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h1-​Interview zur Piratenpartei online

Die Sen­dung „0511/tv.lokal” des han­no­ver­schen Lokal­fern­seh­sen­ders „h1” vom 2009-​09-​23 ist jetzt auch online abruf­bar. Etwa ab Minute 1:00 fin­det sich der Bei­trag zur Piratenpartei.

0511/tv.lokal vom 2009-09-23

0511/tv.lokal vom 2009-​09-​23

Einladung zur Piratenpartei-​Wahlparty in Hannover

Wenn du noch nicht weißt, was du am Sonn­tag abend nach dem Wäh­len machst: Ab 17:00 Uhr steigt die Pira­ten­par­tei–Wahl­party. Und zwar in unse­rer lang­jäh­ri­gen Stamm­tisch­lo­ka­li­tät in Han­no­ver, dem Cafe und Restau­rant Zwi­schen­zeit in der Schau­fel­der Straße 11 in der Nord­stadt in Han­no­ver. Zu errei­chen mit der Stadt­bahn 6 oder 11 oder den Bus­li­nien 100/​200, Sta­tion „Koper­ni­kus­straße”. Park­plätze dürfte es in aus­rei­chen­der Zahl auf dem Uni­park­platz an der Straße „Schnei­der­berg” geben.

Lageplan des "Zwischenzeit" in der Schaufelder Straße, Kartenbasis: OpenStreetMap, CC-BY-SA

Lage­plan des Zwi­schen­zeit in der Schau­fel­der Straße, Kar­ten­ba­sis: Open­Street­Map, CC-​BY-​SA

Kein Wahl­er­geb­nis der Welt wird uns die gute Stim­mung ver­mie­sen und nichts wird uns davon abhal­ten, nach vie­len Wochen Wahl­kampf end­lich mal zu fei­ern und tief durch­zu­at­men. Es wird Bea­mer, Fern­se­her und WLAN geben, wir pla­nen auch Live­schal­tun­gen zu ande­ren Pira­ten­par­tys — nicht nur in Han­no­ver wird gefei­ert werden.

Alle Pira­ten, Freunde, Bekannte und Sym­pa­thi­san­ten sind herz­lich auf­ge­for­dert, mit uns zu fei­ern. Für Speis’ und Trank sorgt das Zwi­schen­zeit mit einer spe­zi­el­len Karte für die­sen Abend, die die bekannt hohe Qua­li­tät mit — wie wir fin­den — sehr fai­ren Prei­sen ver­bin­det. Das Lokal öffnet an die­sem Abend nur für uns, Platz ist also genug.

Wir freuen uns über jeden, der gute Stim­mung mit­bringt und mit uns fei­ern will!

h1-​Bericht über die Piratenpartei vorgezogen auf JETZT

Mich hat vor­hin die Kunde erreicht, dass h1 den Bericht über die Pira­ten­par­tei vor­ge­zo­gen hat, und zwar auf heute, 18:45 Uhr. Also: Wen es inter­es­siert, rein­schauen!

Mit Ursula von der Leyen auf dem Lindener Marktplatz in Hannover — Erlebnisse eines Piraten

Alle Fotos in die­sem Arti­kel sind von Jorge-​Alberto Reich und CC-​BY-​SA-​lizenziert.

Am Sams­tag gab sich Frau von der Leyen die Ehre auf dem Linde­ner Markt­platz in Han­no­ver. Einige Han­no­ver­sche Pira­ten woll­ten sich nicht ent­ge­hen las­sen, das mal anzu­schauen und in geeig­ne­ter Form zu begleiten.

Los ging’s um zehn Uhr mor­gens. Alle wich­ti­gen Par­teien hat­ten rund um die Stra­ßen­kreu­zung neben dem Markt­platz ihre Info­stände auf­ge­baut. Alle? Nicht ganz. Die Pira­ten hat­ten zwar kei­nen eige­nen Info­stand, aber irgend­wie waren da plötz­lich zwölf Leute. Und die sind dann alle mal rüber zur CDU, als Ursula dort ein­traf. Und wir waren nicht mal die ein­zi­gen. Wei­tere poli­tisch inter­es­sierte Bür­ger gesell­ten sich zu uns, teil­weise pas­send mit „Zensursula”-T-Shirts bekleidet.

