicht sinn­voll erschien (Sied­lungs­dichte), wur­den Umstei­ge­an­la­gen zum Omnibus-​Umsteigeverkehr gebaut.

Die­ses Sys­tem mit den Hoch­bahn­stei­gen ist bis heute durch­ge­hal­ten. Tun­nel­bau durch­ge­hal­ten bis ca. 1991. Da war das Innen­stadt­netz im Wesent­li­chen fer­tig. Nach C-​Nord wäre eigent­lich dran­ge­we­sen: D-​Linie nach Lin­den. Wäre auch wun­der­bar gelau­fen im Zuge der Pro­jekte der Welt­aus­stel­lung, schei­terte aber am Wider­stand der Grü­nen. Die haben schon Anfang der 1990er Jahre gesagt. „Wir wol­len kei­nen Tun­nel mehr in Han­no­ver. Wir wol­len die Stra­ßen­bahn ober­ir­disch und so, dass sie den Auto­ver­kehr behin­dert und dadurch die Ver­kehrs­ver­hält­nisse ändert.”

Tun­nel­bau ist dann Ende der 1990er-​Jahre aus­ge­lau­fen. Nicht aus­ge­lau­fen aller­dings ober­ir­di­scher Hoch­bahn­steig­bau. Unter ande­rem nach Ahlem. Dort drei Hoch­bahn­steige, dann auf der Stre­cke aller­dings seit 1995 nichts mehr pas­siert. Noch bis vor zwei Jah­ren kei­ner­lei Ände­run­gen, dann haben aber alle gemerkt: Es muss was pas­sie­ren, Linden/​Ahlem sind von moder­nem Netz abge­schnit­ten, die Umstei­ge­be­zie­hun­gen zu den ande­ren Stre­cken schlecht, die Linde­ner sind benachteiligt.

Streckenverlängerung Ahlem: Hier wurden bereits Hochbahnsteige gebaut

Stre­cken­ver­län­ge­rung Ahlem: Hier wur­den bereits Hoch­bahn­steige gebaut

Aus die­sem Grund war die Über­le­gung immer da: Die beste Lösung ist immer noch der Tun­nel wie in den 1990er JAh­ren vor­ge­schla­gen: Goetheplatz-​Hauptbahnhof. Dies ist jetzt heut­zu­tage aber nicht mög­lich, so behaup­ten einige, weil das Geld nicht da ist. Es geht jetzt also um die zweit­beste Lösung. Und um die wird zur­zeit viel dis­ku­tiert. Diese Dis­kus­sion besteht nun darin, dass bestimmte Kreise vor­schla­gen, eine Nie­der­flur­tech­nik ein­zu­füh­ren. Also nicht mehr Hoch­bahn­steige zu bauen, son­dern Bahn­steige, die nur 25 cm hoch sind, und da eine neue Stra­ßen­bahn­li­nie zu füh­ren von Ahlem bis in die Innen­stadt oder sogar noch wei­ter bis zum Raschplatz.

Dies wird aller­dings von eini­gen, auch Prof. Scheel­haase, sehr kri­tisch gese­hen. Tech­ni­sche Details: Es ist immer schlecht, mit zwei Sys­te­men zu arbei­ten: Ersatz­teile, ein Sys­tem kann nicht in das andere hin­ein­fah­ren. Das ist so wie mit zwei Pro­gram­mier­spra­chen oder als wenn man stän­dig zwi­schen Apple und Win­dows wech­seln müsste. Das heißt, ein ein­heit­li­ches Sys­tem mit allem drum und dran hätte große Vorteile.

Außer­dem wurde ja bereits von einem Arbeits­kreis aus­ge­rech­net, dass Betrieb eines sol­chen zwei­ten Sys­tems ca 850.000 EUR pro Jahr teu­rer wäre als die Stre­cke mit Hoch­flur zu betrei­ben. Es ist nicht ein­seh­bar, ein sol­ches Sys­tem zu entwickeln/​vertreten/​bauen, wenn es schlech­ter ist und mehr Geld kostet.

Des­halb hat Scheel­haase sich gemel­det und gesagt: Eigent­lich wäre es für Linde­ner und Ahle­mer opti­mal, wenn wir die Über­ka­pa­zi­tä­ten des Tun­nel­net­zes aus­nut­zen und einen Teil der Linie 10 oder die gesamte Linie 10 in den Tun­nel ab Water­loo schi­cken und dort bis Haupt­bahn­hof fah­ren las­sen. Damit haben dann alle Leute aus Lin­den, auch Behin­derte, opti­male Bedin­gun­gen, wenn noch ein paar Hoch­bahn­steige gebaut würden.

Und wenn es unbe­dingt gewünscht ist, nicht alles in den Tun­nel zu schi­cken, kann die Linie 10 auf­ge­spal­ten wer­den, sodass ein zwei­ter Ast ober­ir­disch in die Kurt-​Schumacher-​Straße fährt.

Goetheplatz: Hier würden sich die Linien trennen. Im Hintergrund die Goethestraße, wo auch der D-Tunnel beginnen würde

Goe­the­platz: Hier wür­den sich die Linien tren­nen. Im Hin­ter­grund die Goe­the­s­traße, wo auch der D-​Tunnel begin­nen würde

Für Lin­den ergäbe das eine opti­male Erschlie­ßung. Die Auf­spal­tung ist nur eine Frage des Fahr­plans. Die Express­li­nie in den Tun­nel könnte mit quasi jedem Fahr­plan­wech­sel ein­ge­führt wer­den und alle, die auf bar­rie­re­freien Ein­stieg ange­wie­sen sind, könn­ten jetzt schon von Ahlem in die Innen­stadt fah­ren und dort über­all­hin bar­rie­re­frei umstei­gen. Und die übri­gen Vor­teile hät­ten auch alle ande­ren: Wet­ter­schutz, Roll­trep­pen, Aufzüge.

Scheel­haase meint des­halb, es wäre nicht ver­tret­bar, so viel Geld für eine ober­ir­di­sche Nie­der­flur­stra­ßen­bahn aus­zu­ge­ben, wenn man das mit einer Fahr­plan­kor­rek­tur und eini­gen weni­gen Hoch­bahn­stei­gen genau­so­gut errei­chen könnte.

An die­sen Ein­stiegs­vor­trag schließt sich eine umfäng­li­che Fra­ge­runde an, wobei die Fra­gen mehr­heit­lich an Prof. Scheel­haase gehen.

Frage: Wie argu­men­tie­ren Befür­wor­ter der Nie­der­flur­tech­nik, gerade bei den Kosten?

Ant­wort: Etwa: „Es ist wun­der­schön, mit einer Stra­ßen­bahn ober­ir­disch in die Stadt rein­zu­fah­ren und in die Geschäfte zu schauen.” Ich kann die Argu­men­ta­tion aber auch nicht so gut.

F: Gibt es noch mehr Kapa­zi­tä­ten für Ver­kehr in der U-​Bahn?

A: Es gibt im han­no­ver­schen Stadt­bahn­netz zwei Nadel­öhre: Ein­mal Stein­tor mit vier Linien auf zwei Ästen. Dort funk­tio­niert das. Das andere Nadel­öhr ist Water­loo: Dort bis­lang nur drei Linien und — anders als am Stein­tor — zusätz­li­che Bahn­steig­kan­ten, sodass Züge auf jeden Fall in Sta­tion ein­fah­ren können.

F: Zu den Bau­vor­leis­tun­gen an den Sta­tio­nen Hauptbahnhof/​ZOB und Stein­tor. Dort gab es Zuschüsse, Steu­er­gel­der. Wie sind die Ver­träge gestal­tet, kann es Regress geben, wenn die Vor­leis­tun­gen jetzt nicht genutzt wer­den? Auch bei Ihme­zen­trum, ist ja auch untertunnelbar.

A: Man geht davon aus, das die Ansprü­che wegen die­ser Zuschüsse ver­jährt sind. Ist also nicht aus­ge­schlos­sen, aber unwahr­schein­lich, dass es Regress­an­sprü­che geben könnte.

Tunnelstation für die D-Linie am Hauptbahnhof: Bauvorleistung aus den frühen 1970er Jahren

Tun­nel­sta­tion für die D-​Linie am Haupt­bahn­hof: Bau­vor­leis­tung aus den frü­hen 1970er Jahren

F: Es sind ja nicht nur die Grü­nen, son­dern auch die Lin­ken, die Nie­der­flur­tech­nik wol­len. Was mir in öko­no­mi­scher Betrach­tung fehlt: Der Tun­nel hat doch auch Vor­teile für die Geschäfts­leute in der Innen­stadt. Ich erin­nere mich noch an die Hil­des­hei­mer Straße vor dem U-​Bahnbau mit den hand­tuch­brei­ten Geh­we­gen. Ist sowas berücksichtigt?

