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	<title>Kommentare für Letzte Weisheiten</title>
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	<description>Der Blog zum Dirk</description>
	<lastBuildDate>Mon, 30 Jan 2012 11:15:57 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Kommentar zu Kandidatur zum Vorsitzenden des Regionsverbandes Hannover der Piratenpartei am 2012-01-26 von schorsee</title>
		<link>http://blog.hillbrecht.de/2012/01/11/kandidatur-zum-vorsitzenden-des-regionsverbandes-hannover-der-piratenpartei-am-2012-01-26/comment-page-1/#comment-5106</link>
		<dc:creator>schorsee</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 11:15:57 +0000</pubDate>
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		<description>Wie heut in der Zeitung zu lesen war, unterlagen Sie in der Kampfkandidatur um den Regionsvorsitz.

Schade eigentlich, denn anders als ich das bei manchen Piraten erlebe, sind Sie ein Freund klarer Worte - zumindest was die Zukunft der D-Linie angeht. 

Sie sprechen sich eindeutig für das Festhalten an der Tunnel-Lösung aus! Eine so eindeutige Positionierung in einer Sachfrage vermisse ich bei vielen Versuchen der Piraten, sich politisch eindeutig zu verorten.

Mal schauen, was von Ihrem Nachfolger in dieser Frage zu lesen sein wird.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wie heut in der Zeitung zu lesen war, unterlagen Sie in der Kampfkandidatur um den Regionsvorsitz.</p>
<p>Schade eigentlich, denn anders als ich das bei manchen Piraten erlebe, sind Sie ein Freund klarer Worte — zumindest was die Zukunft der D-Linie angeht. </p>
<p>Sie sprechen sich eindeutig für das Festhalten an der Tunnel-Lösung aus! Eine so eindeutige Positionierung in einer Sachfrage vermisse ich bei vielen Versuchen der Piraten, sich politisch eindeutig zu verorten.</p>
<p>Mal schauen, was von Ihrem Nachfolger in dieser Frage zu lesen sein wird.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Zur Verkehrspolitik — Meine Rede zur Aktuellen Stunde im Rat vom 26. Januar 2012 von schorsee</title>
		<link>http://blog.hillbrecht.de/2012/01/27/zur-verkehrspolitik-meine-rede-zur-aktuellen-stunde-im-rat-vom-26-januar-2012/comment-page-1/#comment-5105</link>
		<dc:creator>schorsee</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Jan 2012 11:41:02 +0000</pubDate>
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		<description>Was können die Autofahrer eigentlich für Hannover tun?
Diese Frage aus der Eröffnung Ihrer Rede bleibt unbeantwortet.

Daher mache ich hier mal einen konkreten Vorschlag: Überall in der Stadt, auf der Marienstraße - in der Südstadt gleich mehrfach - gibt es so genannte Fußgänger-Schutzinseln, die Fußgängern das Überqueren stark befahrener Straßen erleichtern sollen. Ich machte die Probe: In Höhe einer &quot;Fußgängerschutzinsel, am Straßenrand stehend, hob ich als Fußgänger die Tasche in meiner Hand, um dem Autoverkehr zu signalisieren, ich möcht jetzt hier die Straße überqueren.

Die Reaktionen der Autofahrer waren sehr unterschiedlich: Einige bremsten und signalisierten Wartebereitschaft, bis ich die Fußgängerschutzinsel in der Mitte der Fahrbahn erreicht hatte. Mit viel Glück reagierten die auf der Gegenfahrbahn herannahenden Autofahrer genau so und ermöglichten mir damit ein zügiges Queren der Fahrbahn.

Das ist das, was ich von den Autofahrern in Hannover erwarte! Sie sollen den Fußgängern an solchen Stellen, die ja mit Bedacht ausgewählt wurden, den Vorrang gewähren! Das entspricht auch dem von Ihnen zitierten Satz aus der StVO: „Die Teil­nahme am Stra­ßen­ver­kehr erfor­dert stän­dige Vor­sicht und gegen­sei­tige Rück­sicht.“ Und: „Jeder Ver­kehrs­teil­neh­mer hat sich so zu ver­hal­ten, dass kein Ande­rer geschä­digt, gefähr­det oder mehr, als nach den Umstän­den unver­meid­bar, behin­dert oder beläs­tigt wird.“

Allerdings verhalten sich längst nicht alle Autofahrer in der von mir weiter oben beschriebenen Art und Weise. Über die Details (wütende Beschimpfungen, Hupen etc., bis zur Gewaltandrohung) will ich mich hier mal nicht weiter auslassen.