Piraten treffen beim CDU-Infostand ein

Pira­ten tref­fen beim CDU-​Infostand ein, Foto von Jorge-​Alberto Reich, CC-​BY-​SA

Wenig erfreut waren die etwa sie­ben loka­len CDU-​Leute am Stand. Sie hät­ten es wohl wesent­lich lie­ber gese­hen, wenn man sie in Ruhe und unwi­der­spro­chen ihre Unwahr­hei­tenInfor­ma­tio­nen unters Volk hätte brin­gen las­sen, aber immer­hin sollte das hier sowas wie ‚ne Bür­ger­sprech­stunde sein. Und Bür­ger sind ja nun mal auch wir.

Kai hat dann auch umge­hend das Gespräch gesucht. War aber nicht so ein­fach. Mit fun­dier­ten Gegen­mei­nun­gen kon­fron­tiert, wählt Frau von der Leyen wohl am liebs­ten die „Monologstrategie” — das heißt Kai wurde so lange zuge­tex­tet, bis alle Phra­sen abge­ar­bei­tet waren: „Natür­lich wol­len wir keine Zen­sur, die Netz­sper­ren sind die beste Lösung über­haupt, bla bla bla”. Ein­ge­hen auf Nach­fra­gen: Fehlanzeige.

Kai im Gespräch mit Frau von der Leyen

Kai im Gespräch mit Frau von der Leyen, Foto von Jorge-​Alberto Reich, Bear­bei­tung dh, CC-​BY-​SA

Die junge Dame auf dem Bild trug übri­gens ein Schild mit der Auf­schrift „Weg­schauen statt bekämp­fen? Sper­ren statt löschen?”. Sie wurde von Frau von der Leyen mit den Wor­ten begrüßt: „Sie sind also dafür, dass man sich im Inter­net Kin­der­por­nos anschauen kann?!” Da erüb­rigt sich jeder wei­tere Kom­men­tar. Die­je­ni­gen, die diese „Gesprä­che” live gehört hat­ten (ich stand lei­der etwas zu weit weg), haben spä­ter ein­hel­lig gemeint, Frau von der Leyen hätte sich voll­stän­dig merk­be­freit gezeigt. Es scheint so, die Frau glaube wirk­lich und gera­dezu fana­tisch daran, sie würde da etwas ganz Tol­les zu Wege brin­gen. In so einer Situa­tion sind ratio­nale Argu­mente lei­der völ­lig nutz­los und eigent­lich ist das ja einer der Gründe, warum Glaube und Fana­tis­mus in einer frei­heit­li­chen Demo­kra­tie nichts ver­lo­ren haben. Womit wir wie­der bei des Pudels Kern ange­kom­men sind, wenn es um Frau von der Leyen und ihr Ver­ständ­nis von Kom­mu­ni­ka­ti­ons­in­fra­struk­tu­ren geht…

Nach etwa zehn Minu­ten Zwiegesprä­chen neben dem CDU-​Stand ging es dann auf den Markt­platz. Und ob nun gleich ganz vorn…

Auf dem Marktplatz

Auf dem Markt­platz, Foto von Jorge-​Alberto Reich, CC-​BY-​SA

…beim Fisch­stand…

Am Fischstand

Am Fisch­stand, Foto von Jorge-​Alberto Reich, CC-​BY-​SA

…beim Kaf­fee– und Teestand…

Am Kaffee- und Teestand

Am Kaf­fee– und Tee­stand, Foto von Jorge-​Alberto Reich, CC-​BY-​SA

…oder bei all den ande­ren Stän­den, an denen Frau von der Leyen das Gespräch mit dem Wäh­ler suchte: Im Hin­ter­grund war immer ein knap­pes Dut­zend Men­schen, die mit Pla­ka­ten deut­lich mach­ten, dass sie mit der Poli­tik und den Ansich­ten von Frau von der Leyen nicht ein­ver­stan­den sind. All diese Men­schen waren die ganze Zeit über freund­lich und zurück­hal­tend: Alle sind immer brav hin­ter der CDU-​Entourage und Frau von der Ley­ens eige­nen Auf­pas­sern geblie­ben, nie­mand hat sich auch von den gele­gent­li­chen Remp­lern des einen oder ande­ren CDU­lers nur im gerings­ten pro­vo­zie­ren las­sen, nie­mand hat sich irgendwo in den Weg gestellt oder auch nur ein ein­zi­ges „Gespräch” zwi­schen Frau von der Leyen und den Bür­gern gestört.