A: Das ist ja mein Vor­schlag. Es ist aber noch nicht in der Poli­tik ange­kom­men. Ich würde den ober­ir­di­schen Ast gern am Stein­tor enden las­sen. Steintor-​Aegi könn­ten dann umge­baut wer­den. Das ist eine ein­ma­lige Chance für Han­no­ver. Andere Alter­na­ti­ven sind ein fürch­ter­li­cher Krampf: Nie­der­flur­ver­kehr mit Anlie­fer­ver­kehr, dann Post­un­ter­füh­rung mit Hal­te­stelle unter der Bahn­brü­cke und hin­ten am Rasch­platz mit Wen­de­an­lage. Kos­tet Schwei­ne­geld, hat aber kei­nen Verkehrswert.

F: Das Schie­nen­netz ist ja von üstra mal zur Infra ver­la­gert wor­den. Damit sollte die üstra ent­las­tet wer­den. Wer trägt denn jetzt die Kos­ten der ver­schie­de­nen Lösun­gen? Bah­nen müs­sen dann durch üstra bezahlt werden?

A: Die Infra ver­wal­tet das Tun­nel­netz und die Schie­nen. Bau­herr wäre immer die Region Han­no­ver. Die würde ver­su­chen, Geld vom Land Nie­der­sach­sen zu bekom­men. Die­ses Geld wäre aber wohl nur noch bis 2019 da, danach gibt es keine Reg­lung für Zuschüsse die­ser Art mehr. Die üstra soll das betrei­ben, die Nie­der­flur­fahr­zeuge müsste dann die üstra beschaffen.

F: Wer trägt die Kos­ten der Infra?

A: Even­tu­ell die Region, genau weiß ich es aber nicht.

F: Wie kön­nen Sie so aus dem Hut eine Lösung zau­bern, wo Infra und üstra einen gan­zen Stab damit beschäftigen.

A: Habe von 1967 bis 1994 an dem Sys­tem gear­bei­tet, Tun­nel­sys­tem, beson­de­rer Bahn­kör­per. Über die lange Zeit weiß man das ein­fach. Habe nicht nur in Han­no­ver gebaut, son­dern auch in Ber­lin und Leipzig.

F: Die Grü­nen haben das Pro­blem ja ver­ur­sacht, weil sie kein Tun­nel haben woll­ten. Damals wur­den sich noch nicht so viele Gedan­ken über Behin­derte gemacht. Das Thema hat an Bedeu­tung gewon­nen, die Grü­nen sind jetzt in Lin­den stark und müs­sen etwas tun. Sie wol­len jetzt nicht zuge­ben, dass die Tun­nelab­leh­nung ein Feh­ler war und suchen einen Aus­weg. Des­halb diese Idee mit der Nie­der­flur­bahn, weil die Leute in Lin­den vor­geb­lich keine Hoch­bahn­steige wol­len. Frage: Was kos­tet denn der Tunnel?

A: Zuschüsse gab es vom Bund, mitt­ler­weile ist das über­tra­gen auf Län­der. Aber nur noch bis 2019. Danach ist das Geld zwar immer noch da, aber es gibt keine Zweck­bin­dung mehr. 1967 wurde eine Abgabe auf Ben­zin erho­ben, deren Erlös nur für Ver­kehrs­pro­jekte in Gemein­den ver­wen­det wer­den durfte. Im Zuge der För­de­ra­lis­mus­re­form wur­den diese Kon­zepte geän­dert und dabei die Zweck­bin­dung sol­cher Abga­ben abge­schafft. Und ob das Flä­chen­land Nie­der­sach­sen sol­che Tun­nels dann för­dern würde, ist zwei­fel­haft. Wir in Han­no­ver sind also bei der dama­li­ger Rege­lung gut weggekommen.

F: Es gibt ja zwei Gründe für die Umbau­pläne: Bar­rie­re­frei­heit und die Anbin­dung ans Rest­netz. Es gibt doch eine par­al­lele Bus­li­nie zur Linie 10 und Busse kön­nen sich sen­ken. Warum also nicht Busse für den bar­rie­re­freien Ein­stieg verwenden?

A: Viel­leicht denk­bar, aber ich brau­che doch nur drei Hoch­bahn­steige in Lin­den zu bauen, und dann hat jeder Linde­ner Bür­ger mit der Express­li­nie die Mög­lich­keit, in den Tun­nel ein­zu­fah­ren und dort bequem umzusteigen.

F: Aber bei dich­te­rer Bus­tak­tung kann man sich das doch alles sparen?

A: Ein Bus wird immer dann ein­ge­setzt, wenn der Fahr­gast­be­darf rela­tiv gering ist. Hohes Fahr­gast­auf­kom­men bedingt Stadt­bahn. Omni­busse sind für Behin­derte auch nicht so ideal. Und: Warum denn jetzt Busse ein­set­zen, wenn wir doch Stadt­bahn haben. Sehe Not­wen­dig­keit nicht ein.

F: Aber die Busse haben doch einen brei­ten Ein­stieg?! Ist eigent­lich der Bedarf für Bar­rie­re­frei­heit gestiegen?

A: Ich gehe davon aus, dass die­ser Bedarf in der Tat im laufe der Jahr­zehnte steigt: Die Leute wer­den älter etc. Zahl der Mobi­li­täts­ein­ge­schränk­ten wird stei­gen — aller­dings gibt es ja ande­rer­seits weni­ger Frauen mit Kinderwagen.

F: Wie hat sich denn der För­der­mit­tel­strom nach der deut­schen Ein­heit ent­wi­ckelt. In ande­ren Städ­ten muss­ten Stadt­bahn­pro­jekte ja abge­bro­chen wer­den, weil die För­de­rung ver­siegte. War das auch ein Pro­blem, als Anfang der 1990er-​Jahre der D-​Tunnel im Raum stand?

A: Der Rat muss ja als ers­tes ent­schei­den, ob er über­haupt einen För­de­rungs­an­trag stellt. Wir hat­ten damals erfah­ren, dass im Zuge der Welt­aus­stel­lung Han­no­ver Prio­ri­tät hatte und die rela­tiv gerin­gen Mit­tel des Tun­nels Goetheplatz-​Steintor wohl drin­ge­we­sen wären, wenn es gewollt gewe­sen wäre. Aber es war ja nicht gewollt. Da ist eine große Chance ver­tan worden.

F: Wenn das damals so gebaut wor­den wäre, wo wäre Aus­fahrt gewesen?

A: Es wäre im Tun­nel gewen­det wor­den. Wo, wäre eine Frage des Gel­des gewe­sen. Bei ganz viel Geld hätte es eine Kehr­an­lage hin­ter Hauptbahnhof/​ZOB gege­ben. Auch eine Kehr­an­lage hin­ter dem Stein­tor wäre mög­lich gewe­sen. Der Wei­ter­bau zur D-​Süd war auch damals schon nur lang­fris­tig vor­ge­se­hen, Die Sta­tion Mari­en­straße ist ja ent­spre­chend vorbereitet.

F: Zum Thema „Bus”. Ich fahre oft mit Bus­sen: Zwei Kin­der­wa­gen plus Behin­der­ter plus Haupt­ver­kehrs­zeit: Das ist eine Kata­stro­phe. Außer­dem dau­ert das Her­un­ter­fah­ren der Rol­li­rampe sehr lang und ist viel­fach aus­ge­spro­chen hake­lig. Ich fände das nicht gut.

F: Wie­viele Ein­woh­ner in Lin­den sind denn über­haupt gegen die Hochbahnsteige?

A: Das Pro­blem wird hoch­ge­spielt. Viel­leicht gibt es ein paar Kauf­leute. Aber man kann die Lim­mer­straße gene­rell hüb­scher machen. Wenn eine Bür­ger­be­fra­gung nur in Lin­den gemacht würde, gäbe es schon eine Mehr­heit für die Hoch­bahn­stei­g­lö­sung. Die Grü­nen glau­ben halt, Fahne zei­gen und in der Lim­mer­straße ein Signal set­zen zu kön­nen. Aber man muss nur ein Stück wei­ter­fah­ren, schon dreht sich alles um: Die Ahle­mer haben zwar Hoch­bahn­steige, kön­nen aber fast nir­gends anders aus den Bah­nen aus­stei­gen. Die wol­len die Bahn­steige dringend.