Was meinen Sie dazu Herr Hillbrecht, wie sollen sich denn nun Autofahrer verhalten?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Was können die Autofahrer eigentlich für Hannover tun?<br />
Diese Frage aus der Eröffnung Ihrer Rede bleibt unbeantwortet.</p>
<p>Daher mache ich hier mal einen konkreten Vorschlag: Überall in der Stadt, auf der Marienstraße — in der Südstadt gleich mehrfach — gibt es so genannte Fußgänger-Schutzinseln, die Fußgängern das Überqueren stark befahrener Straßen erleichtern sollen. Ich machte die Probe: In Höhe einer „Fußgängerschutzinsel, am Straßenrand stehend, hob ich als Fußgänger die Tasche in meiner Hand, um dem Autoverkehr zu signalisieren, ich möcht jetzt hier die Straße überqueren.</p>
<p>Die Reaktionen der Autofahrer waren sehr unterschiedlich: Einige bremsten und signalisierten Wartebereitschaft, bis ich die Fußgängerschutzinsel in der Mitte der Fahrbahn erreicht hatte. Mit viel Glück reagierten die auf der Gegenfahrbahn herannahenden Autofahrer genau so und ermöglichten mir damit ein zügiges Queren der Fahrbahn.</p>
<p>Das ist das, was ich von den Autofahrern in Hannover erwarte! Sie sollen den Fußgängern an solchen Stellen, die ja mit Bedacht ausgewählt wurden, den Vorrang gewähren! Das entspricht auch dem von Ihnen zitierten Satz aus der StVO: „Die Teil­nahme am Stra­ßen­ver­kehr erfor­dert stän­dige Vor­sicht und gegen­sei­tige Rück­sicht.“ Und: „Jeder Ver­kehrs­teil­neh­mer hat sich so zu ver­hal­ten, dass kein Ande­rer geschä­digt, gefähr­det oder mehr, als nach den Umstän­den unver­meid­bar, behin­dert oder beläs­tigt wird.“</p>
<p>Allerdings verhalten sich längst nicht alle Autofahrer in der von mir weiter oben beschriebenen Art und Weise. Über die Details (wütende Beschimpfungen, Hupen etc., bis zur Gewaltandrohung) will ich mich hier mal nicht weiter auslassen.</p>
<p>Was meinen Sie dazu Herr Hillbrecht, wie sollen sich denn nun Autofahrer verhalten?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Zur Verkehrspolitik — Meine Rede zur Aktuellen Stunde im Rat vom 26. Januar 2012 von Bert Ungerer</title>
		<link>http://blog.hillbrecht.de/2012/01/27/zur-verkehrspolitik-meine-rede-zur-aktuellen-stunde-im-rat-vom-26-januar-2012/comment-page-1/#comment-5104</link>
		<dc:creator>Bert Ungerer</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 21:42:03 +0000</pubDate>
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		<description>Ist die Idee, den öffentlichen Nahverkehr unter die Erde zu verbannen, wo er weniger stört, nicht selbst ein wenig autogeprägt? Stationsdichte und Aufenthaltsqualität sinken, der Aufwand, die Station zu erreichen, steigt, die Kosten ebenso. Das Gegenteil müsste jeweils der Fall sein, sollen die &quot;Öffis&quot; ihren Anteil steigern.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ist die Idee, den öffentlichen Nahverkehr unter die Erde zu verbannen, wo er weniger stört, nicht selbst ein wenig autogeprägt? Stationsdichte und Aufenthaltsqualität sinken, der Aufwand, die Station zu erreichen, steigt, die Kosten ebenso. Das Gegenteil müsste jeweils der Fall sein, sollen die „Öffis” ihren Anteil steigern.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Zur Verkehrspolitik — Meine Rede zur Aktuellen Stunde im Rat vom 26. Januar 2012 von Name</title>
		<link>http://blog.hillbrecht.de/2012/01/27/zur-verkehrspolitik-meine-rede-zur-aktuellen-stunde-im-rat-vom-26-januar-2012/comment-page-1/#comment-5102</link>
		<dc:creator>Name</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 19:34:13 +0000</pubDate>
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		<description>Warum soll der D-Tunnel gebaut werden? Was bekommt man dort mehr für das Geld, als die Investition an anderer Stelle bringen würde?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Warum soll der D-Tunnel gebaut werden? Was bekommt man dort mehr für das Geld, als die Investition an anderer Stelle bringen würde?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Protokoll: „Region im Dialog” zur Hochflur-/Niederflurentscheidung auf der Stadtbahnstrecke „D” in Hannover von schorsee</title>
		<link>http://blog.hillbrecht.de/2012/01/13/protokoll-region-im-dialog-zur-hochflur-niederflurentscheidung-auf-der-stadtbahnstrecke-d-in-hannover/comment-page-1/#comment-5101</link>
		<dc:creator>schorsee</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 09:01:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.hillbrecht.de/?p=1734#comment-5101</guid>
		<description>Am Runden Tisch zum Stadtbahnausbau in der Limmerstraße beteiligten sich folgende Institutionen:

Aktion Limmerstraße e.V. / Wirtschaftsforum des Vereins &#039;Lebendiges Linden&#039; e.V.

VCD Kreisverband Region Hannover e.V.

Otto Brenner Akademie - Treffpunkt der Generationen Hannover e.V.

Landeshauptstadt Hannover, Baudezernat

Einzelvertreter Die Linke im Bezirksrat Linden-Limmer

Vereinigung für Stadt-, Regional- &amp; Landesplanung e.V. (SRL)

BSG-Fraktion im Bezirksrat Linden-Limmer

Behindertenbeauftragte der Landeshauptstadt Hannover

infra

Bezirksbürgermeisterin

SPD-Fraktion im Bezirksrat Linden-Limmer

Seniorenbeirat Stadtbezirk 10 Linden

Region Hannover

Verkehrs-AG Hannover Arbeitsgruppe zur Verbesserung der Barrierefreiheit bei
der Nutzung der Stadtbahn in Linden/Nord

üstra

Aktion Limmerstraße e.V. / Wirtschaftsforum des Vereins &#039;Lebendiges Linden&#039; e.V.

üstra

Bürgerinitiative Umweltschutz e.V.

infra

Landeshauptstadt Hannover, Stadtbezirksmanager Linden-Limmer

Region Hannover

Fraktion Grüne im Bezirksrat Linden-Limmer

Begegnungsstätte Pfarrlandstraße

Wenn Sie meinen, dass es diesen Institutionen gelingen könnte, ihre Treffen im geheimen abzuhalten, dann zeugt das von ihrer völligen Unkenntniss über die Strukturen in diesen Institutionen.

Wenn Sie natürlich meinen, ein Runder Tisch darf sich nur dann so nennen, wenn er jeden Tag irgendeine fragwürdig zustandegekommen Online-Umfrage durchführt, dann müssen Sie sich fragen lassen, wie dabei ein vernünftiges Ergebnis zu Stande kommen soll.

Die Ergebnisse des Runden Tisches finden Sie im Internet, wenn Sie mit folgenden Wörtern &quot;googeln&quot;:
Runder Tisch Linden
auf den Hannover.de-Seiten

