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	<title>Letzte Weisheiten &#187; Linux</title>
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	<description>Der Blog zum Dirk</description>
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		<title>OpenSuSE 11.2: Kein Glück mit ATI-Grafik</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Nov 2009 19:00:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Hillbrecht</dc:creator>
				<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[treiber]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute ist OpenSuSE 11.2 rausgekommen. Wir haben in der Firma ein Abo und bekommen immer die aktuelle DVD zugeschickt. Die landet dann umgehend im Netzwerk und fürdahin können wir quasi beliebig viele Rechner parallel installieren. Heute haben wir dann gleich mal versucht, zwei Workstations testweise umzustellen. Beide sind mit etwas älteren ATI-Grafikkarten mit zwei DVI-Ausgängen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute ist <a href="http://de.opensuse.org/OpenSUSE_11.2">OpenSuSE 11.2</a> rausgekommen. Wir haben in der Firma ein <a href="http://www.edv-buchversand.de/suse/product.php?cnt=product&#038;id=sus178">Abo</a> und bekommen immer die aktuelle DVD zugeschickt. Die landet dann umgehend im Netzwerk und fürdahin können wir quasi beliebig viele Rechner parallel installieren. Heute haben wir dann gleich mal versucht, zwei Workstations testweise umzustellen. Beide sind mit etwas älteren ATI-Grafikkarten mit zwei DVI-Ausgängen bestückt. Und auf beiden ließ sich die Grafik nicht vernünftig ansteuern:</p>
<ul>
<li>Beim Kollegen war der gesamte Desktop schnarchlahm und die 3D-Unterstützung nicht aktivierbar. Der Versuch, aktuelle Treiber von ATI zu installieren, scheiterte und die Treiber ließen sich trotz gegenteiliger Behauptungen im README nicht der SuSE-Kernelversion verknüpfen.</li>
<li>Bei mir war die 3D-Unterstützung zwar aktiv, jedweder Versuch, OpenGL oder Compositing zu benutzen, hat die Oberfläche aber so komplett eingefroren, dass nur noch ein Hardwarereset(!) half — die Kiste ließ sich nicht mal mehr von außen per „reboot” neu starten.</li>
</ul>
<p>Dazu kommt noch, dass ganz offensichtlich etliche KDE4-Programme immer noch nicht die ganzen kleinen Details ihrer KDE3-Pendants beherrschen. So gibt es im Gwenview anscheinend weiterhin nicht das sehr elegante Antialiasing, das die KDE3-Version noch konnte und das KPanel (bzw. sein KDE4-Pendant) lässt sich nicht über zwei Monitore im Xinerama-Betrieb verteilen.</p>
<p>Nach diesen Erfahrungen haben jetzt beide erstmal wieder das bisherige SuSE 11.1 als Default im Bootmanager eingestellt und warten mal mindestens ab, bis es ein ATI-Repository mit funktionierenden Grafiktreibern gibt. Komplettes Einfrieren geht irgendwie gar nicht.</p>
<p>Fairerweise muss man allerdings sagen:</p>
<ul>
<li>Die Installation ist nochmal glatter als die schon sehr, sehr glatte Version bei der 11.1 und mein Kollege, der zu Hause Kubuntu benutzt, war immer wieder erstaunt, wie viele Konfigurationsnickeligkeiten mit YaST ausgebügelt werden.</li>
<li>Auf meinem Acer-Travelmate-8371-Laptop funktioniert die 11.2-rc1 fast perfekt. Hier nervt nur, dass sie kein Suspend-To-RAM beherrscht — beim Wiederaufwachen bootet der Rechner neu. Das kann man aber weitestgehend wegkonfigurieren und ansonsten wird die Hardware mit Ausnahme des Fingerabdrucksensors vollständig unterstützt. Das war bei der 11.1 noch ganz anders.</li>
</ul>
<p>Schauen wir mal, wie sich die Treiberverfügbarkeit in den nächsten Tagen und Wochen entwickelt. Ich muss aber gestehen, dass mir immer noch nicht wohl bei der Vorstellung ist, meinen wirklich gut funktionierenden KDE-3-Desktop gegen die KDE-4-Version einzutauschen. Ich glaube, da gibt es immer noch eine erhebliche Menge an Ecken und Kanten.</p>
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		<title>WLAN mit Linux</title>