Zankapfel Limmerstraße: Hier wird am intensivsten gegen den Ausbau der Strecke gewettert

Zank­ap­fel Lim­mer­straße: Hier wird am inten­sivs­ten gegen den Aus­bau der Stre­cke gewettert

F: Noch eine Anmer­kung zu den Bus­sen: Dort ist in der Regel keine Fahr­rad­mit­nahme mög­lich. Aber andere Frage: Wie teuer ist ein Kilo­me­ter U-​Bahn?

A: Bin ja nun schon eine ganze Zeit raus. Aber frü­her haben wir in Han­no­ver so mit 100 – 150 Mio DM pro Kilo­me­ter gerechnet.

F: För­de­run­gen sind ja so gestal­tet, dass, wenn wir Nie­der­flur bauen, bestimmte Auf­la­gen erfüllt wer­den müs­sen, z.B. eige­ner Gleis­kör­per. Ist dann in Summe nicht Nie­der­flur oben genauso teuer wie Tun­nel unten für Stadt Hannover?

A: Ist mir in die­ser Form neu. Ich glaube aber nicht, dass eine U-​Bahn immer teu­rer ist als eine ober­ir­di­sche Trasse. Für mich ist der Sinn von öffent­li­chem Per­so­nen­nah­ver­kehr, Fahr­gäste mög­lichst schnell, pünkt­lich und zuver­läs­sig nach Fahr­plan von A nach B beför­dern. Und das geht nur, wenn die Bah­nen mög­lichst schnell fah­ren. Und ein Sys­tem, wo es nicht mal einen eige­nen Gleis­kör­per gibt, ist lang­sa­mer und hat ein grö­ße­res Gefahrenpotential.

F: Sind eigent­lich die Pla­nungs­pro­zesse über die Jahre durch Ein­wände aus den unter­schied­lichs­ten Rich­tun­gen schwie­ri­ger geworden?

A: Der Rat hatte sich 1965 ein­stim­mig für das Grund­netz aus­ge­spro­chen. Die­ses Kon­zept hat bis Anfang der 1990er Jahre gehal­ten. Irgend­wann kommt dann eine neue Gene­ra­tion. Die wol­len dann was anders machen. Gelingt es nun den Alten, das, was sie mal ent­wor­fen und über­legt haben, so zu kom­mu­ni­zie­ren, dass die Jun­gen davon über­zeugt wer­den? Wenn nicht, dann ent­wi­ckeln sie neue Dinge. Das ist immer so. Mit Ideo­lo­gen kann man ja oft gar nicht diskutieren.

F: Wel­che Inves­ti­tion wäre denn die rich­tigste? Zuen­de­bauen der U-​Bahn, „Scheelhaase-​Vorschlag”, Nie­der­flur oder Hochflur?

A: Rich­tigste Lösung wäre 150 – 200 Mio in die Hand zu neh­men und D-​Tunnel und Bahn­steige in Lin­den fer­tig­zu­bauen. Das ist aber nach mei­ner Sicht zur­zeit unrea­lis­tisch, weil das Geld nicht auf­ge­bracht wer­den soll. Wenn man das nicht hat, muss man zweit­beste Lösung neh­men. Und das ist immer die, dass zukünf­tige Gene­ra­tio­nen die beste Lösung spä­ter noch rea­li­sie­ren kön­nen. Also: Rela­tiv wenig Geld in die Hand neh­men, Linie 10 auf­spal­ten, „Express­zweig” über den A-​Tunnel (Waterloo-​Hauptbahnhof), „Lokalz­weg” ober­ir­disch am Stein­tor enden las­sen. Damit bliebe Option für zukünf­tige D-​Linie offen und allein mit Fahr­plan­än­de­run­gen könnte man einen gro­ßen Effekt. Mit Nie­der­flur wäre das verbaut.

Bemer­kung: Unfall­ge­fahr: Sehe ich nicht so. Kommt nur vor, wenn Stadt­bahn sehr schnell fährt. Am Bahn­hof, wo Bahn lang­sam fährt, ist das nicht bekannt. Außer­dem: Denk­weise mit den ver­schie­de­nen Töp­fen soll­ten wir nicht übernehmen.

F: Sie haben die poli­ti­sche Rah­men­be­din­gun­gen dar­ge­stellt. Was für eine Rolle spielt die Regi­ons­grün­dung? 1965 hat Stadt ja auto­nom ent­schie­den, oder?

A: Die Region ist eine sinn­volle Ent­schei­dung wegen Kon­kur­renz­si­tua­tion zwi­schen den ver­schi­de­nen Städ­ten, zum Bei­spiel Garb­sen und Han­no­ver oder Lan­gen­ha­gen und Han­no­ver. Über­ge­ord­nete Ent­schei­dun­gen wie Müll­ab­fuhr oder Stadt­bahn­ver­län­ge­rung sind sinn­vol­ler­weise von den Städ­ten an die Region abge­ge­ben wor­den. Da sind wir auch Spitze in der Bun­des­re­pu­blik. Beim Betrieb des ÖPNV ist es auch sinn­voll, dass es die Region das macht, da so viele Dinge grenz­über­schrei­tend geplant wer­den müs­sen. Omni­bus­ver­kehr zum Bei­spiel über­all in der Region. Das könnte Stadt Han­no­ver gar nicht regeln. Siehe zum Bei­spiel auch S-​Bahnverkehr. Der hat sich in den 10 Betriebs­jah­ren ver­dop­pelt, jetzt kom­men Hil­des­heim und Nien­burg und wol­len für Anschluss sogar bezah­len. Das ist eine Erfolgsgeschichte.

F: Für die För­der­mit­tel steht ja immer ein Topf zur Ver­fü­gung. Die Frage ist nur: Wer bekommt Geld aus dem Topf? Warum dar­auf ver­zich­ten? Die Frage ist für mich eher: Wel­chen Gewinn haben wir, wenn wir das Sys­tem instal­lie­ren. Wenn wir damit eine leis­tungs­fä­hi­gere stä­di­sche Infra­struk­tur bekom­men, dann ist es ver­nünf­tig, Mit­tel aus dem Topf zu neh­men. Thema Nut­zung der Ver­kehrs­mit­tel: Die haben sich in 40 – 50 Jah­ren ja auch anders ent­wi­ckelt. Aus heu­ti­ger Sicht wäre es wie­der posi­tiv, wenn wir dien U-​Bahnbau fort­set­zen wür­den. Die Nut­zung von Ver­kehrs­mit­teln ist heute ganz anders: Teil­weise nut­zen die Men­schen 5 ver­schie­dene Ver­kehrs­mit­tel neben­ein­an­der statt nur mit dem eige­nen Auto zu fahren.

A: Grund­satz der Pla­nung war, den Öffent­li­chen Ver­kehr schnell, pünkt­lich, zuver­läs­sig zu gestal­ten. Dafür benätgt man eine hohe Rei­se­ge­schwin­dig­keit und dafür einen unab­hän­gi­gen Betrieb. üstra und S-​Bahn haben Zuwächse, das ist auch gut für die Städte. Wir müs­sen auch dar­auf ach­ten, dass wir mit dem öffent­li­chen Ver­kehr wett­be­werbs­fä­hig blei­ben. Die Kraft­stoff­preise wer­den irgend­wann bei 2 EUR lie­gen. Auch dann müs­sen wir die Leute noch schnell und pünkt­lich von Wohn­ort zum Arbeits­platz bringen.

F: Noch­mal zum Bruch Anfang der 1990er Jahre. Der D-​West-​Ausbau wurde ja gestoppt, statt­des­sen war die D-​Süd nach Bemero­der und zum Krons­berg Hype. Außer­dem wur­den Nord­ha­fen, Garb­sen und einige andere Ver­län­ge­run­gen ausgebaut.

A: Lin­den ist eine Archil­les­verse. Aber: Die hät­ten damals beim Aus­bau zustim­men kön­nen, dann sähe es auf dem Ast heute auch anders aus. Die habe ihre Chance selbst versaut.

F: Die Bahn­steig­bau­ten in Han­no­ver sind sehr auf­wän­dig. In ande­ren Städ­ten, zum Bei­spiel Bie­le­feld, wer­den Hoch­bahn­steige mit wesent­lich schlich­te­ren Auf­bau­ten und Signa­li­sie­run­gen gebaut. Sind die Bau­ten in Han­no­ver auf­sichts­recht­lich nötig oder könnte man das auch in Han­no­ver eine Num­mer klei­ner und damit weni­ger stadt­bild­do­mi­nie­rend gestalten?