Viele Grüße und Spaß beim Lesen wünscht schorse</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Am Runden Tisch zum Stadtbahnausbau in der Limmerstraße beteiligten sich folgende Institutionen:</p>
<p>Aktion Limmerstraße e.V. / Wirtschaftsforum des Vereins ‚Lebendiges Linden’ e.V.</p>
<p>VCD Kreisverband Region Hannover e.V.</p>
<p>Otto Brenner Akademie — Treffpunkt der Generationen Hannover e.V.</p>
<p>Landeshauptstadt Hannover, Baudezernat</p>
<p>Einzelvertreter Die Linke im Bezirksrat Linden-Limmer</p>
<p>Vereinigung für Stadt-, Regional– &amp; Landesplanung e.V. (SRL)</p>
<p>BSG-Fraktion im Bezirksrat Linden-Limmer</p>
<p>Behindertenbeauftragte der Landeshauptstadt Hannover</p>
<p>infra</p>
<p>Bezirksbürgermeisterin</p>
<p>SPD-Fraktion im Bezirksrat Linden-Limmer</p>
<p>Seniorenbeirat Stadtbezirk 10 Linden</p>
<p>Region Hannover</p>
<p>Verkehrs-AG Hannover Arbeitsgruppe zur Verbesserung der Barrierefreiheit bei<br />
der Nutzung der Stadtbahn in Linden/Nord</p>
<p>üstra</p>
<p>Aktion Limmerstraße e.V. / Wirtschaftsforum des Vereins ‚Lebendiges Linden’ e.V.</p>
<p>üstra</p>
<p>Bürgerinitiative Umweltschutz e.V.</p>
<p>infra</p>
<p>Landeshauptstadt Hannover, Stadtbezirksmanager Linden-Limmer</p>
<p>Region Hannover</p>
<p>Fraktion Grüne im Bezirksrat Linden-Limmer</p>
<p>Begegnungsstätte Pfarrlandstraße</p>
<p>Wenn Sie meinen, dass es diesen Institutionen gelingen könnte, ihre Treffen im geheimen abzuhalten, dann zeugt das von ihrer völligen Unkenntniss über die Strukturen in diesen Institutionen.</p>
<p>Wenn Sie natürlich meinen, ein Runder Tisch darf sich nur dann so nennen, wenn er jeden Tag irgendeine fragwürdig zustandegekommen Online-Umfrage durchführt, dann müssen Sie sich fragen lassen, wie dabei ein vernünftiges Ergebnis zu Stande kommen soll.</p>
<p>Die Ergebnisse des Runden Tisches finden Sie im Internet, wenn Sie mit folgenden Wörtern „googeln”:<br />
Runder Tisch Linden<br />
auf den Hannover.de-Seiten</p>
<p>Viele Grüße und Spaß beim Lesen wünscht schorse</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Protokoll: „Region im Dialog” zur Hochflur-/Niederflurentscheidung auf der Stadtbahnstrecke „D” in Hannover von schorsee</title>
		<link>http://blog.hillbrecht.de/2012/01/13/protokoll-region-im-dialog-zur-hochflur-niederflurentscheidung-auf-der-stadtbahnstrecke-d-in-hannover/comment-page-1/#comment-5100</link>
		<dc:creator>schorsee</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 08:40:47 +0000</pubDate>
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		<description>Lieber Reini,

die aktuelle Diskussion um die Zukunft der Linie 10 leidet darunter, dass viele nicht verstanden haben  (oder es nicht wahrhaben wollen?), dass sie sich nicht mehr um die Frage dreht D-Tunnel oder oberirdische Linienführung, sondern um die Frage oberirdische Hochflurbahn mit Hochbahnsteigen oder Niederflurbahn von Ahlem zum Raschplatz/U-Bahnhaltestelle-Hauptbahnhof.

Das war der Diskussionsgegenstand der Veranstaltung im Haus der Region, von dem Herr Hillbrecht in seinem Blog berichtet und auf den sich diese Diskussionsbeiträge beziehen. Oder sollte man besser sagen beziehen sollten? Denn ich muss zugeben, auch ich verfalle mit meinen Beiträgen immer wieder in den Fehler, die oberirdische Streckenführung gegenüber einer Tunnellösung zu verteidigen. Darum geht es aber gar nicht, denn die Tunnellösung ist tot. Das war die ursprünglich angestrebte Botschaft der Veranstaltung im Haus der Region. Leider ist es den Veranstaltern und der Moderation nicht gelungen, diese Botschaft hinreichend deutlich zu vermitteln.
Im wesentlichen sehe ich zwei Gründe, die daran hinderten, dass die gewollte Botschaft - der D-Tunnel ist tot - vermittelt werden konnte:

1. Herr André Neiß saß auf dem Podium. 
Während der Experte für Niederflurbahnen, Herr Rainer Meyfahrt aus Kassel zu keinem Zeitpunkt versuchte, einer ehrlichen Diskussionen über Hoch- oder Niederflurbahn auf einer oberirdischen Streckenführung auszuweichen, stand für Herrn Neiß von vornherein fest, dass für ihn eine oberiridische Hochflurbahn nur deshalb gewollt ist und das auch nur 
in der sog. &quot;Scheelhaase-Version&quot;, weil er darin die Chance sieht, die Tunnel-Lösung quasi im künstlichen Koma zu erhalten. Herr Neiß hat nicht für eine Hochflurbahn auf der Linie 10 plädiert, sondern für die Tunnel-Lösung &quot;durch die Hintertür&quot; geworben. Deshalb war er eine Fehlbesetzung auf dem Podium.

2. Die Moderation hat Wortbeiträge aus dem Plenum zugelassen, in denen unverblümt für die Tunnel-Lösung geworben wurde, obwohl das nicht Gegenstand des Diskussionsabends war. Diese Diskussion hatte bereits stattgefunden und zwar am Mittwoch, 02. November 2011 in der Üstra-Remise unter dem Titel: &quot;Weichenstellung - Die Zukunft der Tram&quot;. Das Ergebnis der Veranstaltung in der Üstra-Remise war: 
Es wird keinen Tunnel geben. 
Die Moderation hätte darauf hinweisen müssen und hätte trotzdem auch einen Wortbeitrag der im Plenum vertretenen Tunnel-Anhänger zulassen können und ihnen für ihr Engagement danken usw. und dann gut. 
Aber leider hat die Moderation die Diskussion viel zu weit abdriften lassen in alte Fahrwasser in denen um Tunnellösung contra oberirdische Linienführung gestritten wurde. Und mit Neiß auf dem Podium hatte sie es auch schwer, diese Ewig-Gestrige-Diskussion erst gar nicht aufkommen zu lassen.

Und auch wenn es hier eigentlich gar nicht her gehört und es eine Belebung der Ewig-Gestrigen-Diskussion darstellt mit der das künstliche Tunnel-Koma nochmal verlängert wird, kann ich es mir nicht verkneifen zu Ihrem Beitrag folgendes anzumerken: 
Sie schreiben von der Tunnel-Lösung profitieren &quot;Fahr­gäste, Fuß­gän­ger und Rad­fah­rer&quot;, die Autofahrer erwähnen Sie nicht! Dabei sind sie es, die am meisten von der Tunnel-Lösung profitieren, denn Ihnen bliebe die Möglichkeit erhalten, weiterhin den Bereich Kurt-Schuhmacher-Straße und den Posttunnel unsicher zu machen und ihr gemessen an der Transport-Kapazität völlig ineffizientes Mobilitäts-System durchzusetzen. 