Trotz­dem fin­gen die drei anwe­sen­den Poli­zis­ten nach etwa 15 Minu­ten an, von einem Groß­teil der anwe­sen­den Geg­ner die Per­so­na­lien auf­zu­neh­men. Die Begrün­dung war, es handle sich hier um „unan­ge­mel­dete Ver­samm­lung” und das wurde dann dann am Hoch­hal­ten der Pla­kate fest­ge­macht oder — bei denen, die keine Pla­kate dabei hat­ten — daran, dass sie halt „mit­lau­fen wür­den” und damit auch zu die­ser „Ver­samm­lung” gehörten.

Personalienaufnahme am Rande des Marktspaziergangs

Per­so­na­li­en­auf­nahme am Rande des Markt­spa­zier­gangs, Foto von Jorge-​Alberto Reich, CC-​BY-​SA

So eine Begrün­dung ent­behrt auf einem beleb­ten Markt­platz nicht einer gewis­sen Iro­nie. Ich weiß nicht, ob das jetzt ein Ein­schüch­te­rungs­ver­such war, eine pro­phy­lak­ti­sche Maß­nahme falls es zu Ran­dale käme oder ob die CDU gefor­dert hatte, da „müsse doch was getan wer­den gegen diese Stö­rer”. Ich weiß nur, dass kei­ner der betei­lig­ten Pro­tes­tie­rer sich davon beein­dru­cken ließ, alle Schil­der blie­ben oben und Frau von der Leyen blieb ihre Beglei­tung treu.

(Nach­trag: Beim Max fin­dest sich mitt­ler­weile ein Bericht, der eben­falls pro­tes­tiert hat und der „unan­ge­mel­den Ver­samm­lung” zuge­rech­net wurde, obwohl er, wie er betont, allein gekom­men ist und nichts mit der Pira­ten­par­tei zu tun hat.)

Übri­gens waren auch viele andere Gesprächs­part­ner nicht so recht von Frau von der Leyen über­zeugt. Auch bei ande­ren The­men wie Väter­rech­ten, Betreu­ungs­an­ge­bo­ten für Klein­kin­der oder finan­zi­el­ler Fami­li­en­un­ter­stüt­zung waren ihre Ein­las­sun­gen wohl häu­fig sehr schablonenartig.

Um punkt 11 Uhr war der SpukAuf­tritt dann auch schon vor­bei. Mit­samt ihrer Beglei­tung ent­schwebte Frau von der Leyen in ihrer schi­cken Limou­sine. Wir durf­ten uns dann noch ein wenig von einem CDU-​Menschen laut­stark angif­ten las­sen („Ihr soll­tet euch schä­men mit dem Tauss”), der nach der pas­sen­den Erwi­de­rung („Ach, gilt in Ihrer Par­tei das rechts­staat­li­che Prin­zip der Unschulds­ver­mu­tung nicht?”) erheb­lich aus­ge­bremst war. Ich per­sön­lich halte es da zudem mit der unver­gleich­li­chen Vera Drom­busch: „Wer schreit hat Unrecht.” Ansons­ten konn­ten wir noch viele Bür­ger über uns und unsere Ziele infor­mie­ren, viele Flyer ver­tei­len — und die Jungs, die plötz­lich die Sei­ten­scheibe ihres Autos run­ter­kur­bel­ten und quer über den Platz rie­fen: „Ihr seid klasse, ich werd’ euch wäh­len!” haben damit defi­ni­tiv auch nicht die CDU hin­ter uns gemeint. ;-)

Par­al­lel hatte der­weil eine zweite Akti­ven­gruppe den Info­stand in der Han­no­ver­schen Innen­stadt auf­ge­baut. Etli­che Pira­ten sind noch vom Linde­ner Markt­platz dort­hin gezo­gen und haben die dor­tige Gruppe ver­stärkt, was ange­sichts des hohen Bür­ger­in­ter­es­ses auch sehr sinn­voll war.