A: In Han­no­ver pla­nen ist geren­ell schwie­rig. Das gibt es die BO-​Strab, „Bau– und Betriebs­ord­nung für Stra­ßen­bah­nen”, das ist eine Bun­des­ver­ord­nung. An die muss sich jeder hal­ten. Dazu kom­men dann zum Bei­spiel Behin­der­ten­richt­li­nien. Und dann noch die Bezirks­räte wegen der Ampel­an­la­gen. Da hat eine Viel­zahl von Köchen ihre Hände im Spiel.

Hochbahnsteig "Koblenzer Straße" in Bielefeld: Schlicht und funktional

Hoch­bahn­steig „Koblen­zer Straße” in Bie­le­feld: Schlicht und funktional

F: Noch­mal eine Bre­sche für Busse. Warum wer­den denn keine Gelenk­busse eingesetzt?

A: Ahlem ist Umstei­ge­sta­tion für Busse, damit Bus­pas­sa­giere von außen schnell mit Stadt­bahn in die Stadt kom­men. Der Omni­bus hat nie­de­ri­gere Rei­se­ge­schwin­dig­keit als Stadt­bahn. Ansons­ten kön­nen üstra oder Region das bes­ser beantworten.

B: Ich habe 1980 in der Mari­en­straße einen Laden gehabt. Als der Stra­ßen­bahn­bau kam, musste ich weg und habe geflucht. Mitt­ler­weile benutze ich Stadt­bahn täg­lich: Fan­tas­ti­sche Arbeit!

F: Busse. Eigent­lich sind Busse als Stadt­bah­ner­gän­zung sinn­voll. In Burg­we­del gibt es nur wenig Bus­ver­kehr. Abends um 10 aber noch Gelenk­busse mit 2 Pas­sa­gie­ren. üstra schmeißt da Geld raus, wenn sie zu der Zeit Gelenk­busse ein­ge­setzt wer­den. Klei­nere Busse nehmen!

A (Rei­ner B): Burg­dorf hat mit üstra nichts zu tun. Habe in Han­no­ver Taxi­busse gefah­ren, gibt also sol­che Szenarien.

Anmer­kung Ver­samm­lungs­lei­tung: Jetzt mal die Busse bei­seite las­sen, hier geht’s um Stadtbahn.

B: Busse in Innen­stadt und Umwelt­zone sind nicht sinn­voll. Wenn jetzt Ahle­mast in A-​Tunnel gelei­tet wird und dann die Mit­tel weg­fal­len, dann ist das eine Dauerlösung.

F: Was kön­nen wir in Stadt und Region als Par­tei machen, um einen Fahr­plan­wech­sel wie beschrie­ben mit der Linie 10 umsetzen?

A: Antrag for­mu­lie­ren für Regi­ons­ver­samm­lung, der geht dort in den Ver­kehrs­aus­schuss, gibt dann ent­we­der Mehr­heit oder eben nicht.

F: Wenn die Bun­des­mit­tel noch bis 2019 lau­fen, bis wann muss sowas über die Bühne gelau­fen sein?

A: Kommt auf Größe des Bau­vor­ha­bens an. Bei Nie­der­flur­tech­nik gibt es noch min­des­tens zwei Jahre poli­ti­sche Dis­kus­sion, es müs­sen Anträge gestellt wer­den. Dann noch vier Jahre Zeit. Also: Letz­ter Drü­cker. Für Tun­nel ist es höchst­wahr­schein­lich jetzt schon zu spät.

Schluss­wort Prof. Scheel­haase: Sprit soll in 2 – 3 Jah­ren 2,50 EUR kos­ten. Damit wird uns ein neues Thema geschenkt: Eine Viel­zahl von Leu­ten kann es sich dann gar nicht mehr leis­ten, Auto zu fah­ren. Wie muss also der ÖPNV struk­tu­riert wer­den? In der Stadt ist das noch nicht so das Pro­blem, aber außer­halb? Schauen wir über Tel­ler­rand hin­aus: In ande­ren Städ­ten gibt es klei­nere Ein­hei­ten, andere Lini­en­kon­zepte oder fle­xi­ble Hal­te­stel­len. Die­ses Thema kommt auf, nut­zen wir es für die Pira­ten. Wir sind ja keine Spar­ten­par­tei, wir küm­mern uns auch um sol­che Themen.

Wir blei­ben da am Ball, Zustim­mung in der gesam­ten Versammlung.

Protokoll: „Region im Dialog” zur Hochflur-​/​Niederflurentscheidung auf der Stadtbahnstrecke „D” in Hannover

Ich war Zuhö­rer besag­ter Ver­an­stal­tung und habe flei­ßig mit­ge­schrie­ben. Hier also mein Pro­to­koll der Wort­bei­träge, ver­kürzt mit­ge­schrie­ben aber — so hoffe ich — ver­ständ­lich in den Aussagen.

Erläu­te­run­gen zu Abkür­zun­gen und Schreib­wei­sen: „HF” = Hoch­flur, „NF” = Nie­der­flur, „500k€”= 500.000 Euro, „1M€” = 1.000.000 Euro. Fra­ge­stel­ler, die ihren Namen nicht genannt haben, wer­den als „X” bezeichnet.

Beginn: 16:07

Eröff­nung durch Bernd Haase, Redak­teur HAZ, Bereich Nahverkehr

Stadt­bahn für Leute, die kein Auto, Fahr­rad etc. fah­ren. Also: Linie von A nach B. Ganz so ein­fach aber nicht: Wie fah­ren las­sen, Ein­schrän­kun­gen für andere Teil­neh­mer etc.

Begrü­ßung Regi­ons­prä­si­dent, Haus­herr und Chef der Behörde, die den Ver­kehr in der Region Han­no­ver orga­ni­sisert: Hauke Jagau

Jagau: Will­kom­men. Hoher Andrang. Thema bewegt Gemü­ter. Vor­stel­lung Ergeb­nisse Arbeits­er­geb­nisse, Letz­ter Schritt: Wie Lösung für not­wen­dige Änderungen?

Ent­schei­dun­gen für die nächs­ten 30 – 35 Jahre: Städ­te­bau, Nut­zen für All­ge­mein­heit, Bedeu­tung für Anrai­ner. Wie Kun­den zufrie­den stel­len? Wie Attrak­ti­vi­tät steigern?

Vor ein bis zwei Jah­ren Leit­li­nien beschlos­sen: Kli­ma­schutz und Stadt­ent­wick­lung im Demo­gra­fi­schen Wan­del. Immer mehr Men­schen, die am Indi­vi­dul­ver­kehr nicht teil­neh­men kön­nen oder wol­len. Dazu Energiekostenexplosion.

Letzte Jahre in Region gemein­sam: Aus­bau des ÖPNV vor­an­trei­ben. Isb. in Han­no­ver Hoch­bahn­st­eig­netz wei­ter aus­ge­baut, da bar­rie­re­freier Zugang per­spek­ti­visch immer wich­ti­ger wird. Nächste Gene­ra­tion Fahr­zeuge bestellt, diese ohne Stu­fen; also nur an Hoch­bahn­stei­gen ein­setz­bar. Des­halb müs­sen Linien voll­stän­dig aus­ge­baut sein.

Ergeb­nis der Arbeits­gruppe ist für sich schon ein Erfolg: Ent­wi­ckelte Lösun­gen sind erheb­li­che Ände­rung von Ursprungs­pla­nun­gen. Kön­nen heute zwei ziem­lich gute Lösun­gen prä­sen­tie­ren. Ziel: Sys­te­mentschei­dung im ers­ten Halb­jahr. Sonst Mög­lich­keit, dass Zeit­punkt ver­passt wird, und das, obwohl Linie so stark fre­quen­tiert sind

Dank an die­je­ni­gen, die sich in den ver­gan­ge­nen ein­ein­halb Jah­ren enga­giert haben. Dis­kus­sion war kon­struk­tiv, posi­tiv, Rie­sen­er­folg. Pro­zess war dyna­misch, trotz­dem fai­rer Umgang. Jetzt Vor­stel­lung der Ergeb­nisse. Muss gleich weg, kenne Ergeb­nisse aber schon.