Herr Reini, Sie schreiben: Durch eine nie­der­flu­rige 10 muß die 17 als Ver­stär­ker in den A-​Tunnel und die Verstärker-​9 nach Davens­tedt wird tot­ge­macht, da bekann­ter­mas­sen nur 4 Linien in den A-Tunnel pas­sen. Sie machen dafür die &quot;Agi­ta­tion bestimm­ter Linde­ner Pro­to­go­nis­ten&quot; verantwortlich. Sie schreiben nichts darüber, dass Herr Neiß, der die Scheelhaase-Version verfolgt, durch genau jenen A-Tunnel jede zweite aus Ahlem kommende Stadtbahn leiten will.

Konstruieren Sie da nicht &quot;Verschwörungstheorien&quot;? Darf man Ihnen gegenüber nicht mehr für Niederflur plädieren, ohne deshalb von Ihnen als Agitator einer Lindener Protagonistentruppe verdächtigt zu werden? Und was ist mit den Menschen in Linden Mitte und Linden Süd? Müssten Sie nicht wenigstens korrekterweise von Linden-Nord-Protagonisten sprechen? 

Tatsache ist: Niedrigflurbefürworter leben in der ganzen Stadt und wenn Sie die Menschen mit denen Sie ja viele Gespräche führen, danach fragten, ob sie lieber eine Hochflurbahn mit Hochbahnsteigen in der Stadt haben wollen oder lieber eine Niederflurbahn mit Niederflurbahnsteigen, dann könnten Sie das Votum für eine Niederflurbahn nicht mehr überhören. Wenn Sie jedoch die Hannoveraner fragen, ob sie lieber einen weiteren Tunnel haben wollen, dann denken viele an schöne Einkaufserlebnisse auf der Lister-Meile und meinen, das sei die richtige Lösung, Sie verschweigen Ihren Gesprächspartnern aber, dass die Tunnel-Lösung gar nicht mehr zur Debatte steht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Reini,</p>
<p>die aktuelle Diskussion um die Zukunft der Linie 10 leidet darunter, dass viele nicht verstanden haben  (oder es nicht wahrhaben wollen?), dass sie sich nicht mehr um die Frage dreht D-Tunnel oder oberirdische Linienführung, sondern um die Frage oberirdische Hochflurbahn mit Hochbahnsteigen oder Niederflurbahn von Ahlem zum Raschplatz/U-Bahnhaltestelle-Hauptbahnhof.</p>
<p>Das war der Diskussionsgegenstand der Veranstaltung im Haus der Region, von dem Herr Hillbrecht in seinem Blog berichtet und auf den sich diese Diskussionsbeiträge beziehen. Oder sollte man besser sagen beziehen sollten? Denn ich muss zugeben, auch ich verfalle mit meinen Beiträgen immer wieder in den Fehler, die oberirdische Streckenführung gegenüber einer Tunnellösung zu verteidigen. Darum geht es aber gar nicht, denn die Tunnellösung ist tot. Das war die ursprünglich angestrebte Botschaft der Veranstaltung im Haus der Region. Leider ist es den Veranstaltern und der Moderation nicht gelungen, diese Botschaft hinreichend deutlich zu vermitteln.<br />
Im wesentlichen sehe ich zwei Gründe, die daran hinderten, dass die gewollte Botschaft — der D-Tunnel ist tot — vermittelt werden konnte:</p>
<p>1. Herr André Neiß saß auf dem Podium.<br />
Während der Experte für Niederflurbahnen, Herr Rainer Meyfahrt aus Kassel zu keinem Zeitpunkt versuchte, einer ehrlichen Diskussionen über Hoch– oder Niederflurbahn auf einer oberirdischen Streckenführung auszuweichen, stand für Herrn Neiß von vornherein fest, dass für ihn eine oberiridische Hochflurbahn nur deshalb gewollt ist und das auch nur<br />
in der sog. „Scheelhaase-Version”, weil er darin die Chance sieht, die Tunnel-Lösung quasi im künstlichen Koma zu erhalten. Herr Neiß hat nicht für eine Hochflurbahn auf der Linie 10 plädiert, sondern für die Tunnel-Lösung „durch die Hintertür” geworben. Deshalb war er eine Fehlbesetzung auf dem Podium.</p>
<p>2. Die Moderation hat Wortbeiträge aus dem Plenum zugelassen, in denen unverblümt für die Tunnel-Lösung geworben wurde, obwohl das nicht Gegenstand des Diskussionsabends war. Diese Diskussion hatte bereits stattgefunden und zwar am Mittwoch, 02. November 2011 in der Üstra-Remise unter dem Titel: „Weichenstellung — Die Zukunft der Tram”. Das Ergebnis der Veranstaltung in der Üstra-Remise war:<br />
Es wird keinen Tunnel geben.<br />
Die Moderation hätte darauf hinweisen müssen und hätte trotzdem auch einen Wortbeitrag der im Plenum vertretenen Tunnel-Anhänger zulassen können und ihnen für ihr Engagement danken usw. und dann gut.<br />
Aber leider hat die Moderation die Diskussion viel zu weit abdriften lassen in alte Fahrwasser in denen um Tunnellösung contra oberirdische Linienführung gestritten wurde. Und mit Neiß auf dem Podium hatte sie es auch schwer, diese Ewig-Gestrige-Diskussion erst gar nicht aufkommen zu lassen.</p>
<p>Und auch wenn es hier eigentlich gar nicht her gehört und es eine Belebung der Ewig-Gestrigen-Diskussion darstellt mit der das künstliche Tunnel-Koma nochmal verlängert wird, kann ich es mir nicht verkneifen zu Ihrem Beitrag folgendes anzumerken:<br />
Sie schreiben von der Tunnel-Lösung profitieren „Fahr­gäste, Fuß­gän­ger und Rad­fah­rer”, die Autofahrer erwähnen Sie nicht! Dabei sind sie es, die am meisten von der Tunnel-Lösung profitieren, denn Ihnen bliebe die Möglichkeit erhalten, weiterhin den Bereich Kurt-Schuhmacher-Straße und den Posttunnel unsicher zu machen und ihr gemessen an der Transport-Kapazität völlig ineffizientes Mobilitäts-System durchzusetzen. </p>
<p>Herr Reini, Sie schreiben: Durch eine nie­der­flu­rige 10 muß die 17 als Ver­stär­ker in den A-​Tunnel und die Verstärker-​9 nach Davens­tedt wird tot­ge­macht, da bekann­ter­mas­sen nur 4 Linien in den A-Tunnel pas­sen. Sie machen dafür die „Agi­ta­tion bestimm­ter Linde­ner Pro­to­go­nis­ten” verantwortlich. Sie schreiben nichts darüber, dass Herr Neiß, der die Scheelhaase-Version verfolgt, durch genau jenen A-Tunnel jede zweite aus Ahlem kommende Stadtbahn leiten will.</p>
<p>Konstruieren Sie da nicht „Verschwörungstheorien”? Darf man Ihnen gegenüber nicht mehr für Niederflur plädieren, ohne deshalb von Ihnen als Agitator einer Lindener Protagonistentruppe verdächtigt zu werden? Und was ist mit den Menschen in Linden Mitte und Linden Süd? Müssten Sie nicht wenigstens korrekterweise von Linden-Nord-Protagonisten sprechen? </p>
