Aktion „Pfundschwund” (I): A new hope

Man kann es dre­hen und wen­den wie man will, letzt­lich ist die Wahr­heit nicht immer bequem. Oder viel­leicht eher zu bequem. Jeden­falls hat der Autor die­ses Blogs in den letz­ten Jah­ren sei­nen Kör­per­um­fang bei gleich­blei­ben­der Größe vom Zustand „wohl­ge­nährt” lang­sam eher in Regio­nen gescho­ben, die man freund­lich als „mop­pe­lig” bezeich­nen würde. Nun stehe ich mit die­sem Pro­blem wahr­lich nicht allein, aber wenn es so weit kommt, dass man sich selbst nicht mehr so recht wohl­fühlt, dann sollte man viel­leicht etwas an die­sem Zustand ändern.

Bisheriger Speiseplan des Blogautors (Auszug): Eher verhaltene Freude bei der Ernährungsberatung...

Bis­he­ri­ger Spei­se­plan des Blog­au­tors (Aus­zug): Eher ver­hal­tene Freude bei der Ernährungsberatung…

In den letz­ten Jah­ren waren ins­ge­samt drei Anläufe zum Abneh­men weder beson­ders durch­schla­gend noch in irgend­ei­ner Weise nach­hal­tig. Ver­su­chen wir es also in Anlauf vier mal mit etwas höhe­rem Auf­wand. Nach „weni­ger Essen” (Ver­such I), „weni­ger Scho­ko­lade” (Ver­such II) und „mehr Bewe­gung” (Ver­such III) jetzt also in Ver­such IV: „anders essen und Sport”. Ab heute heißt es für min­des­tens eine Woche: „No Carb”. Keine Koh­len­hy­drate. Also: Keine Kar­tof­feln (ok), keine Nudeln (auch ok), kein Reis (gibts eh sel­ten), kein Alko­hol (kein Pro­blem) und keine Scho­ko­lade (knapp unter Kata­stro­phe…). Das dazu­ge­hö­rige Buch (und seine Extra-​Rezepte-​Erweiterung) bie­ten statt­des­sen durch­aus lecker klin­gende Salate und andere koh­len­hy­drat­freie Gerichte an. Beim sams­täg­li­chen Ein­kauf sah der Inhalt des Ein­kaufs­wa­gens des­halb völ­lig anders aus: Statt Tief­kühl­pizza und Fer­tig­ge­rich­ten lagen da fri­scher Kohl­rabi, Lein­sa­men und Erd­nüsse. Dein Super­markt, die unbe­kannte Welt…

Das neue Ernährungskonzept: Körner, Kleie, klare Brühe (ohne Abbildung)

Das neue Ernäh­rungs­kon­zept: Kör­ner, Kleie, klare Brühe (ohne Abbildung)

Ab heute gilt’s nun also. Ich werde über Fort­schritte geeig­net berichten.

Ich hab’ Hun­ger…

War’n Scherz ;-)

2 Antworten to “Aktion „Pfundschwund” (I): A new hope”


  • Ein Ver­zicht auf Fer­tig­pro­dukte ist häu­fig schon ein wich­ti­ger Fak­tor. Dort ste­cken jede Menge ver­steckte ein­fa­che Zucker drin, die ver­hin­dern, dass die kom­ple­xen Koh­len­hy­drate bear­bei­tet wer­den. Es ist z.B. nahezu unmög­lich im Super­markt einen Auf­schnitt zu fin­den, der nicht mit irgend­wel­chen Zuckern, Mal­to­dex­tri­nen usw. auf­ge­peppt ist. Kohl­va­ri­an­ten aller Art sind auch sehr gut, nicht nur weil sie sehr gesund sind und rich­tig zube­rei­tet sehr gut schme­cken, son­dern auch weil sie fül­len, also das Gefühl noch hung­rig zu sein mindern.

  • Prima Dirk! Ich wün­sche Dir viel Erfolg. Mein Credo ist bei sowas: nicht alles auf ein­mal umstel­len. Das klappt häu­fig nicht.

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