Infostand auf der Osterstraße

Info­stand auf der Oster­straße, Foto von Jorge-​Alberto Reich, CC-​BY-​SA

Zusam­men mit dem Rekord-​Stammtisch vom Frei­tag abend (42 Pira­ten und Inter­es­sen­ten) ein wahr­haft pira­ti­ges Wochenende!

Einen wei­te­ren Bericht vom Linde­ner Markt­platz mit wei­te­ren Fotos gibt’s übri­gens drü­ben in Jans hyper-​world.

Nach­trag, 2009-​09-​26: Auch im Por­tal „Han­no­ver ent­de­cken” gibt es zwi­schen­zeit­lich einen Bericht von Frau von der Ley­ens Besuch mit eini­gen erhel­len­den Details über den äußerst unhöf­li­chen Umgangs­ton von Frau von der Leyen und ihre CDU-​Mitstreiter.

Rene Marik: Autschn!

im März hatte ich zum ers­ten Mal von Rene Marik gehört. Da wusste ich noch nicht, dass es um Rene Marik geht. Ich hatte nur einen Youtube-​Clip gesehen:

Ich hatte dann umge­hend zwei Kar­ten für die Maja und mich orga­ni­siert, was sich als sehr sinn­voll her­aus­ge­stellt hat, denn sowohl die gest­rige als auch die heu­tige Vor­stel­lung im Rasch­platz­pa­vil­lon in Han­no­ver waren rest­los aus­ver­kauft (und die ein­zige Vor­stel­lung in Ham­burg sowieso…). Wir hat­ten ja nun aber mal Kar­ten und einen sehr, sehr amü­san­ten Abend mit „Autschn! Ein Abend über die Liebe”.

Rene Marik zeigt ein viel­sei­ti­ges Pro­gramm: Er singt Lie­bes­bal­la­den aus den ver­gan­ge­nen Jahr­zehn­ten und beglei­tet sich dabei teil­weise selbst auf der E-​Gitarre. Er rezi­tiert Kurt Schwit­ters’ dada­is­ti­sches Lie­bes­ge­dicht „An Anna Blume” genauso wie die gru­se­li­gen Werke einer gewis­sen Els­beth Bel­l­artz, die in den 1980er Jah­ren zur meist­ver­kauf­ten Lyrik in Deutsch­land gehört haben sol­len. Deren Buch lan­det nach jedem zitier­ten Werk in hohem Bogen auf dem Bühnenboden.

Die eigent­li­chen Stars des Abends sind aber die Hand­pup­pen, die Marik über Kopf in einer Art Kas­per­le­thea­ter zum Leben erweckt. Sie kennt man auch aus den Youtube-​Clips, aber live ist es doch noch­mal was ande­res. Neben Eis­bär Kalle, den lie­bes­tol­len Wasch­lap­pen und dem ille­gi­ti­men Kermit-​Zwillingsbruder Fal­ken­horst ist es natür­lich vor allem der Maul­wurf, der mit lau­tem Jubel im Publi­kum begrüßt wird. Es ist fas­zi­nie­rend zu sehen, wie Rene Marik hier mit ein­fachs­ten Requi­si­ten (Pup­pen­ge­schirr, Plas­tik­fla­sche ohne Boden oder einer Papp­ta­fel mit der Auf­schrift „A9”) und einer Hand­puppe mit Sprach­feh­ler („Jemand ze Hage?” — „Autschn, autschn, Hungi, Hunger” — „Rapante, Rapante, late haade datte”) sur­reale Sze­nen ent­wirft, die neben all der Tra­gik, die die Figur des Maul­wurfs in sich ver­eint, vor allem eines sind: Brül­lend komisch.