<p>Tatsache ist: Niedrigflurbefürworter leben in der ganzen Stadt und wenn Sie die Menschen mit denen Sie ja viele Gespräche führen, danach fragten, ob sie lieber eine Hochflurbahn mit Hochbahnsteigen in der Stadt haben wollen oder lieber eine Niederflurbahn mit Niederflurbahnsteigen, dann könnten Sie das Votum für eine Niederflurbahn nicht mehr überhören. Wenn Sie jedoch die Hannoveraner fragen, ob sie lieber einen weiteren Tunnel haben wollen, dann denken viele an schöne Einkaufserlebnisse auf der Lister-Meile und meinen, das sei die richtige Lösung, Sie verschweigen Ihren Gesprächspartnern aber, dass die Tunnel-Lösung gar nicht mehr zur Debatte steht.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Protokoll: „Region im Dialog” zur Hochflur-/Niederflurentscheidung auf der Stadtbahnstrecke „D” in Hannover von reini</title>
		<link>http://blog.hillbrecht.de/2012/01/13/protokoll-region-im-dialog-zur-hochflur-niederflurentscheidung-auf-der-stadtbahnstrecke-d-in-hannover/comment-page-1/#comment-5099</link>
		<dc:creator>reini</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 19:39:50 +0000</pubDate>
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		<description>Lieber Herr Schorse.
Dass A/B/C-Linien im engen Innenstadtbereich im Tunnel fahren und dies belegbar sehr erfolgreich tun, dürfte auch in Linden bekannt sein. Verknüpfungen mit diesem Netz gehen am effektivsten, wenn die 10 ab Goetheplatz in den Tunnel geschickt wird. Hiervon profitieren Fahrgäste, Fußgänger und Radfahrer, wenn die unterentwickelte Kurt-Schumacher-Straße zu einer echten Bummelmeile mit Flair ausgebaut wird (was viel Hannoveraner wollen). Gleichzeitig würde ein Verkehrsstau im Bereich Brühlstraße Königsworther Platz verhindert, wenn bevorrechtigte Bahnen den Innenstadtring kreuzen und PKWs zum Halten (und zur zusätzlichen CO2-Emmission) zwingen. Ein Stadtbahnsysgtem lebt vom Netz, insofern steht die 10 nicht isoliert alleine dar. Dieses wird aber durch die Agitation bestimmter Lindener Protogonisten gerne ignoriert. Durch eine niederflurige 10 muß die 17 als Verstärker in den A-Tunnel und die Verstärker-9 nach Davenstedt wird totgemacht, da bekanntermassen nur 4 Linien in den A-.Tunnel passen.
Die für alle übrigen Hannoveraner bestehenden Nachteile durch diese niederflurige Privat-Bummelbahn (exklusiv für Linden-Nord) werden von Ihnen totgeschwiegen, ebenso die Chancen auf eine in Karlsruhe sehr erfolgreiche Regionalstadtbahn West nach Wunstorf-Stadtbahnhof über Seelze/Lohnde auf den Bundenbahngleisen. Mit einer niederflurigen 10 wegen der inkompatiblen Einstiegshöhe  unmöglich. Mit angepassten 2-System-Stadtbahnen (7600m/820mm) aber kein Problem. 
Bitte denken Sie einmal über den Lindener Tellerrand hinaus und schliessen Sie mit dem D-Tunnel ihren Frieden. Denken Sie an die vielen Umsteiger, die im Falle der geliebten Niederflurbahn werktäglich 4 Minuten länger kraxeln müssen, um in andere Stadtteile zu gelangen. 
Und denken Sie daran: Ein Strassentunnel Leibniszufer/Brühlstraße wäre irgendwann fällig und dürfte incl. Ausfädelungen unbezahlbar sein, ob es dafür Zuschüssen geben wird, steht in den Sternen. 
Zu guter Letzt bleibt noch das Posttunnelkurvendesaster. Kein Hannoveraner will diesen Blödsinn, ich sage das, weil ich ca 700 Einzelgespräche mit Interessierten geführt habe. Ergebnis: So ein Mist, das geht nicht. 
Die Folgen dieses städtebaulichen Murkses würde weit über die geringfügigen optischen Beeinträchtigungen durch Hochbahnsteioge auf der Limmerstraße hinaus gehen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Herr Schorse.<br />
Dass A/B/C-Linien im engen Innenstadtbereich im Tunnel fahren und dies belegbar sehr erfolgreich tun, dürfte auch in Linden bekannt sein. Verknüpfungen mit diesem Netz gehen am effektivsten, wenn die 10 ab Goetheplatz in den Tunnel geschickt wird. Hiervon profitieren Fahrgäste, Fußgänger und Radfahrer, wenn die unterentwickelte Kurt-Schumacher-Straße zu einer echten Bummelmeile mit Flair ausgebaut wird (was viel Hannoveraner wollen). Gleichzeitig würde ein Verkehrsstau im Bereich Brühlstraße Königsworther Platz verhindert, wenn bevorrechtigte Bahnen den Innenstadtring kreuzen und PKWs zum Halten (und zur zusätzlichen CO2-Emmission) zwingen. Ein Stadtbahnsysgtem lebt vom Netz, insofern steht die 10 nicht isoliert alleine dar. Dieses wird aber durch die Agitation bestimmter Lindener Protogonisten gerne ignoriert. Durch eine niederflurige 10 muß die 17 als Verstärker in den A-Tunnel und die Verstärker-9 nach Davenstedt wird totgemacht, da bekanntermassen nur 4 Linien in den A-.Tunnel passen.<br />
Die für alle übrigen Hannoveraner bestehenden Nachteile durch diese niederflurige Privat-Bummelbahn (exklusiv für Linden-Nord) werden von Ihnen totgeschwiegen, ebenso die Chancen auf eine in Karlsruhe sehr erfolgreiche Regionalstadtbahn West nach Wunstorf-Stadtbahnhof über Seelze/Lohnde auf den Bundenbahngleisen. Mit einer niederflurigen 10 wegen der inkompatiblen Einstiegshöhe  unmöglich. Mit angepassten 2-System-Stadtbahnen (7600m/820mm) aber kein Problem.<br />
Bitte denken Sie einmal über den Lindener Tellerrand hinaus und schliessen Sie mit dem D-Tunnel ihren Frieden. Denken Sie an die vielen Umsteiger, die im Falle der geliebten Niederflurbahn werktäglich 4 Minuten länger kraxeln müssen, um in andere Stadtteile zu gelangen.<br />
Und denken Sie daran: Ein Strassentunnel Leibniszufer/Brühlstraße wäre irgendwann fällig und dürfte incl. Ausfädelungen unbezahlbar sein, ob es dafür Zuschüssen geben wird, steht in den Sternen.<br />
Zu guter Letzt bleibt noch das Posttunnelkurvendesaster. Kein Hannoveraner will diesen Blödsinn, ich sage das, weil ich ca 700 Einzelgespräche mit Interessierten geführt habe. Ergebnis: So ein Mist, das geht nicht.<br />
Die Folgen dieses städtebaulichen Murkses würde weit über die geringfügigen optischen Beeinträchtigungen durch Hochbahnsteioge auf der Limmerstraße hinaus gehen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Protokoll: „Region im Dialog” zur Hochflur-/Niederflurentscheidung auf der Stadtbahnstrecke „D” in Hannover von schorsee</title>