Haase: Region im Dia­log. Vor Dia­log: Fak­ten. Zwei Vor­stel­lun­gen des bis­he­ri­gen Gesche­hens: (1) Infra: Infrastuk­tur­ge­sell­schaft der Region. Ste­fan Harke erläu­tert Planungsansätze

Harke und Fin­ken als Hel­fer bei der Präsentation.

Zeigt Über­sicht über die gesamte Stre­cke von Ahlem bis Haupt­bahn­hof und dann neu bis Rasch­platz über Posttunnel.

Geht vor allem um Lim­mer­straße, hier noch kein Kon­sens im run­den Tisch und dann um die Hal­te­stel­len in der Innenstadt.

Prä­sen­ta­tion. Ver­gleich Hoch-​/​Niederflur. NF 2,65m breit, HW tal­liert. NF 35 cm Boden­höhe, in Tür­be­rei­chen 30 cm, also Bahn­steig 25 cm für Bar­rie­re­frei­heit. => NF-​Haltestellen kön­nen nicht gleich­zei­tig von Bus­sen benutzt wer­den, weil Bord­stein nicht höher als 20 cm wei­ter sein kann.

Hoch­bahn­steig Unger­straße ein­fach wegen zurück­sprin­gen­der Bebau­ung. Nie­der­flur hin­ge­gen am Fuß­weg. Idee: Zufahr­ten zu Grund­stü­cken über Fußweg.

Lein­au­straße: Hoch­bahn­steig an Offen­stein­straße. „Bar­riere”, isb. Ein­fahr­ten Offen­stein­straße und Pfarr­land­straße. Bei Nie­der­flur­bahn­steig bes­ser, aber Rad­fahr­be­zie­hun­gen zum Köt­ner­holz­weg immer noch schwierig.

Lim­mer­straße: Ursprüng­lich 100-​Meter-​Bahnsteig. Unmut. Dann run­der Tisch. Aktu­elle Pla­nung vor­ab­ge­stimmt aber nicht beschlos­sen. Hoch­bahn­steig in Ram­pen­be­reich geht. Nie­der­flur in Straße. Pro­blem mit Lie­fer­ver­kehr, Fahr­zeuge kön­nen nicht mehr auf Geh­weg par­ken. Nie­der­flur bie­tet auch noch Problempotential

Prä­sen­ta­tion Videos

Jetzt Bereich Steintor

Hier: Hoch– und Nie­der­flur quasi kein Unter­schied. Hal­te­stelle Cle­ver­tor wird in bei­den Sze­na­rien auf­ge­ge­ben. Brei­ten sind iden­tisch bei bei­den Plänen.

Haupt­bahn­hof: Auch hier ähn­lich. ACHTUNG! Pla­nun­gen nicht im Detail abge­stimmt, eher Mach­bar­keits­stu­dien. Bahn­steige kämen vor Stüt­zen­reihe der Brü­cke zum Lie­gen. KFZ-​Verkehr wei­ter­hin im Tun­nel. Fuß­weg könnte bei Hoch­bahn­steig leicht ange­ho­ben werden.

Rasch­platz: Mit­tel­bahn­steig in Sei­ten­lage am Rasch­platz. Bei Hoch­flur: Kehr­mög­lich­keit hin­ter der Hal­te­stelle, weil Linien 10 und 17 betrie­ben wer­den müs­sen. Ansons­ten auch Kreu­zungs­wei­che vor der Hal­te­stelle. Auto­ver­kehr an Bahn­steig vor­bei, Abriss der Hoch­straße nicht nötig, geht mit und ohne. Aller­dings: Über­bau­ung der dar­un­ter­lie­gen­den Berei­che nötig.

Dies Über­blick über pla­ne­ri­sche Tiefe. Andere Hal­te­stel­len als Prä­sen­ta­tion auf dem Rechner.

Haase: Tun­nel aus Kos­ten­grün­den auf­ge­ge­ben. Gret­chen­frage: Hoch– oder Nie­der­flur. Zwei­ter Vor­trag: Her­mann Meier, Lei­ter Fach­ab­tei­lung Ver­kehr der Region

Meier: Stelle Ergeb­nisse des Arbeits­pro­zes­ses vor. Arbeits­gruppe bestand aus Exper­ten und exter­nen Sachverständigen.

Wir spre­chen über Stadt­bahn Ahlem-​Raschplatz. Dies war Vor­aus­set­zung des aktu­el­len Prozesses.

Arbeits­gruppe: Stadt Han­no­ver, Region, üstra, Infra, Regio­Bus, Prof. Mey­fahrt (Kas­sel). Mey­fahrt: Nie­der­flur­ex­perte oder –papst. Denn: „Wir kön­nen nur Hoch­flur”, also Experte für Nie­der­flur nötig. Außer­dem: Pla­ner­stel­lun­gen und Kos­ten­ab­schä­tun­gen: Tran­sTec­Bau und Kos­ten­schät­zun­gen Umbau Werk­stät­ten, Fahr­zeuge, Schu­lun­gen etc: üstra

Arbeits­gruppe hat Unter­schiede zwi­schen Hoch– und Nie­der­flur als Kri­te­rien genom­men: Aus­baus­ten­dard, mone­täre Bewer­tung etc. Gesamt­schau der Kri­te­rien wird im Inter­net öffent­lich gemacht.

Ziel­fel­der:

Wirt­schaft­lich­keit

- Inves­ti­ti­ons­kos­ten
– Betriebs­kos­ten
– Kos­ten­saldo pro Jahe

=> Mehr­be­las­tung Nie­der­flur: 500k€ — 1M€ pro Jahr für die Region

Stadt­ver­träg­lich­keit

Kür­zere Zug­län­gen bes­sere städ­te­bau­li­che Integrierbarkeit

Hal­te­stel­len bes­ser in Stra­ßen­raum integriert

Wich­tig nicht Ästhe­tik, son­dern städ­te­bau­li­che Realisierbarkeit.

Run­der Tisch war neue Erfah­rung für alle Betei­lig­ten. Kein ein­heit­li­ches Ergeb­nis, evtl. leichte Prä­fe­renz für Niederflur

=> Vor­teil Niederflur

Bar­rie­re­frei­heit und Komfort

Wich­tig: Hal­te­stelle und Fahr­zeug. Hal­te­stelle sepa­rat: Wie komme ich hin? Aber: Hoch­flur lei­ser und lauf­ruhi­ger. Außer­dem: Boden durch­gän­gig, anders als bei Niederflur.

=> Patt

Ver­kehr­li­che Kri­te­rien ÖPNV

Fle­xi­bi­li­tät im Netz nur bei Hoch­flur exis­tent, Nie­der­flur und Hoch­flur­ver­kehr kön­nen nicht auf glei­cher Trasse gemischt werden.

=> Vor­teil Hochflur

Rea­li­sie­rung

Grund­sätz­lich beide rea­li­sier­bar. In bei­den Fäl­len: Stre­cken­aus­bau auf 2,65-Meter-Fahrzeuge, auch NF würde so breit wer­den. Bei HF: Ab 2014 TW 2000 auf der Stre­cke, dann punk­tu­ell Hoch­bahn­steige, sodass schon vor 2017 neue bar­rie­re­freiee Baziehungen.

Bei Nie­der­flur: Neue Fahr­zeuge etc. Des­halb Nie­der­flur nicht vor 2017/​2018 bar­rie­re­frei am Start.

=> Leichte Vor­teile für Hochflur

Ins­ge­samt: Vor­teile für Hochflur

Fazit: Beide för­der­fä­hig, aber: Linie 17 evtl. nicht geneh­mi­gungs­fä­hig wegen Mischung von Hoch– und Nie­der­flur. Beide machbar.

** Arbeits­gruppe spricht sich für Bei­be­hal­tung des Hoch­flur­sys­tems aus. **

Ulf-​Birger Franz: Wie geht’s wei­ter? Region ist offen. Will Ent­schei­dung noch die­ses Jahr. Hoch­flur hat Vor­teile bei Kom­plet­tie­rung des Sys­tems. Nie­der­flur wäre Schritt für wei­tere Net­zer­wei­te­rung. 1. Halb­jahr Wei­chen­stel­lung in Sys­tem­frage. Freuen uns auf Diskussion.

Haase: Podium: üstra muss mit Sys­tem umge­hen, des­halb: Neiß. Wenn in Han­no­ver gebaut wird, dann: Bode­mann. Niederflurpapst/​-​fachmann: Mey­fahrt. [Außer­dem Franz, der bereits im Podium sitzt.]