Marik bezeich­net sich selbst als Come­dian. Ich finde aber, dass zwi­schen ihm und vie­len ande­ren, die sich eben­falls mit die­ser Tätig­keits­be­zeich­nung schmü­cken, Klas­sen lie­gen. Wo ein Mario Barth zwei Stun­den über die Macken sei­ner Freun­din her­zieht oder Cindy aus Mar­zahn die Voll­pro­le­tin gibt, ist Rene Marik gera­dezu poe­tisch. Der schmach­tende Maul­wurf, der „Schnee­wante kussn” darf, nur damit sie anschlie­ßend zu einem „Froschn” im Bikini mutiert, nimmt sich hier wie der Uhr­ma­cher­schrau­ben­zie­her neben der Was­ser­pum­pen­zange aus. Marik hat einen ganz ande­ren Anspruch und wohl auch ein deut­lich ande­res Publi­kum. Höchst­wahr­schein­lich wird er nie das Ber­li­ner Olym­pia­sta­dion fül­len, aber wenn er dafür sei­ner Art der Comedy treu bleibt, dann soll er das auch gar nicht.

Der erste Teil des Pro­gram­mes besteht aus viel Fal­ken­horst, Maul­wurf, Els­beths Gedich­ten und eini­gen Gesangs­ein­la­gen. Nach der Pause kommt dann Horst Kal­li­kow­ski, zunächst mit der abge­dreh­ten Story von sei­ner Arbeits­agen­tur­be­treue­rin Frau Schi­brul­ski und Cat­wo­man, dann per ein­ge­spiel­tem Video als Tou­ris­ten­schreck an der Sie­ges­säule. Anschlie­ßend kom­men die rest­li­chen Pro­tar­go­nis­ten des Pro­gram­mes: Eis­bär Kalle, das Lie­bes­le­ben der Wasch­lap­pen, Gedichte (jetzt auch Schwit­ters’ Anna), Lie­der und natür­lich auch wie­der Fal­ken­horst und der tra­gisch endende Maul­wurf. Den bei­den gehört nach rie­si­gem Applaus auch die zweite Zugabe mit einem der Stü­cke, die das Zeug zum Klas­si­ker haben:

Fazit: Ein höchst ver­gnüg­li­cher Abend, der Lust auf Mehr macht. Maja und ich waren rest­los begeis­tert. Wer über die Marik-​Youtube-​Clips lachen kann, wird voll auf seine Kos­ten kommen!

Fotos

Seit eini­ger Zeit bin ich bei einem Pro­jekt, das ich mir schon seit Jah­ren vor­ge­nom­men habe: Kom­plett­di­gi­ta­li­sie­rung mei­nes Foto­ar­chivs. Zwi­schen 1993 und 2000 sind etwa 3000 Fotos ent­stan­den — diverse pri­vate Anlässe wie Geburts­tags­fei­ern, Syl­ves­ter etc., aber auch eine recht große Samm­lung doku­men­ta­ri­schen Mate­ri­als. Neben mei­nem Ste­cken­pferd ÖPNV auch viele Stadt­an­sich­ten und Bau­stel­len, vor allem aus Han­no­ver und aus Berlin.

Bis­lang sind diese Fotos noch in kei­ner Weise ver­nünf­tig archi­viert. Ein Groß­teil ist bis heute in den Foto­tü­ten unter­ge­bracht, in denen ich sie vom Ent­wi­ckeln abge­holt habe, andere habe ich mal anlass­weise in Steck­al­ben oder in spe­zi­el­len Tüten unter­ge­bracht. Das ist aber alles nicht zielführend.

Jetzt gehe ich die ganze Geschichte end­lich mal rich­tig an: Jeder Film wird in einer OpenOffice-​Tabelle erfasst, Foto­zeit­punkte zurück­ver­folgt (teil­weise ist die Auf­zeich­nung lücken­haft), alle Fotos ein­ge­scannt, mit EXIF-​Tags ver­se­hen und in ent­spre­chende Ver­zeich­nisse abge­legt. Einige Schätz­chen sind dabei schon wie­der auf­ge­taucht, zum Bei­spiel diese Ansicht des Fried­richs­walls in Han­no­ver vom 1.5.1998 — noch ohne Nord/​LB-​Gebäude:

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