		<link>http://blog.hillbrecht.de/2012/01/13/protokoll-region-im-dialog-zur-hochflur-niederflurentscheidung-auf-der-stadtbahnstrecke-d-in-hannover/comment-page-1/#comment-5098</link>
		<dc:creator>schorsee</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 09:36:03 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.hillbrecht.de/?p=1734#comment-5098</guid>
		<description>&quot;Ich konnte, trotz inten­si­ver Recher­che im Vor­feld, keine Ter­mine und Orte zu dem run­den Tisch fin­den. Eine „Bür­ger­be­tei­li­gung” die quasi im gehei­men statt­fin­det ist keine Bürgerbeteiligung.&quot;
Da leben offenbar Menschen in Parallelwelten. Vielleicht liegt es ja daran, dass die Welt der Runden Tische sich nicht im Daten-Nirwana des &quot;Second Live&quot; befindet, zu dem bei Piraten möglicherweise eine besonders hohe Affinität besteht?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>„Ich konnte, trotz inten­si­ver Recher­che im Vor­feld, keine Ter­mine und Orte zu dem run­den Tisch fin­den. Eine „Bür­ger­be­tei­li­gung” die quasi im gehei­men statt­fin­det ist keine Bürgerbeteiligung.„<br />
Da leben offenbar Menschen in Parallelwelten. Vielleicht liegt es ja daran, dass die Welt der Runden Tische sich nicht im Daten-Nirwana des „Second Live” befindet, zu dem bei Piraten möglicherweise eine besonders hohe Affinität besteht?</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Kommentar zu Protokoll: „Region im Dialog” zur Hochflur-/Niederflurentscheidung auf der Stadtbahnstrecke „D” in Hannover von schorsee</title>
		<link>http://blog.hillbrecht.de/2012/01/13/protokoll-region-im-dialog-zur-hochflur-niederflurentscheidung-auf-der-stadtbahnstrecke-d-in-hannover/comment-page-1/#comment-5097</link>
		<dc:creator>schorsee</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 09:11:54 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.hillbrecht.de/?p=1734#comment-5097</guid>
		<description>Sie schreiben, Herr Gerland, &quot;die Ausgaben der Region&quot; für den D-Tunnel seien letztlich niedriger - und selbst dabei rechnen Sie in einem Zeitraum bis 30 Jahre!
Tragen Sie doch bitte dazu bei, die Bevölkerung auf den Informationsstand zu bringen, dass die Landes-Fördergelder statt für einen kostspieligen D-Tunnel sehr viel besser angelegt sind, wenn damit der Streckenausbau voran getrieben würde, was ja ebenfalls möglich ist.
Für einen Kilometer Tunnelstrecke können Sie locker 10 km oberirdischen Gleisausbau betreiben. Dazu kommt, das auf der jetzigen Linie 10 ja bereits Gleise liegen, die freilich zumindest zum Teil erneuert werden müssen plus Haltestellenneubauten. Jeder Mensch sieht sofort, das ist oberirdisch allemal preiswerter als im Tunnel!
Sie sagen, Sie wollen die Menschen in der Region auf den Kenntnisstand bringen, dass der Tunnelausbau sehr langfristig gesehen für die Menschen in der Region günstiger sei als eine oberirdische Niederflurbahn. Dann müssen Sie im Umkehrschluss auch die Menschen im Land Niedersachsen darüber aufklären, dass Sie die Landesfördergelder, die die Menschen im Land generieren, für ein unsinniges Tunnelprojekt zum Fenster rauswerfen wollen!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sie schreiben, Herr Gerland, „die Ausgaben der Region” für den D-Tunnel seien letztlich niedriger — und selbst dabei rechnen Sie in einem Zeitraum bis 30 Jahre!<br />
Tragen Sie doch bitte dazu bei, die Bevölkerung auf den Informationsstand zu bringen, dass die Landes-Fördergelder statt für einen kostspieligen D-Tunnel sehr viel besser angelegt sind, wenn damit der Streckenausbau voran getrieben würde, was ja ebenfalls möglich ist.<br />
Für einen Kilometer Tunnelstrecke können Sie locker 10 km oberirdischen Gleisausbau betreiben. Dazu kommt, das auf der jetzigen Linie 10 ja bereits Gleise liegen, die freilich zumindest zum Teil erneuert werden müssen plus Haltestellenneubauten. Jeder Mensch sieht sofort, das ist oberirdisch allemal preiswerter als im Tunnel!<br />
Sie sagen, Sie wollen die Menschen in der Region auf den Kenntnisstand bringen, dass der Tunnelausbau sehr langfristig gesehen für die Menschen in der Region günstiger sei als eine oberirdische Niederflurbahn. Dann müssen Sie im Umkehrschluss auch die Menschen im Land Niedersachsen darüber aufklären, dass Sie die Landesfördergelder, die die Menschen im Land generieren, für ein unsinniges Tunnelprojekt zum Fenster rauswerfen wollen!</p>
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		<title>Kommentar zu Protokoll: „Region im Dialog” zur Hochflur-/Niederflurentscheidung auf der Stadtbahnstrecke „D” in Hannover von Schorse</title>
		<link>http://blog.hillbrecht.de/2012/01/13/protokoll-region-im-dialog-zur-hochflur-niederflurentscheidung-auf-der-stadtbahnstrecke-d-in-hannover/comment-page-1/#comment-5095</link>
		<dc:creator>Schorse</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 16:01:29 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.hillbrecht.de/?p=1734#comment-5095</guid>
		<description>Herr Römeth, Sie schreiben: &quot;Der Anteil für die Region zum D-​Tunnelbau wäre in einer ähnli­chen Grö­ßen­lage wie der Anteil, den die Region für eine Erneue­rung der Stre­cke mit Umrüs­tung auf Nie­der­flur bezah­len müsste.&quot; 
Das mag für den Tunnel-&quot;bau&quot; zutreffen, aber bezahlt das Land auch den Unterhalt für den Tunnelbau, der deutlich über den Kosten für oberirdische Strecken liegt? Nein! Der von den Piraten gewünschte D-Tunnel kostet jeweils in Bau und Unterhaltung rundgerechnet ebenso viel wie jetzt die gesamte Strecke auf der die 10 verkehrt.
Außerdem ist aus Ihrem Beitrag abzulesen, dass Sie Kosten, die nicht von der Region zu begleichen sind, gerne von anderen begleichen lassen. Aber ist das nachhaltig gedacht? Der D-Tunnel wäre deutlich teurer als eine oberiridische Niederflurbahn, die sich längst nicht nur die Lindener wünschen. Aber Sie argumentieren im Zusammenhang mit dem D-Tunnelbau nach dem Schema, &quot;bei dem was der Region geschenkt wird, schaue ich nicht so genau hin, dem geschenkten Gaul kuckt man schließlich auch nicht ins Maul.&quot;