Bitte an Dis­kus­sion: Wis­sen, dass es viele gibt, die sich ein­ge­fuchst haben. Dass viele dezi­dierte Inter­es­sen für Lösung da sind. Wis­sen dass Sie strei­ten wol­len. Aber bitte: Keine Ko-​Referate. Geht auf Zeit und Fairness.

Franz: Opti­mis­tisch auf Ergeb­nis, auch wenn Tun­nel­pla­nung nicht rea­li­siert. Bar­rie­re­frei­heit, moderne Fahr­zeuge — es muss was pas­sie­ren. Chance, attrak­ti­vere Gestal­tung vor­zu­neh­men. Wirt­schaft­lich beide Vari­an­ten deut­lich bes­ser als Sta­tus quo. Auch, da Hbf-​Aegi, „ver­län­gerte Wen­de­schleife” ohne viel Publi­kum, vom Netz genom­men wird.

Haase. Steintor-​Raschplatz: Wird eng, eige­ner Bahn­kör­per. Bode­mann, wie soll’s gehen?

Bode­mann: Mich treibt um, dass wir weg­kom­men vom Pla­nungs­grund­satz der 1980/​90er Jahre. Benö­ti­gen Gesamt­pla­nung, sodass wir wis­sen, wo es eng wird. Stadt muss bei Trasse an Qua­li­tät gewin­nen, geht nur bei über­grei­fen­der Pla­nung. Bei­spiel Stein­tor. Kön­nen erst nach die­ser Pla­nung sagen, wo nun Autos fah­ren und wo nicht. Region muss mit Stadt und z.B. Gewerbe spre­chen, damit Pla­nung erfolg­reich wird.

Neiß: Prä­fe­renz der üstra ist deut­lich gewor­den. Freue mich über ein­deu­ti­ges Arbeits­grup­p­en­er­geb­nis für Hoch­flur. Gilt es zu akzep­tie­ren. Jetzt Tempo machen — anders als Bode­mann sagt. Es muss voran gehen, unsere Kun­den sind lei­di­ges War­ten satt. Sicht der Arbeits­gruppe ist auch Sicht der üstra.

Haase: Mey­fahrt, sie wis­sen was Nie­der­flur ist. Wür­den Sie empfehlen?

Mey­fahrt: Wir haben in Kas­sel kein NF ein­ge­führt, weil wir NF haben woll­ten, son­dern weil wir Bar­rie­re­frei­heit haben woll­ten. 1990 ange­fan­gen, nächs­tes Jahr fer­tig. Geht also schnel­ler. [?] Bin Stadt­pla­ner, nicht Schie­nen­pla­ner. Haben stadt­pla­ne­ri­sche Aspekte inten­siv dis­ku­tiert, Stu­die also weit mehr als Hal­te­stel­len. Im Grunde Ent­schei­dung vor 4 – 5 Jah­ren gefal­len, durch 150 neue Fz. Würde NF prä­fe­rie­ren, wenn freie Wahl wäre. Ob man das nun auf nur einer Stre­cke macht, ist eher schwie­rig. Auch zu betrach­ten, dass Netz evtl. aus­ge­baut wer­den kann. Bin aber skep­tisch wegen rück­ge­hen­der Fördermittel.

Nun Dis­kus­sion mit Fragen

Ulrich Öst­mann, Lim­mer­straße. Was sind das für „zusätz­li­che Stre­cken” auf der Schlussfolie?

Franz: Nie­der­flur andere Sicht­weise, wenn in kom­men­den Jah­ren neue Stre­cken kom­men und dann da NF gebaut wird. Wurde in Regi­ons­ver­wal­tung unter­sucht, aber nicht offen, weil nicht Bür­ger­schreck. Vor einem Jahr mal Sall­straße ange­spro­chen. Große Skep­sis in Poli­tik und Ver­wal­tung. Ansons­ten: nir­gends wirtschaftlich.

X: Franz, weil Region ver­ant­wort­lich. Wun­dere mich dar­über, dass NF teu­rer sei. Sind doch nur 5%? Außer­dem: Warum jetzt so dar­auf rum­rei­ten, wo doch vor­her Tun­nel­dis­kus­sion? Damals: Kos­ten keine Rolle. Jetzt: Was nun? Keine wei­te­ren Tun­nels? Warum jetzt auf den 5% so rumreiten?

Franz: Arbeits­gruppe hat Vor– und Nach­teile abge­wo­gen, Kos­ten wich­tig. Ob nu 5 oder 10% — 500k€-1M€ sind schon rele­vant. Halte Zah­len auch für plau­si­bel, weil Gruppe breit aufgestellt.

Neiß: Zu den 500k€-1M€ kom­men noch 4M€ Initi­al­kos­ten. Dazu Mehr­kos­ten Fahr­zeu­gen und Stre­cke — warum eigent­lich 5%, nir­gends gehört.

Jens Pilawa: (1) Alle Pläne zei­gen Ver­kehrs­an­la­gen, außer Post­tun­nel: 10000 Fz, 6000 Fuß­gän­ger, aber keine Ampeln? Was wenn Gut­ach­ten Pro­bleme macht. (2) Post­tun­nel zu klein für Sil­ber­pfeile. Kann Post­tun­nel umge­setzt werden?

Haase: Post­tun­nel war Machbarkeitsstudie

Bode­mann: Ver­kehrs­un­ter­su­chung steht aus. Drei Mög­lich­kei­ten: (1) Geht nicht. Dann: Alter­na­ti­ven nötig, Tun­nel wird rein ÖV. Leis­tungs­fä­hige Alter­na­ti­ven für Park­häu­ser nötig. (2) Funk­tio­niert, dann: Was wird mit der Kurt-​Schumacher-​Straße. (3) Misch­lö­sun­gen, z.B. Ein­bahn­straße. Fuß­gän­ger: Noch zu unter­su­chen. Z.B. Taxi­stände. Kön­nen Taxis z.B. über Schil­ler­straße erschlos­sen werden.

Franz: Bah­nen pas­sen durch Post­tun­nel. Infra + üstra haben das geprüft. Bahn kommt auch um die Ecke.

Karin Fell­ner: Danke für Mühe der Region und Betei­lig­ter und auch Ehren­amt­li­cher. Hat sich gelohnt. Mich inter­es­siert, Mey­fahrt, warum er glaubt, dass viele Kom­mu­nen NF wäh­len, wenn HF kos­ten­güns­ti­ger? Sind die dumm? [Applaus] (2) Wie­weit sind Netz­wer­wei­te­run­gen in Pla­nun­gen ein­be­zo­gen? Bshe­rige Aus­s­ga­gen nicht erschöp­fend genug. (3) Hoch­bahn­steige sind tech­ni­sche Bau­werke. Sanierungskosten?

Mey­fahrt: Fal­sche Wahr­neh­mung. Nicht all­ge­mein HF gegen NF ver­gli­chen. Spe­zi­fisch Han­no­ver: HF exi­si­tiert mit >200 Fz. Dann NF mit 25 Fahr­zeu­gen. Bei ganz­heit­li­chem Nie­der­flur­sys­tem Hal­te­stel­len ein­fa­cher und bil­li­ger gegen­ge­rech­net gegen höhe­ren Ver­schleiß. Han­no­ver aber mit ex. HF-​System, daher Mehr­kos­ten nennenswert.

Franz: Mehr­kos­ten für HF sind berücksichtigt.

X: Anstoß für HF/​NF-​Diskussion kam aus Lin­den. Nun zwei der drei Sta­tio­nen außer­halb der Fuß­gän­ger­zone. Dis­kus­sion bekommt Fetisch. Frage: Wie weit ist eigent­lich bei Bor­deaux oder Lille berück­sich­tigt wor­den, wie groß die Städte sind. Sind knapp halb so groß. …

Haase (unter­bricht): Frage also, ob NF/​HF von Stadt­größe anhängt?!

Mey­fahrt: Ist kein Kri­te­rium. Lon­don, Paris. Han­no­vers Sys­tem mit Tun­nels in Innen­stadt durch voll­stän­dige Tren­nung von ande­rem Ver­kehr sehr hohen Wert.

X: (1) Neiß: üstra möchte gerne, dass Bahn nicht mehr Hbf-​Aegi fährt. Wirt­schaft­li­cher, wenn Linde­ner zum Rasch­platz kom­men? (2) Bode­mann: Ver­kehr­li­che Gut­ach­ten müs­sen noch kom­men. Umbau ZOB. Nun dort am ZOB die Stadt­bahn­li­nien. Wie kann Ver­kehr lau­fen bei 10.000 Fahr­zeu­gen im Tun­nel. Wie geht das?