		<link>http://blog.hillbrecht.de/2009/03/14/wlan-mit-linux/</link>
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		<pubDate>Sat, 14 Mar 2009 15:52:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Hillbrecht</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computer]]></category>
		<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[dlink]]></category>
		<category><![CDATA[treiber]]></category>
		<category><![CDATA[wlan]]></category>

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		<description><![CDATA[DLink-USB-WLAN-Stick DWL-G122-C1 unter SuSE 11.1]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade habe ich einen USB-WLAN-Stick unter Linux konfiguriert. Problem: Ich hier, der Rechner 200 km entfernt. Ein Schauspiel in drei Akten.</p>
<p>1. Akt: Beim Mittagessen bekomme ich einen Anruf: „Du, mein Rechner soll jetzt per WLAN ins Internet. Wir stehen hier gerade im Media-Markt, was nimmt man denn da? Auf den Packungen steht immer nur Windows und Mac OS.” Ich gebe auf gut Glück „wlan dlink linux” bei Google ein und finde <a href="http://weblog.christoph-probst.com/article.php/20070402153533359" target="_blank">einen Blogpost</a>. Fein. Ich frage also: „Ist das ein D-Link DWL-G122 mit Hardware C1 und Firmware 3.0?” Ich glaube ja selbst nicht daran, dass das so genau auf der Verpackung steht, aber überraschenderweise lautet die Antwort: „Ja, steht da so drauf.” Freude macht sich breit, zumal die längliche Treiberinstallationsanleitung auf der Webseite seit Kernel 2.6.24 Geschichte ist — der <a href="http://www.heise.de/newsticker/Linux-2-6-24-mit-neuen-WLAN-Treibern-und-vereinheitlichter-x86-Architektur--/meldung/97300" target="_blank">Treiber ist seitdem integriert</a>.</p>
<p>2. Akt: Etwa eine Stunde später wieder ein Anruf: „Geht nicht.” Nun, das war ja zu erwarten. Ich spiele fernmündlich ein wenig an den Netzwerkeinstellungen herum. Der Rechner ist von mir selbst eingerichtet, topaktuelle Hardware und mit einer voll durchaktualisierten <a href="http://www.opensuse.org/de/" target="_blank">SuSE 11.1</a> ausgestattet. Mein Mitstreiter ist zum Glück computeraffin, allerdings in der Windowswelt zu Hause. Trotzdem gelingt es uns zunächst nicht, den WLAN-Stick zu irgendeiner Zusammenarbeit zu bewegen. Erst als er beiläufig erwähnt, da wäre beim ersten Einstecken so eine Meldung gekommen mit einem nötigen Paket oder so, fällt bei mir der Groschen: Der Stick braucht eine <strong>Firmware</strong>! Und die ist bei SuSE standardmäßig nicht dabei. Argh!</p>
<p>3. Akt: /var/log/messages verrät den Namen der Firmwaredatei: rt73.bin. Wir finden sie beide etwa gleichzeitig an verschiedenen Stellen im Internet. Per USB-Stick können wir sie auf den Rechner verfrachten und einmal raus– und reinstecken des Sticks lässt die Sonne aufgehen. Plötzlich blinkt er und verbindet sich mit dem WPA-WLAN, als hätte er nie etwas anderes gemacht. Nach Rausschmiss der bisherigen eth0-Verbindung aus der Konfiguration funktioniert dann auch das Routing und alle sind glücklich. Kommentar: „Warum ist das bei euch unter Linux immer so umständlich?”</p>
<p>Tja, warum eigentlich? Warum ist die Firmware nicht von vornherein auf der SuSE-CD? Alternativ: Warum ist die Datei nicht auf der CD, die beim WLAN-Stick dabei ist? Alternativ: Warum findet sie sich nicht auf Webseite? Es könnte alles so einfach sein — und bei meinem Centrino-Chipsatz im Laptop ist es das auch schon seit Jahren…</p>
<p>Naja, ich bin ja ein positiv denkender Mensch. Ich glaube, in nicht allzu ferner Zukunft werden sich Hersteller solche Ignoranz schlicht nicht mehr leisten können. DLink habe ich diesbezüglich mal gefragt, wie sie das so sehen. Bin mal gespannt, ob ich eine Antwort bekomme.</p>
<p><strong>Nachtrag:</strong> Mittlerweile sehe ich, dass wohl ein einfaches</p>
<p>zypper install ralink-firmware</p>
<p>das Problem ebenfalls gelöst hätte. Aber warum macht das Yast nicht automatisch?</p>
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