Die Üstra fährt mit einer Schwarzen Null, weil die immensen Kosten für die bereits vorhandenen Tunnelbauten, die zu roten Zahlen führen, nicht bei der Üstra bilanziert werden, sondern bei der Infra.

Es liegt klar auf der Hand, dass es möglich wäre, einen rein oberirdischen Stadtbahnbetrieb kostendeckend abzuwickeln. Die Tunnelstrecken machen den Stadtbahnbetrieb so teuer, dass er über Ausgleichszahlungen an die Infra von der Region bezuschusst werden muss. 

Um einen oberirdischen Stadtbahnbetrieb jedoch effizient zu gestalten, kann keine Rücksicht auf MIV (Motorisierten Individualverkehr) genommen werden. Und das muss auch nicht sein, denn der MIV ist weder umweltpolitisch zu rechtfertigen noch von seiner Resourcenschonung her. Und zur sozialen Gerechtigkeit trägt der MIV kein Stück bei. Das ist &quot;Denke&quot; von gestern. &quot;Wenn erst mal jeder Auto fährt, dann wird sich schon keiner mehr über soziale Schieflagen beklagen.&quot; So dachten die Sozialdemokraten in den Sechzigern und Siebzigern. Inzwischen wissen auch die es besser, aber weil sie sich nicht trauen das laut zu sagen, halten sie
neben den Piraten als einzige Partei am Hochflursystem fest, weil sie darauf hoffen, dann doch noch irgendwann ihren Tunnel zu kriegen.

Allen die sich mit der Materie intensiver beschäftigen ist klar, dass der MIV ein milliardenschweres Subventionsgrab darstellt, in dem öffentliche Gelder, die ja nun beileibe nicht nur von Autofahrern über KFZ- und Mineralölsteuer erwirtschaftet werden, wie in einem schwarzen Loch verschwinden. Die &quot;KFZ- und Mineralölsteuereinnahmen reichen bei weitem nicht aus, die MIV-Subventionen auszugleichen. Von den rund 50 Mrd. die da in Deutschland jährlich reingehen, muss man bereits 30 Mrd. (ADAC-Angabe!)also mehr als die Hälfte gegenrechnen, die alleine durch MIV-Unfälle an volkswirtschaftlichem Schaden entstehen.  

Der ÖPNV hingegen hat durchaus das Potenzial, subventionsfrei betrieben zu werden (und weitgehend unfallfrei). Freilich kann diese Aussicht den Piraten nicht schmecken, denn die wollen ja lieber den ÖPNV zu 100% subventionieren und fordern ganz populistisch freie Fahrt für alle ÖPNV-Nutzer. (Berliner Wahlkampf) Was soll der Unfug? Eine Fahrt mit dem ÖPNV belastet zwar weniger die Umwelt und verursacht weniger Ressourcenraubbau als eine Autofahrt, aber selbstverständlich ist auch eine Fahrt mit dem ÖPNV noch nicht gleich umweltfreundlich. Und die Mitarbeiter in den ÖPNV-Unternehmen arbeiten nicht ehrenamtlich.
Oder denken die Piraten, wenn der MIV schon so hoch subventioniert ist, dann muss der ÖPNV eben auch höher subventioniert werden?

Sie schreiben: &quot;Der D-​Tunnel eröff­net neue lang­fris­tige Per­spek­ti­ven für die Süd­stadt, wäh­rend eine Ver­län­ge­rung einer Nie­der­flur­bahn über­all hin mit Aus­nahme der Wie­der­in­füh­rung der Zoostre­cke für Ver­kehrs­pro­bleme sor­gen dürfte.&quot;

Nicht die Niederflurbahn oder meinetwegen auch eine oberirdische Hochflurstadtbahn erzeugt irgendwelche Verkehrsprobleme, sondern das rein ideologisch begründete Festhalten am MIV als Massenverkehrsmittel, zu dessen Gunsten, der ÖPNV in die Tiefe auszuweichen habe. So lange die Piraten am MIV festhalten, sind sie nicht als zukunftsfähige Partei Ernst zu nehmen. Die Piraten müssen als Neugründung nicht wie die SPD den 
ideologischen &quot;Autos-für-alle-Ballast&quot; abwerfen. (Die CDU und der rechtsliberale Teil der FDP (den andern gibt&#039;s nicht mehr) übrigens auch nicht, für diese ständisch orientierten Parteien war es schon immer in Ordnung, das nur wenige Auserwählte Auto fahren.)