Neiß: Wäre froh über Haken am Thema HF. Stre­cken­ver­lauf: Andere Prä­fe­renz als am Ernst-​August-​Platz abzu­bie­gen. Alter­na­tiv Scheelhase-​Lösung: Linie 10 zur Hälfte in A-​Tunnel, schnelle Rea­li­sie­rung, geringe Kosten.

Bode­mann: ZOB. Wird noch unter­sucht, isb. was die Kehr­gleise betrifft. Durch libe­ra­le­ren Bus­fern­ver­kehr mehr Ver­kehr am ZOB. Des­halb: Gewisse Vari­an­ten aus­zu­schlie­ßen. Des­halb: Inte­grierte Pla­nung, die die Ent­schei­dun­gen rich­ti­ger machen.

Peter Del­le­mann, ehem. Stadt­pla­ner: Geht mir nicht nur um Stadt­ver­träg­lich­keit. Trasse passt nicht in Goethestraße/​Kurt-​Schumacher-​Straße. Man kann kei­nen Baum pflan­zen. Frage: Scheelhase-​Lösung (Scheel­hase sitzt neben mir) wei­ter­ge­hend unter­su­chen: Alle Fahr­zeuge über Hum­boldt­straße, damit Goethe-​/​Kurt-​Schumacher-​Straße als Alleen. Alte Laves-​Vision. Ist das unter­sucht wor­den? Ent­schei­dung über D-​Tunnel dann in nächste oder über­nächste Gene­ra­tion ver­scho­ben. A-​Tunnel mit neuer Rege­lungs­tech­nik wäre leis­tungs­fä­hi­ger als heutzutage.

Franz: Region ist skep­tisch. 3 Grund­prä­mis­sen des Vor­schlags: Keine Hem­min­gen­ver­län­ge­rung. Glau­ben wir nicht. Kein Stadt­bahn­netz­zu­wachs. Glau­ben wir auch nicht. Wenn Stadt­bahn nur 1 – 2% Wachs­tum pro Jahr, dann kön­nen wir uns vor­stel­len, was in den nächs­ten 20 Jah­ren pas­siert. Und: Nicht alle Stre­cken müs­sen bar­rie­re­frei sein. [?] Teile ich auch nicht. Wirt­schaft­li­cher Vor­teil durch HF-​Fahrzeuge.

Bode­mann: Neben­satz: Egal ob sepa­ra­ter Bahn­steig oder nicht. Das ist aber Schlüs­sel für Stadt­ver­träg­lich­keit. Bei eige­nen Gleis­kör­pern gar kein Spiel­raum für Umge­stal­tung. Plä­do­yer: Zwi­schen Cle­ver­tor und Bahn­hof kein eige­ner Gleiskörper!

Gül­den­berg: Frage zu Gewich­tung der Ziel­bün­del. Sind Gleich­wer­tig. Bode­mann, Stadt­ver­träg­lich­keit gleich den ande­ren Kri­te­rien — zufrie­den damit. Franz: NF in Fokus bei zusätz­li­chen Stre­cken. Ist das in Gewich­tung eingeflossen?

Franz: Arbeits­gruppe sollte keine neuen Stre­cken fin­den. Test­bal­lon Sall­straße wurde ein­hel­lig abge­lehnt in der Stadt­po­li­tik. Des­halb: Bei zusätz­li­chen Stre­cken offen aber grundskeptisch.

Bode­mann: Mein metho­di­sches Ver­ständ­nis die­ser Arbeit: Vor­ur­teils­frei. Arbeits­gruppe wollte nicht wich­ten, müs­sen Poli­tik und Ent­schei­der machen. Wenn wir fünf auf der Bühne gefragt wür­den, unter­schied­li­che Ergeb­nisse. Ich bin Nie­der­flur­ver­fech­ter! Muss aber abge­wo­gen wer­den mit der Sys­tem­lage. Vor­prä­gung durch bis­he­ri­ges Sys­tem, Bahn­steige, Tun­nels. Ist schwer, sich über wirt­schaft­li­che Kri­te­rien hin­weg­zu­set­zen. Für mich im Moment trotz ver­schie­den vie­ler posi­ti­ver Ein­schät­zun­gen in den unter­schied­li­chen Unter­su­chungs­ka­te­go­rien ein Foto­fi­nish. Sys­teme ste­hen für mich erst­mal weit­ge­hend gleich neben­ein­an­der. Habe als Städ­te­bauer Prio­ri­tä­ten, sehe aber die Gesamtsituation.

Haase: Alex­an­der hatte es mit dem gor­di­schen Kno­ten einfacher.

Rein­hard Hen­nig: Fahre jeden Mor­gen zum Water­loo, steige dort aus, werde nicht nass. Frage: Nach erfolg­rei­chem Stadt­bahn­bau der letz­ten 40 Jahre nun die Frage eines inkom­pa­ti­blen Zweit­sys­tems. Gebe zu beden­ken, dass jedes Jahr 800k€ bei 6km Stre­cken­länge. Wie schlägt sich die Syn­er­gie­ef­fekt­ver­nich­tung nieder?

Franz: Haben das im Rah­men der ver­kehr­li­chen Fle­xi­bi­li­tät unter­sucht. Ist nicht so inkom­pa­ti­bel wie es erscheint, siehe zum Bei­spiel Nürn­berg. Kos­ten­frage ist aber rich­tig beobachtet.

X: Warum Linie 700 nicht an Wunstor­fer Straße bre­chen? Warum nicht in der Über­gangs­zeit auf der 700 moderne NF-​Fahrzeuge?

Franz: 700 soll wei­ter durch­ge­führt wer­den, wegen hoher Attrak­ti­vi­tät. Fahr­gast­ver­lust bei Bre­chen. Stadt­bahn­ver­län­ge­rung nach Let­ter ist auch nicht wirt­schaft­lich. Bus­hal­te­stel­len wer­den gerade ertüch­tigt. Par­al­lel zu 100/​200 am Küchen­gar­ten bar­rie­re­freie Alter­na­ti­ven in die Innenstadt.

Mey­fahrt: Rela­tiv inten­siv unter­sucht. Busse und Bah­nen brau­chen unter­schied­li­che Hal­te­stel­len auch bei NF. Per­sön­li­che Mei­nung zu 700: Muss die denn par­al­lel zur Bahn durch die Lim­mer­straße fah­ren, wenn Stadt­bahn zukünf­tig alle 5 Minu­ten fährt. Man nehme ande­ren Lini­en­weg zum Haupt­bahn­hof. (Applaus)

X: Ket­ze­ri­sche Fra­gen. (1) Mode­ra­tor: Warum brem­sen Sie die Fra­ge­stel­ler aus? (2) An alle: Warum wer­den öffent­li­che Gel­der ver­schwen­det? ÖPNV so wenig Kos­ten wie möglich.

Franz: Seit Grün­dung Region Han­no­ver 2001 Fahr­gäste von 140 Mio auf 195 Mio erhöht bei Rück­gang der öffent­li­chen För­de­rung. (Applaus)

Andreas Dom­berg: Zum 5-​Minutentakt. Frage: Gilt das auch für NF? Und: Bei Sei­ten­bahn­stei­gen: Wei­ter 7.5-Minutentakt.

Franz: Brau­chen 5-​Minutentakt, weil Fahr­gast­zah­len gegen­über heute stei­gen werden.

Jörg Beil(?): Neiß: Bevor Bahn ober­ir­disch durch Stadt fährt, gar keine fah­ren las­sen. Was soll das? Frage doch HF oder NF? ???

Neiß: Ich ver­stehe die Frage nicht.

Ger­hard Fleige: Lim­mer­straße ist toll, des­halb NF. Frage: Nach­teile der Hoch­bahn­steige für Unter­neh­men. Nicht nur üstra unterstützen!

Franz: Ist berück­sich­tigt wor­den. Hoch­flur attrak­ti­ver machen durch Hal­te­stel­len raus­neh­men? Dage­gen gewehrt, Lim­mer­straße braucht ÖPNV in der Straße selbst. Wer Hoch­flur will, muss den Mut haben, hier Hoch­bahn­steige in die Straße rein­zu­brin­gen. Gerade am Küchen­gar­ten sehr gute Lösung.

X: Inte­gra­ti­ves Sys­tem betrach­ten, wie Bode­mann sagt. Haben schö­nes Sys­tem gese­hen. Aus­wir­kun­gen auf Rest des Net­zes nicht berück­sich­tigt. Linie 17 plötz­lich ohne Betriebs­er­laub­nis. Ist aber gerade lang­fris­tig wich­tig wenn Hem­min­gen gebaut wird. Wie hier Diskussion?

