Monatliches Archiv für April, 2009

WLAN mit Linux II

In einem frü­he­ren Arti­kel habe ich ja schon von einer etwas zähen WLAN-​Installation auf einem ent­fern­ten Rech­ner geschrie­ben. Heute abend bekomme ich wie­der einen Anruf: „Der Rech­ner geht nicht mehr ins Inter­net.” Mit­tels Remote Hands mache ich mich auf die Suche. „rcnet­work sta­tus” fällt zum Thema wlan0-​Device nur ein wenig erhel­len­des „dead” ein. /​var/​log/​messages bringt auch nicht so rich­tig eine Erleuch­tung. Erst bei „uname –a” werde ich hell­hö­rig: Der Ker­nel ist vom 31.3., hat eine höhere Ver­si­ons­num­mer als mei­ner und der Upda­ter auf mei­nem eige­nen Rech­ner bie­tet mir ein Kernel-​Update an.

Aha! Kernel-​Update, neues /​lib/​firmware-​Unterverzeichnis, und was fehlt? Natür­lich: Die hän­disch ins alte Ver­zeich­nis kopierte Datei. Ich sage mei­nen Remote Hands (erneut jemand, der in der Windows-​Welt zu Hause ist) die Kopier­be­fehle an. Ein­mal Raus– und wie­der Ein­ste­cken des USB-​WLAN-​Sticks stellt die Ver­bin­dung wie­der her. Alle sind glück­lich und ich werde wohl dem­nächst mal ein klei­nes Skript auf dem Rech­ner instal­lie­ren, das bei jedem Hoch­fah­ren prüft, ob die Trei­ber­da­tei im rich­ti­gen Firm­ware­ver­zeich­nis liegt. Etwa so:

rsync –a /​etc/​neededfirmware/​/lib/firmware/‚uname –r‚

Das würde dann sogar uni­ver­sell für andere Firmware-​Blobs funk­tio­nie­ren. ACHTUNG! Der Befehl oben ist einst­wei­len unge­tes­tet! Im Zwei­fels­fall erst­mal testen!

Carsharing im russischen Fernsehen

Im März war ein Film­team in Deutsch­land, das für den rus­si­schen Fern­seh­sen­der „HTB” unter ande­rem einen Film­be­richt über das deut­sche Car­sha­ring gedreht hat. Am Bei­spiel eines Kun­den von Stadt­mo­bil Ber­lin wurde gezeigt, wie das so funk­tio­niert mit der Buchung im Inter­net, den Fahr­zeug­stand­or­ten und den Bord­com­pu­tern. Auch ich habe einen (kur­zen) Auftritt.

Im Mit­tel­teil des Berichts ist dem Repor­ter ein gewis­ses Erstau­nen selbst ohne Sprach­kennt­nisse anzu­mer­ken, dass aus­ge­rech­net in „Ger­mani” mit der gro­ßen Auto­in­dus­trie Men­schen sich Autos tei­len. Laut mei­ner rus­sisch­spra­chi­gen Mit­ar­bei­te­rin ist der Bei­trag aber alles in allem posi­tiv und schließt mit der rus­si­schen Ver­sion des alten deut­schen Sprich­wor­tes: „Wer den Pfen­nig nicht ehrt, ist den Taler nicht wert.”

Im Inter­net ist der 2:57-Minuten-Bericht zu fin­den unter

http://​news​.ntv​.ru/​1​5​2​195