Trotzdem starten die Piraten in Hannover mit einem völlig überflüssigen Bekenntnis zum MIV, dem sich die Nutzer wesentlich effzienterer Mobilitätssysteme unterzuordnen haben. Ein Trauerspiel!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Herr Römeth, Sie schreiben: „Der Anteil für die Region zum D-​Tunnelbau wäre in einer ähnli­chen Grö­ßen­lage wie der Anteil, den die Region für eine Erneue­rung der Stre­cke mit Umrüs­tung auf Nie­der­flur bezah­len müsste.„<br />
Das mag für den Tunnel-„bau” zutreffen, aber bezahlt das Land auch den Unterhalt für den Tunnelbau, der deutlich über den Kosten für oberirdische Strecken liegt? Nein! Der von den Piraten gewünschte D-Tunnel kostet jeweils in Bau und Unterhaltung rundgerechnet ebenso viel wie jetzt die gesamte Strecke auf der die 10 verkehrt.<br />
Außerdem ist aus Ihrem Beitrag abzulesen, dass Sie Kosten, die nicht von der Region zu begleichen sind, gerne von anderen begleichen lassen. Aber ist das nachhaltig gedacht? Der D-Tunnel wäre deutlich teurer als eine oberiridische Niederflurbahn, die sich längst nicht nur die Lindener wünschen. Aber Sie argumentieren im Zusammenhang mit dem D-Tunnelbau nach dem Schema, „bei dem was der Region geschenkt wird, schaue ich nicht so genau hin, dem geschenkten Gaul kuckt man schließlich auch nicht ins Maul.”</p>
<p>Die Üstra fährt mit einer Schwarzen Null, weil die immensen Kosten für die bereits vorhandenen Tunnelbauten, die zu roten Zahlen führen, nicht bei der Üstra bilanziert werden, sondern bei der Infra.</p>
<p>Es liegt klar auf der Hand, dass es möglich wäre, einen rein oberirdischen Stadtbahnbetrieb kostendeckend abzuwickeln. Die Tunnelstrecken machen den Stadtbahnbetrieb so teuer, dass er über Ausgleichszahlungen an die Infra von der Region bezuschusst werden muss. </p>
<p>Um einen oberirdischen Stadtbahnbetrieb jedoch effizient zu gestalten, kann keine Rücksicht auf MIV (Motorisierten Individualverkehr) genommen werden. Und das muss auch nicht sein, denn der MIV ist weder umweltpolitisch zu rechtfertigen noch von seiner Resourcenschonung her. Und zur sozialen Gerechtigkeit trägt der MIV kein Stück bei. Das ist „Denke” von gestern. „Wenn erst mal jeder Auto fährt, dann wird sich schon keiner mehr über soziale Schieflagen beklagen.” So dachten die Sozialdemokraten in den Sechzigern und Siebzigern. Inzwischen wissen auch die es besser, aber weil sie sich nicht trauen das laut zu sagen, halten sie<br />
neben den Piraten als einzige Partei am Hochflursystem fest, weil sie darauf hoffen, dann doch noch irgendwann ihren Tunnel zu kriegen.</p>
<p>Allen die sich mit der Materie intensiver beschäftigen ist klar, dass der MIV ein milliardenschweres Subventionsgrab darstellt, in dem öffentliche Gelder, die ja nun beileibe nicht nur von Autofahrern über KFZ– und Mineralölsteuer erwirtschaftet werden, wie in einem schwarzen Loch verschwinden. Die „KFZ– und Mineralölsteuereinnahmen reichen bei weitem nicht aus, die MIV-Subventionen auszugleichen. Von den rund 50 Mrd. die da in Deutschland jährlich reingehen, muss man bereits 30 Mrd. (ADAC-Angabe!)also mehr als die Hälfte gegenrechnen, die alleine durch MIV-Unfälle an volkswirtschaftlichem Schaden entstehen.  </p>
<p>Der ÖPNV hingegen hat durchaus das Potenzial, subventionsfrei betrieben zu werden (und weitgehend unfallfrei). Freilich kann diese Aussicht den Piraten nicht schmecken, denn die wollen ja lieber den ÖPNV zu 100% subventionieren und fordern ganz populistisch freie Fahrt für alle ÖPNV-Nutzer. (Berliner Wahlkampf) Was soll der Unfug? Eine Fahrt mit dem ÖPNV belastet zwar weniger die Umwelt und verursacht weniger Ressourcenraubbau als eine Autofahrt, aber selbstverständlich ist auch eine Fahrt mit dem ÖPNV noch nicht gleich umweltfreundlich. Und die Mitarbeiter in den ÖPNV-Unternehmen arbeiten nicht ehrenamtlich.<br />
Oder denken die Piraten, wenn der MIV schon so hoch subventioniert ist, dann muss der ÖPNV eben auch höher subventioniert werden?</p>
<p>Sie schreiben: „Der D-​Tunnel eröff­net neue lang­fris­tige Per­spek­ti­ven für die Süd­stadt, wäh­rend eine Ver­län­ge­rung einer Nie­der­flur­bahn über­all hin mit Aus­nahme der Wie­der­in­füh­rung der Zoostre­cke für Ver­kehrs­pro­bleme sor­gen dürfte.”</p>
<p>Nicht die Niederflurbahn oder meinetwegen auch eine oberirdische Hochflurstadtbahn erzeugt irgendwelche Verkehrsprobleme, sondern das rein ideologisch begründete Festhalten am MIV als Massenverkehrsmittel, zu dessen Gunsten, der ÖPNV in die Tiefe auszuweichen habe. So lange die Piraten am MIV festhalten, sind sie nicht als zukunftsfähige Partei Ernst zu nehmen. Die Piraten müssen als Neugründung nicht wie die SPD den<br />
ideologischen „Autos-für-alle-Ballast” abwerfen. (Die CDU und der rechtsliberale Teil der FDP (den andern gibt’s nicht mehr) übrigens auch nicht, für diese ständisch orientierten Parteien war es schon immer in Ordnung, das nur wenige Auserwählte Auto fahren.)</p>
<p>Trotzdem starten die Piraten in Hannover mit einem völlig überflüssigen Bekenntnis zum MIV, dem sich die Nutzer wesentlich effzienterer Mobilitätssysteme unterzuordnen haben. Ein Trauerspiel!</p>
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