Mey­fahrt: Aus­wir­kun­gen wur­den inten­siv dis­ku­tiert, haben dazu geführt, dass Netz­ent­wick­lungs­as­pekt pro Hoch­flur ist.

Fried­rich Zind­ler, Klee­feld: Möchte grund­sätz­li­ches Pro­blem aus der ober­ir­di­schen Lini­en­füh­rung anspre­chen. Lage­pläne der Sta­tio­nen gese­hen. Meine Über­zeu­gung: Es besteht Gefahr, dass Ver­kehr durch Hoch– oder Nie­der­flur­bahn­steige erheb­lich ver­hin­dert wird. Bin posi­tiv den­ken­der Mensch… [wird in sei­nem Mono­log unter­bro­chen] Frage: Würde man mir zustim­men, dass es ein Wider­spruch ist, wenn man sich Ziele zur CO2-​Minderung setzt und dann gleich­zei­tig dazu bei­trägt, dass durch Ver­kehrs­hin­der­nisse und Staus der CO2-​Ausstoß erhöht wird.

Franz: ÖPNV ist nicht Ursa­che, son­dern Lösung für Klimakatastrophe.

Menke: (1) Optio­nen offen­hal­ten ist wich­tig für Pla­nung. Ist es wirk­lich rich­tig, Thema so beschei­den wie bis­her zu berück­sich­ti­gen. (2) Wenn zwei Hal­te­stel­len aus wich­ti­gem Bereich raus­neh­men, ist auch Zei­chen. NF ist modern, wird Fahr­gäste anzie­hen. Bode­mann: Post­tun­nel muss doch heute schon von Autos befreit wer­den. Was soll das? Frage: Par­kende Autos in Goethestr./KSS schlim­mer als Bahn.

Neiß: Geht nicht um NF für Lim­mer­straße. Han­no­ver braucht Sys­tem­lö­sung. Vor­schlag ori­gi­nell aber nicht ziel­füh­rend. Außer­dem: HF sei nicht bar­rie­re­frei ist falsch. Mitt­ler­weile 70% fertig.

Bode­mann: Ver­drän­gung der einen Ver­kehrs­art durch eine andere ist immer ein­di­men­sio­nal. Autos müs­sen woan­ders fah­ren, wenn sie an der einen Stelle ver­drängt wer­den. Schließe aber nicht aus, dass jet­zige Ergeb­nisse dazu füh­ren kön­nen, dass Prä­fe­renz für Fuß­gän­ger, Rad­fah­rer, Bahn z.B. im Bereich Her­schel­straße — Ernst-​August-​Platz erkannt wird. Mal schauen, was dann pas­siert, müs­sen Ergeb­nisse der Unter­su­chun­gen abwarten.

Franz: Schluss­wort: Möchte allen für Dis­ku­si­son und Sach­lich­keit dan­ken. Habe im Zuge der Dis­kus­sion immer große Sach­lich­keit erlebt. Macht mich opti­mis­tisch, dass wir für Thema all­ge­mein akzep­tierte Lösung fin­den. Wol­len wei­ter im Dia­log vor­ge­hen, haben damit schon ange­fan­gen. Alle Infor­ma­tio­nen des heu­ti­gen Tages auf www​.han​no​ver​.de im Inter­net abruf­bar. Außer­dem Youtube-​Channel mit den gan­zen Videos vor­han­den, mit Diskussionsmöglichkeit.

Ende: 18:13 Uhr

Von Bildern, Parteien und Lizenzen. Heute: Die Linke und die Stadtbahn in Hannover

Es ist doch immer wie­der erhel­lend, im Inter­net zu sur­fen. Neh­men wir mal die „Rick­lin­ger Pla­kat­wand” des han­no­ver­schen loka­len Inter­net­ma­ga­zins „Ihme­bote”. Da fin­det sich (immer noch) ein Pla­kat einer Ver­an­stal­tung der Par­tei „Die Linke” aus dem April 2010:

Plakat für eine Diskussionsveranstaltung der Linken

Pla­kat für eine Dis­kus­si­ons­ver­an­stal­tung der Linken

So weit, so gut. Ich bin aber an dem Motiv des Pla­kats hän­gen­ge­blie­ben. Die­ses Stadt­bahn­bild, hm, … irgend­wo­her kenne ich das. Und ich bin dann auch recht schnell drauf gekom­men: Es ist von mir.

Wikipediabild des hannoverschen Stadtbahnwagens TW2000

Wiki­pe­dia­bild des han­no­ver­schen Stadt­bahn­wa­gens TW2000

Im März 2001 habe ich die­ses Bild am Vah­ren­wal­der Platz foto­gra­fiert und im Juni 2005 in den Wikipedia-​Artikel über die han­no­ver­sche Stadt­bahn ein­ge­baut. So liegt es denn auf den Wiki­me­dia Com­mons und wird mitt­ler­weile in einer gan­zen Reihe von Arti­keln benutzt.

Und offen­sicht­lich auch hier auf die­sem Pla­kat der „Lin­ken”. Noch­mal beide Bil­der neben­ein­an­der­ge­stellt im Vergleich:

Wikipediabild und das Plakat im direkten Vergleich

Wiki­pe­dia­bild und das Pla­kat im direk­ten Vergleich

Ich freue mich ja immer, wenn meine Werke genutzt wer­den. Und ich mache das ja auch expli­zit mög­lich, indem ich sie unter einer geei­gen­ten Lizenz bereit­stelle. Ich ver­wende übli­cher­weise die jeweils aktu­elle CC-​BY-​SA-​Lizenz, das heißt, ich erlaube die Wei­ter­gabe unter Quel­len­an­gabe („BY”) und wenn das abge­lei­tete Werk unter die­selbe Lizenz gestellt wird („SA” für „same attri­bu­tion”, etwa „glei­che Bedin­gung”). Ich ver­zichte auf das Ver­bot abge­lei­te­ter Werke („ND”, „no deri­va­tes”, etwa „keine Ablei­tun­gen”) und auch auf das Ver­bot kom­mer­zi­el­ler Ver­wen­dung („NC”, „no com­mer­cial”, etwa „keine kom­mer­zi­elle Verwendung”).

Inso­fern hat „Die Linke” schon vie­les rich­tig gemacht: Sie dür­fen das Bild benut­zen, ohne mich zu fra­gen. Sie dür­fen es bear­bei­ten und als Bestand­teil ihres Pla­kats ver­wen­den. Und sie dür­fen die­ses Pla­kat belie­big ver­öf­fent­li­chen. Was sie aber lei­der ver­ges­sen haben ist, den Urhe­ber — näm­lich mich — geeig­net zu erwäh­nen. Zum Bei­spiel in einer klei­nen Fuß­zeile auf dem Pla­kat, in dem dann nicht nur die Bild­quelle, son­dern auch der Bear­bei­ter genannt wird. Und die Bild­quelle für den Stadt­bahn­plan im Hin­ter­grund. Ach ja, und dann müsste die­ses Pla­kat eigent­lich eben­falls unter CC-​BY-​SA-​Lizenz ste­hen, weil ja der Bild­be­stand­teil „TW2000-​Wagen” unter eben die­ser Lizenz steht. Es könnte aber sein, dass sich das dann wie­der mit der Lini­en­netz­plan­li­zenz beißt, denn soweit ich weiß, stellt die üstra ihre Pläne nicht unter eine CC-​Lizenz. Ich ver­mute aber mal, dar­über hat man sich auch nicht wirk­lich Gedan­ken gemacht.

Und nun? Nein, ich werde jetzt nicht mit irgend­wel­chen juris­ti­schen Schar­müt­zeln anfan­gen. Der Drops ist lang gelutscht, die Ver­an­stal­tung war vor über einem Jahr und auch ansons­ten wäre mir das ein wenig zu blöd. Ich find’s aber schon schade, dass der Lizenz­text der Creative-​Commons-​Lizenz hier gerade von einer poli­ti­schen Par­tei nicht ernst genom­men wird. Sowas geht auch bes­ser. Liebe Linke, fragt im Zwei­fels­fall ein­fach mal bei den Pira­ten nach…

Ansons­ten: Schade eigent­lich, dass ich nicht bei­zei­ten auf die­sen Dis­kus­si­ons­abend auf­merk­sam gewor­den bin. Genau mein Thema